Jeder Weltmann verkehrt lieber mit einem wohlerzogenen Bösewicht, als mit einem schlechterzogenen Heiligen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Gefällt 3 mal
- Seite 15 / 29 -
Jeder Weltmann verkehrt lieber mit einem wohlerzogenen Bösewicht, als mit einem schlechterzogenen Heiligen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei.
– Marie von Ebner-Eschenbach
»Berühmt möchte ich sein«, sagst du und weißt nicht, was du redest. Berühmt sein heißt, mit nackten Füßen über ausgestreute Glasscherben dahinschreiten.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Die Männer sind auf allen Gebieten die Führenden, nur auf dem Wege zum Himmel überlassen sie den Frauen den Vortritt.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Den Angriffen der Gemeinheit gegenĂĽber ist es schwer, nicht in SelbstĂĽberhebung zu verfallen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Haben und nichts geben ist in manchen Fällen schlechter als stehlen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Es gibt Menschen im Zopfstil: viele hĂĽbsche Einzelheiten, das Ganze abgeschmackt.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Es glaube doch nicht jeder, der imstande war, seine Meinung von einem Kunstwerk aufzuschreiben, er habe es kritisiert.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Geistlose Lustigkeit – Fratze der Heiterkeit.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Die Wahrheit hat Kinder, die sie nach einiger Zeit verleugnet; sie heiĂźen Wahrheiten.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Ein guter Witz reist inkognito.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Eigensinn – Rückgrat des Schwachen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Ein Held – hochheiliger Ernst der Natur; eine Heldin – Spiel der Natur.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Die Rücksichten, die uns in der Welt erwiesen werden, stehen meistens in näherer Beziehung zu unseren Ansprüchen als zu unseren Verdiensten.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Keine Befreiung ohne die Liebe des Nächsten. Sie ist der unermesslich reiche Schatz, der uns an dem Tag erlöst, an dem wir uns entschließen, ihn zu heben.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Der alte Meister »Wir befehden dich, warum nimmst du den Kampf nicht auf?« »Weil ich eure Zukunft schon als Vergangenheit sehe.«
– Marie von Ebner-Eschenbach
Zwei Dinge lerne: Geduldig trage dein eigen Leid und der anderen Klagen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Eine Vernunftehe schließen, heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammen nehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Die kleinsten Sünder tun die größte Buße.
– Marie von Ebner-Eschenbach
An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Eigensinn – Mangel an Bildung. Eifersucht – Geiz.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Der Weltmann kennt gewöhnlich die Menschen, aber nicht den Menschen. Beim Dichter ist's umgekehrt.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Das meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan, in der wir meinten, zu wenig zu tun.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Die eingebildeten Ăśbel sind die unheilbarsten.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Schrittweises ZurĂĽckweichen ist oft schlimmer als ein Sturz.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Im Laufe des Lebens verliert alles seine Reize wie seine Schrecken; nur eines hören wir nie auf zu fürchten: das Unbekannte.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Es gibt eine schöne Form der Verstellung: die Selbstüberwindung – und eine schöne Form des Egoismus: die Liebe.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Den Menschen, den nur Neider hassen, Den muĂź der Neid selbst gelten lassen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Jung sein ist schön; alt sein ist bequem.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Zwei Dinge lern' geduldig tragen: Dein eigen Leid, der Andern Klagen.
– Marie von Ebner-Eschenbach