Hänschen Schlau "Es ist doch wunderbar bestellt," sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen, "daß nur die Reichen in der Welt das meiste Geld besitzen!"
– Gotthold Ephraim Lessing
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Hänschen Schlau "Es ist doch wunderbar bestellt," sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen, "daß nur die Reichen in der Welt das meiste Geld besitzen!"
– Gotthold Ephraim Lessing
Die grübelnde Vernunft drängt sich in alles ein.
– Gotthold Ephraim Lessing
Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen.
– Gotthold Ephraim Lessing
Ein unbekannter Freund ist auch ein Freund.
– Gotthold Ephraim Lessing
Freilich gibt es immer und ĂĽberall Leute, die, weil sie sich selbst am besten kennen, bei jedem guten Unternehmen nichts als Nebenabsichten erblicken.
– Gotthold Ephraim Lessing
Nichts ist züchtiger und anständiger als die simple Natur.
– Gotthold Ephraim Lessing
Man spricht selten von der Tugend, die man hat; aber desto öfter von der, die uns fehlt.
– Gotthold Ephraim Lessing
Die Bücher, die toten Gesellschafter! Nein, ich lobe mir das Lebendige […].
– Gotthold Ephraim Lessing
IX. Axiom Die Religion ist nicht wahr, weil die Evangelisten und Apostel sie lehrten, sondern sie lehrten sie, weil sie wahr ist.
– Gotthold Ephraim Lessing
Was ein Deutscher einem Ausländer abnimmt, sei immer gute Prise.
– Gotthold Ephraim Lessing
Gott hat keinen Witz, und die Könige sollten auch keinen haben. Denn hat ein König Witz, wer steht uns für die Gefahr, daß er deswegen einen ungerechten Ausspruch tut, weil er einen witzigen Einfall dabei anbringen kann?
– Gotthold Ephraim Lessing
Ein Titel muss kein Küchenzettel sein. Je weniger er von dem Inhalt verrät, desto besser.
– Gotthold Ephraim Lessing
Wer ist je ohne Blut der Freiheit Rächer worden? Wer sich zu dienen scheut, der scheu sich nicht zu morden. Die Not heißt alles gut. Sie hebt das Laster auf; Und bald wirds Tugend sein, folgt Glück und Sieg nur drauf.
– Gotthold Ephraim Lessing
Eine bloße Beteurung seines Wortes […] muß einem ehrlichen Manne heilig sein, und wenn auch weder Gott noch Strafe ist.
– Gotthold Ephraim Lessing
Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres.
– Gotthold Ephraim Lessing
Die Zeit, die wir haben, ist nur der Torheit gewidmet, aber diejenige, die wir hoffen, weihen wir der Weisheit.
– Gotthold Ephraim Lessing
So sieh doch einem Alten etwas nach!
– Gotthold Ephraim Lessing
Es ist ein nichtswürdiger Mann, der sich nicht schämet, sein ganzes Glück einem Frauenzimmer zu verdanken.
– Gotthold Ephraim Lessing
Vorurteile und eine unglĂĽckliche Liebe sind zwei StĂĽcke, deren eines schon hinreicht, einen Mann zu etwas ganz anderem zu machen, als er ist.
– Gotthold Ephraim Lessing
Das nenn' Ich einen Weisen! Nie die Wahrheit zu Verhehlen! fĂĽr sie alles auf das Spiel Zu setzen! Leib und Leben! Gut und Blut!
– Gotthold Ephraim Lessing
Des Menschen Hirn faßt so Unendlich viel; und ist doch manchmal auch So plötzlich voll! von einer Kleinigkeit.
– Gotthold Ephraim Lessing
Nur die mißverstandene Religion kann uns von dem Schönen entfernen, und es ist ein Beweis für die wahre, für die richtig verstandene wahre Religion, wenn sie uns überall auf das Schöne zurückbringt.
– Gotthold Ephraim Lessing
Dem Menschen ist alles eher angenehm zu machen, als seine Pflicht […|.
– Gotthold Ephraim Lessing
Man ist in Gefahr, sich auf dem Wege zur Wahrheit zu verirren, wenn man sich um gar keine Vorgänger bekümmert; und man versäumet nicht ohne Not, wenn man sich um alle bekümmern muß.
– Gotthold Ephraim Lessing
Ein volles Herz kann nicht die Worte wägen.
– Gotthold Ephraim Lessing
Alle groĂźen Menschen sind bescheiden.
– Gotthold Ephraim Lessing
Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.
– Gotthold Ephraim Lessing
Mensch, lerne dich selbst erkennen, das ist der Mittelpunkt aller Weisheit!
– Gotthold Ephraim Lessing
Eine Königin liebt nicht edler, als eine Bettlerin, und eine Philosophin nicht edler, als eine dumme Bauersfrau.
– Gotthold Ephraim Lessing
Kein Tadel ist empfindlicher als der, welchen man einem gut gemeinten, aber ĂĽberflĂĽssigen Lob gleich an die Seite stellt.
– Gotthold Ephraim Lessing