Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
– Heinrich Heine
Gefällt 2 mal
- Seite 10 / 12 -
Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
– Heinrich Heine
Der arme Mann, ein Schneider von Nation und seines Handwerks ein Deutscher [...].
– Heinrich Heine
Ich glaube an den Fortschritt. Ich glaube, die Menschheit ist zur Glückseligkeit bestimmt.
– Heinrich Heine
Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: „Nur einer hat mich verstanden“, aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: „Und der hat mich auch nicht verstanden.“
– Heinrich Heine
Sagen Sie mir, warum erntet man Kummer, wenn man Liebe säet?
– Heinrich Heine
Wahrheit im Fühlen und Denken hilft einem sehr viel in der Prosa, dem Lügner wird der gute Stil sehr erschwert.
– Heinrich Heine
Daß ich sterbe hin vor Schmerzen, - Minne, sieh! Das tatest du!
– Heinrich Heine
Der Begriff »Verzeihen« entspricht dem Worte »Vergessen«, dem Vergessen des Geschehenen.
– Heinrich Heine
Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.
– Heinrich Heine
Die Konterbande, die mit mir reist, Die hab ich im Kopfe stecken.
– Heinrich Heine
Der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, wie man an sie glaubt.
– Heinrich Heine
Den Dichtern wird es noch schwerer, zwei Sprachen zu reden – ach! die meisten können kaum eine Sprache reden.
– Heinrich Heine
Wie ein guter Dichter liebt die Natur keine schroffen Übergänge.
– Heinrich Heine
Die Liebe ist immer eine Art Wahnsinn, mehr oder minder schön.
– Heinrich Heine
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben.
– Heinrich Heine
Sei deines eignen Wertes Wardein (Aufsichtsführender). Du giltst so hoch, wie du dich schätzest.
– Heinrich Heine
Und man hat recht; so ein bißchen Bildung ziert den ganzen Menschen.
– Heinrich Heine
Kein Mensch hat das Recht, einen andern umbringen zu lassen; am allerwenigsten sollten Christen ein Todesurteil fällen, da sie doch daran denken sollten, dass der Stifter ihrer Religion, unser Herr und Heiland, unschuldig verurteilt und hingerichtet worden.
– Heinrich Heine
Die Musik beim Hochzeitsgeleite erinnert mich immer an die Musik bei in die Schlacht ziehenden Soldaten.
– Heinrich Heine
O, daß ich große Laster säh, Verbrechen, blutig, kolossal – Nur diese satte Tugend nicht, Und zahlungsfähige Moral!
– Heinrich Heine
Der Tod, das ist die kühle Nacht, Das Leben ist der schwüle Tag.
– Heinrich Heine
Das Leben ist der Güter höchstes, und das schlimmste Übel ist der Tod.
– Heinrich Heine
Wo das Weib aufhört, fängt der schlechte Mann an.
– Heinrich Heine
Die Toren, sie wissen nicht, daß es kein angenehmeres Geschäft gibt, als dem Leichenbegängnisse eines Feindes zu folgen!
– Heinrich Heine
Nach den fetten Kühen kommen die magern, nach den mageren gar kein Fleisch.
– Heinrich Heine
Alles in der Welt endet durch Zufall und Ermüdung.
– Heinrich Heine
Bei allem in der Welt kommt es mehr auf die Wahrscheinlichkeit an, als auf die Wahrheit selbst.
– Heinrich Heine
Ihr könnt euch darauf verlassen, die Bescheidenheit der Leute hat immer ihre guten Gründe.
– Heinrich Heine
Wer nie im Leben töricht war, ein Weiser war er nimmer.
– Heinrich Heine
Das Christentum ist eine Idee und als solche unzerstörbar und unsterblich wie jede Idee.
– Heinrich Heine