Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!
– Voltaire
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Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!
– Voltaire
Das ist ein Leben! Man verbringt es hoffend, um es mit einem Tode zu beschlieĂźen, an den man wieder Hoffnungen knĂĽpft.
– Voltaire
Der Geist der Nachsicht mĂĽĂźte uns alle zu BrĂĽdern machen; der Geist der Intoleranz aber macht die Menschen zu Bestien.
– Voltaire
Der Hochmut der Kleinen besteht darin, immer, der der GroĂźen, nie von sich selbst zu sprechen. Dieser letztere ist unendlich nobler, zuweilen aber einigermaĂźen beleidigend fĂĽr die Gesellschaft. Er will sagen: "Meine Herren, Sie sind der MĂĽhe nicht wert, die ich es mich kosten lieĂźe, von Ihnen geachtet zu werden."
– Voltaire
Die Arbeit hält drei große Übel fern: die Langeweile, das Laster und die Not.
– Voltaire
Freiheit und Gott sind mein Gebet.
– Voltaire
Zwanzig Jahre sind nötig, um den Menschen von dem Pflanzenleben, das er im Schoße seiner Mutter führt, und dem rein animalischen Leben, das der Anteil seiner ersten Kindheit ist, zu dem Zeitpunkte zu bringen, wo die Reife der Vernunft zu dämmern beginnt. Dreißig Jahrhunderte waren nötig, um seinen Bau ein wenig kennen zu lernen. Die Ewigkeit wäre nötig, um etwas von seiner Seele kennen zu lernen. Nur ein Augenblick ist nötig, um ihn zu töten.
– Voltaire
Wer nur weise ist, fĂĽhrt ein trauriges Leben.
– Voltaire
Es hat keinen Zweck, für ein Unternehmen zu arbeiten, welches aufhört nützlich zu sein und von allen Seiten behindert wird.
– Voltaire
Durch manchen Schurkenstreich sah ich die Erde wanken, Nimmt er den Thron fest ein, so weiß der König Rat. Wo Friede herrscht im Reich, tritt Amor in die Schranken, Ist er der Feind allein, den man zu fürchten hat.
– Voltaire
Ein jeder Mensch sollte wissen, daß alle kleinen Vorfälle, welche dieses vorübergehende Leben beunruhigen können, sich in der Ewigkeit verlieren.
– Voltaire
Vollkommenheit wird langsam erreicht; sie braucht die Hand der Zeit.
– Voltaire
Die Menschen tun viel Ăśbles, aber der Ruf schreibt ihnen noch hundertmal mehr zu.
– Voltaire
Regierungskunst besteht darin, so viel Geld wie möglich einer Klasse von Bürgern zu nehmen und es den anderen zu geben.
– Voltaire
Es ist immer gefährlich, in Dingen recht zu behalten, bei denen große Leute unrecht haben.
– Voltaire
Der Himmel ist weiter nichts als der groĂźe Schlafsaal der Erde, der allen Menschen offensteht.
– Voltaire
Es ist schwierig, Narren von den Ketten zu befreien, die sie verehren.
– Voltaire
Die nützlichsten Bücher werden zur Hälfte von den Lesern selbst gemacht.
– Voltaire
Ich bin gerecht und nicht galant.
– Voltaire
Er muss sehr unwissend sein, denn er beantwortet jede Frage, die ihm gestellt wird.
– Voltaire
Denn worum geht es eigentlich? Um das GlĂĽcklichsein. Was tut es dann, ob man klug ist oder dumm?
– Voltaire
Der Herrscher wird als Tyrann bezeichnet, der keine Gesetze auĂźer seiner WillkĂĽr kennt.
– Voltaire
Jedes Land, in dem Betteln ein Beruf ist, wird schlecht regiert.
– Voltaire
Zu Gott, den er im Staub verehrte, sprach Einst ein Kalif in seiner letzten Stunde Als einziges Gebet die frommen Worte: "Ich bringe Dir, allein'ger höchster Herrscher, Dir, einzig unbeschränktes Wesen, Alles, Was du entbehrst in Deiner Herrlichkeit Und nur uns Erdenwürmern wolltest gönnen: Schuld, Reue, Elend und Unwissenheit." – Doch hätt' er noch die Hoffnung nennen können.
– Voltaire
B: Sollte die Freiheit nichts anderes sein, als daß es in meiner Macht steht, das, was ich will, auch zu tun? [...] Ich bin nicht frei zu wollen, was ich will? [...] A: Ihr Wille ist nicht frei, aber Ihre Handlungen sind frei. Sie sind frei zum Handeln, wenn es in Ihrer Macht steht, zu handeln. [...] All die Bücher über die Freiheit zum beliebigen Tun, zum beliebigen Handeln [...] sind dummes Geschwätz; es gibt keine Freiheit zum beliebigen Tun. Das ist ein Wort ohne Sinn und Verstand, das sich Leute ausgedacht haben, die zu wenig davon hatten.
– Voltaire
Alle Überlegungen der Männer sind nicht eine einzige Empfindung der Frauen wert.
– Voltaire
Die Menschen haben das Dasein von Göttern angenommen, ehe es Philosophen gab.
– Voltaire
Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz.
– Voltaire
Wenn du Erfolg hast, brauchst du keine Vorfahren.
– Voltaire
Der gesunde Menschenverstand ist nicht so verbreitet.
– Voltaire