Es ist etwas Schönes, sagt Epikur, um eine vergnügte Armut. Aber das ist schon nicht mehr Armut, wenn man dabei vergnügt ist. Wer mit der Armut gut auskommt, der ist reich.
– Seneca
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Es ist etwas Schönes, sagt Epikur, um eine vergnügte Armut. Aber das ist schon nicht mehr Armut, wenn man dabei vergnügt ist. Wer mit der Armut gut auskommt, der ist reich.
– Seneca
Nichts sei in dem menschlichen Leben so traurig, oder versöhne uns so schnell mit dem Gedanken unsers eigenen Todes, als der Anblick und die Betrachtung, wie ein Freund nach dem andern um uns her zu Boden fällt.
– Seneca
Wenn es uns gut geht, haben wir alle gute Ratschläge für diejenigen, die krank sind.
– Seneca
Eine beschwerliche und drĂĽckende Rede ist es, mit gesenktem Blick sagen zu mĂĽssen: ich bitte.
– Seneca
WĂĽrde mir die Weisheit unter der Bedingung dargeboten, sie verschlossen zu halten und nicht zu verkĂĽnden, so wĂĽrde ich sie zurĂĽckweisen.
– Seneca
Keine böse Neigung des menschlichen Herzens ist so mächtig, dass sie nicht durch Disziplin gebändigt werden könnte.
– Seneca
Selten ist derselbe Mensch glĂĽcklich und alt.
– Seneca
Größe hat kein festgesetztes Maß, nur der Vergleich wertet sie auf oder setzt sie herab.
– Seneca
Einen guten Charakter kann man sich weder leihen noch kaufen.
– Seneca
Tugend ist niemals fehl am Platze.
– Seneca
Oft hat ein hochbetagter Greis keinen anderen Beweis für die Länge seines Lebens als die Summe seiner Jahre.
– Seneca
Wenn du geliebt werden willst, dann liebe.
– Seneca
Ist eine Freundschaft geschlossen, muss man vertrauen; vor dem Freundschaftsschluss dagegen muss man sein Urteil fällen.
– Seneca
Sooft alle Dinge unsicher sind, sei dir selbst geneigt.
– Seneca
Wenn ein Autor zu sehr auf seinen Stil achtet, kann man vermuten, dass sein Geist leichtfertig und sein Inhalt fadenscheinig ist.
– Seneca
Ein Streit ist schnell beigelegt, wenn er von einer Partei verlassen wird; es gibt keine Schlacht, wenn es nicht zwei sind.
– Seneca
Mehr noch als das, was ich dir hier vortrage, wird das lebendige Wort und unser Zusammenleben dir nĂĽtzen.
– Seneca
Eine angenehme Sache: Man verspricht mehr, als man beweist.
– Seneca
Die Schriften einiger, die doch einen berĂĽhmten Namen haben, sind blutleer.
– Seneca
Was auch immer fĂĽr ein Ende mir das Schicksal bestimmt hat, ich werde es ertragen.
– Seneca
Ăśberall ist nirgends. Wenn ein Mensch seine ganze Zeit mit Auslandsreisen verbringt, hat er am Ende viele Bekannte, aber keine Freunde.
– Seneca
Als Bester gelte, der am wenigsten schlimm ist!
– Seneca
Es ist nichts nützlicher, als Erinnerungen, wenn sie auch nur in kurzen Sprüchen bestehen. – Erinnerung lehrt nicht sowohl, sie ist auch eine Art Ermahnung.
– Seneca
Der Körper hat nur geringe Bedürfnisse: er verlangt Schutz vor Kälte, Stillung von Hunger und Durst durch Nahrungsmittel; was außerdem begehrt wird, so gilt die Bemühung dafür nur den Lastern, nicht den Bedürfnissen.
– Seneca
Willst du ĂĽber den Charakter eines Einzelnen urteilen, so denke immer an die Gesamtheit.
– Seneca
Nichts ist groĂź, was nicht zugleich auch leidenschaftslos ist.
– Seneca
Der unbekannte Verlust ist ĂĽberhaupt kein Verlust.
– Seneca
Das Leben aber – glaube mir – wird von viel schlimmeren Stürmen geschüttelt als irgendein Schiff. Hier kommt es nicht aufs Reden an, sondern hier gilt es, das Steuer fest in die Hand zu nehmen.
– Seneca
Viel besser als edle Pferde tragen langsame Lasttiere schwere Fracht.
– Seneca
Erträglicher jedoch und leichter ist es, [...] etwas gar nicht bekommen, als es verlieren.
– Seneca