Es muss uns notwendig ekeln, in der Kunst das wiederzufinden, was wir aus der Natur wegwünschen.

- Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessing

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat hat eine tiefgreifende emotionale Wirkung auf den Leser, da es darauf hindeutet, dass das Streben nach Schönheit in der Kunst uns vorübergehend Befriedigung verschaffen kann, aber letztlich zu einem Gefühl von Verlust und Enttäuschung führt. Die Verwendung des Wortes „verletzt“ impliziert einen tiefen emotionalen Schmerz, der entsteht, wenn wir erkennen, dass die Schönheit, die wir in der Kunst finden, nicht real ist, sondern vielmehr ein Konstrukt menschlicher Kreativität. Diese Erkenntnis kann sowohl befreiend als auch schmerzhaft sein, da sie uns dazu zwingt, uns mit den Grenzen unserer eigenen Wünsche und der Vergänglichkeit der Schönheit auseinanderzusetzen. Insgesamt spricht dieses Zitat die menschliche Erfahrung an, nach Schönheit und Bedeutung in der Welt zu suchen, und die emotionale Wirkung, die sowohl vom Finden als auch vom Verlust dieser Schönheit ausgehen kann.

Daten zum Zitat

Autor:
Gotthold Ephraim Lessing
Tätigkeit:
deutscher Dichter, Schriftsteller, Philosoph und Dramatiker
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Enttäuschung