Cicero Zitate
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Die meisten wollen törichter- um nicht zu sagen unverschämterweise einen solchen Freund haben, wie sie selbst nicht sein können, und was sie selbst ihren Freunden nicht zu leisten vermögen, das verlangen sie von ihnen. Billig aber ist es, daß man zuerst selbst ein guter Mensch ist und dann einen anderen sich ähnlich sucht.
– Cicero
Nie kann das Übermaß der Freuden so angenehm sein wie ihre Abnahme schmerzlich.
– Cicero
Was ist dann Freiheit? Die Macht, so zu leben, wie man will.
– Cicero
Es steht aber schlecht, wenn versucht wird, mit Geld zu erreichen, was durch Leistung erreicht werden sollte.
– Cicero
Der letzte Tag bringt uns nicht die Auslöschung, sondern einen Ortswechsel.
– Cicero
Was für eine Philosophie aber ist das, die nicht den Untergang der Bosheit herbeiführt, sondern vielmehr mit einer Mittelmäßigkeit der Laster zufrieden ist?
– Cicero
Neben Gott sind wir nichts. Für Gott sind wir alles.
– Cicero
Mehr Recht, weniger Gerechtigkeit.
– Cicero
Vor nichts muß sich das Alter eher hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit zu ergeben.
– Cicero
Die Strafe soll nicht größer sein als die Schuld.
– Cicero
Bedeutsam aber ist jene Gemeinschaft, die aus dem gegenseitigen Geben und Nehmen von Wohltaten entsteht.
– Cicero
Ein Staat aber muss so eingerichtet sein, dass er ewig ist.
– Cicero
Die Steuern sind die Nerven des Staates.
– Cicero
Das Wohl des Volkes soll das höchste Gesetz sein.
– Cicero
Die Magistrate sind die Diener der Gesetze, die Richter ihre Ausleger, wir anderen sind Diener des Gesetzes, damit wir alle frei sind.
– Cicero
Dies ist der oberste Grundsatz und die Weisheit eines gutgesinnten Menschen, dass die Interessen der Bürger nicht auseinandergehen und alle zusammenhalten durch dieselbe Gerechtigkeit.
– Cicero
Denn da dies von Natur den Lebewesen gemeinsam ist, die Lust zu zeugen, liegt die erste Gemeinschaft in der Ehe selbst, die nächste in den Kindern, dann die Einheit des Hauses, die Gemeinsamkeit in allem. Das aber ist der Anfang der Stadt und gleichsam die Pflanzschule des Gemeinwesens.
– Cicero
Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.
– Cicero
Echte aber und weise Seelengröße urteilt, daß jenes Ehrenvolle, nach dem die Natur besonders geht, in den Taten ruhe, nicht im Ruhm, und will lieber der Erste sein als scheinen. Denn wer vom Irrtum der unerfahrenen Masse abhängt, ist nicht unter die großen Männer zu zählen.
– Cicero
Das Urteil der Welt über sich ganz und gar vernachlässigen beweist nicht nur Anmaßung, sondern sogar große Leichtfertigkeit.
– Cicero
Tugend ist nichts anderes als vollendete, zur Vollkommenheit gebrachte Natur.
– Cicero
Auf jede erdenkliche Weise muss die Gerechtigkeit gepflegt und erhalten werden, sowohl um ihrer selbst willen als auch besonders der Steigerung von Ehre und Ruhm wegen.
– Cicero
Von allen Möglichkeiten, Macht zu bewahren und zu behaupten, ist keine geeigneter, als geschätzt zu werden, keine aber widriger, als gefürchtet zu werden.
– Cicero
Was die Behauptung betrifft: "Von zwei Übeln das kleinste", so heißt das mit anderen Worten: Lieber unsittlich als schwach und elend.
– Cicero
Keine Macht ist stark genug, um von Dauer zu sein, wenn sie unter Furcht wirkt.
– Cicero
Keine Entschuldigung für ein Vergehen ist es, sich um eines Freundes willen vergangen zu haben.
– Cicero
Das Alter ist von Natur aus redseliger.
– Cicero
Willst du Dankbarkeit, so kauf dir einen Hund.
– Cicero
Lasst uns nicht auf diejenigen hören, die meinen, wir sollten auf unsere Feinde zornig sein, und die glauben, das sei großartig und männlich. Nichts ist so lobenswert, nichts zeigt so deutlich eine große und edle Seele wie Nachsicht und die Bereitschaft zu vergeben.
– Cicero
Die Weisheit allein ist es nämlich, die die Trauer aus unseren Seelen vertreiben kann und die nicht zulässt, dass wir vor Furcht erschaudern.
– Cicero