Und wie wir großen Nutzen durch die Eintracht und Übereinstimmung der Menschen erreichen, so gibt es kein verabscheuenswürdiges Unheil, das nicht dem Menschen vom Menschen selbst entstünde.

- Cicero

Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat

Cicero betont hier die Macht menschlicher Beziehungen – sowohl im Positiven als auch im Negativen.

Während Zusammenarbeit und Eintracht große Errungenschaften ermöglichen, sind es ebenso die Menschen selbst, die das größte Leid verursachen. Damit weist er darauf hin, dass das Schicksal der Menschheit in unseren eigenen Händen liegt – und dass Zerstörung nicht von außen kommt, sondern durch unsere eigenen Handlungen entsteht.

Das Zitat fordert uns auf, über die Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft nachzudenken. Fördern wir Eintracht, oder tragen wir unbewusst zu Spaltung und Konflikten bei? Und wie können wir als Individuen dazu beitragen, dass der Mensch sich nicht selbst zum Feind wird?

Cicero erinnert uns daran, dass die größten Bedrohungen oft nicht von der Natur oder höheren Mächten stammen – sondern von menschlichem Handeln. Und dass wir die Verantwortung haben, diesem entgegenzuwirken.

Zitat Kontext

Cicero war ein römischer Staatsmann und Philosoph, bekannt für seine politischen Reden und Schriften über Ethik und Gesellschaft.

Sein Zitat steht im Kontext seiner Überzeugung, dass das Schicksal der Gesellschaft von der moralischen Haltung der Menschen abhängt. In seinen Werken warnte er vor Korruption, Machtmissbrauch und politischer Uneinigkeit, die letztlich zur Zerstörung der römischen Republik führten.

Auch heute bleibt diese Einsicht relevant. In einer Zeit globaler Krisen, politischer Spaltung und sozialer Konflikte erinnert uns Cicero daran, dass die größten Herausforderungen nicht von außen kommen – sondern von den Entscheidungen und Handlungen der Menschen selbst. Die Frage bleibt: Setzen wir unser Potenzial für Eintracht oder für Spaltung ein?

Daten zum Zitat

Autor:
Cicero
Tätigkeit:
römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Keine Emotion