Hänschen Schlau "Es ist doch wunderbar bestellt," sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen, "daß nur die Reichen in der Welt das meiste Geld besitzen!"
– Gotthold Ephraim Lessing
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Hänschen Schlau "Es ist doch wunderbar bestellt," sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen, "daß nur die Reichen in der Welt das meiste Geld besitzen!"
– Gotthold Ephraim Lessing
Wer ĂĽberlegt, der sucht BewegungsgrĂĽnde, nicht zu dĂĽrfen. Wer Sich Knall und Fall, ihm selbst zu leben, nicht EntschlieĂźen kann, der lebet andrer Sklav Auf immer.
– Gotthold Ephraim Lessing
Niemanden kann ich sehn, auch mich sieht niemand an: wie viele Blinde seh' ich armer, blinder Mann.
– Gotthold Ephraim Lessing
Das Wort Zeitvertreib sollte der Name einer Arznei, irgend eines Opiats, eines schlafmachenden Mittels sein, durch das uns auf dem Krankenbette die Zeit unmerklich verstreicht: aber nicht der Name eines VergnĂĽgens.
– Gotthold Ephraim Lessing
Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt.
– Gotthold Ephraim Lessing
Was fĂĽr Redner sind wir nicht, wenn der Rheinwein aus uns spricht!
– Gotthold Ephraim Lessing
Die logische Ordnung unserer Gedanken ist nicht immer die, in welcher wir sie andern mitteilen. Aber sie ist die, welche vor allen Dingen der Gegner aufsuchen muĂź, wenn sein Angriff nach der Billigkeit sein soll.
– Gotthold Ephraim Lessing
So wie es selten Komplimente gibt, ohne alle LĂĽgen, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.
– Gotthold Ephraim Lessing
Was ist ein Held ohne Menschenliebe?
– Gotthold Ephraim Lessing
Die Beleidigungen werden nur durch die bösen Absichten dessen, der beleidiget, und durch die Empfindlichkeit dessen, der beleidiget wird, zu Beleidigungen.
– Gotthold Ephraim Lessing
Ein Präservativ ist auch eine schätzbare Arzenei; und die ganze Moral hat kein kräftigeres, wirksameres, als das Lächerliche.
– Gotthold Ephraim Lessing
Man muĂź ganz uneigennĂĽtzig lieben.
– Gotthold Ephraim Lessing
Wenn sie aus Liebe närrisch wird, so wäre sie es früher oder später auch ohne Liebe geworden.
– Gotthold Ephraim Lessing
Der wahre Bettler ist der wahre König.
– Gotthold Ephraim Lessing
Die größte Deutlichkeit war mir immer die größte Schönheit.
– Gotthold Ephraim Lessing
So gar verliebt sind wir nicht, daĂź uns nicht hungerte.
– Gotthold Ephraim Lessing
Die Bestimmung der Tragödie ist diese: sie soll unsere Fähigkeit, Mitleid zu fühlen, erweitern.
– Gotthold Ephraim Lessing
Es kömmt wenig darauf an, wie wir schreiben: aber viel, wie wir denken.
– Gotthold Ephraim Lessing
Freu dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen. (Quelle: Minna von Barnhelm; 1767)
– Gotthold Ephraim Lessing
… der Mann Steht seinen Ruhm. Sein Ruhm ist bloß sein Schatten.
– Gotthold Ephraim Lessing
In Lessings Gegenwart rĂĽhmte man ein Buch auĂźerordentlich, und setzte hinzu: es ist sehr viel Wahres und Neues darin. Nur Schade, sagte Lessing, daĂź das Wahre darin nicht neu, und das Neue nicht wahr ist.
– Gotthold Ephraim Lessing
Sehen Sie, Mellefont, sehen Sie, daß auch die Freude ihre Tränen hat? Hier rollen sie, diese Kinder der süßesten Wollust!
– Gotthold Ephraim Lessing
Der Zerstreute denkt, und denkt nur das nicht, was er, seinen itzigen sinnlichen EindrĂĽcken zu Folge, denken sollte.
– Gotthold Ephraim Lessing
Ohne die Geschichte bleibt man ein unerfahrnes Kind.
– Gotthold Ephraim Lessing
Immer eilt der Ruf von dem, was wir getan, voraus, verschließt oder öffnet uns die Pforten.
– Gotthold Ephraim Lessing
Alle Arten, sein Brot zu verdienen, sind einem ehrlichen Manne gleich anständig; Holz spalten, oder am Ruder des Staates sitzen. Es kömmt seinem Gewissen nicht darauf an, wie viel er nützt, sondern wie viel er nützen wollte.
– Gotthold Ephraim Lessing
Der Mensch lebet nicht blos von geräuchertem Fleisch und Spargel, sondern, was mehr ist, von einem freundlichen Gespräche, mündlich und schriftlich
– Gotthold Ephraim Lessing
Brauchts Gelegenheit zu einer Bitte?
– Gotthold Ephraim Lessing
Wie klein, wie armselig ist diese groĂźe Welt!
– Gotthold Ephraim Lessing
Es sei uns immer angelegener, Menschlichkeit zu zeigen als Lebensart!
– Gotthold Ephraim Lessing