Wehe den Machern von wörtlichen Übersetzungen, die durch die Wiedergabe jedes Wortes den Sinn abschwächen! So können wir in der Tat sagen, dass der Buchstabe tötet und der Geist Leben gibt.
– Voltaire
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Wehe den Machern von wörtlichen Übersetzungen, die durch die Wiedergabe jedes Wortes den Sinn abschwächen! So können wir in der Tat sagen, dass der Buchstabe tötet und der Geist Leben gibt.
– Voltaire
Jedes neue Verlangen ist der Anfang neuen Elends, der Beginn neuen Kummers.
– Voltaire
Der erste Schritt, mein Sohn, den man in der Welt macht, ist derjenige, von dem der Rest unserer Tage abhängt.
– Voltaire
Es braucht neue Revolutionen der Geister, es braucht einen neuen Enthusiasmus, um den alten zu zerstören.
– Voltaire
Die Kunst der Medizin besteht darin, den Kranken solange bei Stimmung zu halten, bis die Natur die Krankheit geheilt hat.
– Voltaire
Die Menschen müssen die Natur schon ein bißchen verdorben haben, weil sie doch nicht als Wölfe geboren werden und sind doch Wölfe geworden: Gott hat ihnen weder Vierundzwanzigpfünder noch Bajonette gegeben, und sie schufen sich Bajonette und Kanonen, einander zu vernichten.
– Voltaire
Bei Neuigkeiten sollten wir immer auf das Sakrament der Firmung warten.
– Voltaire
Der Beifall, der schlechten BĂĽchern gezollt wird, ist den Fortschritten des menschlichen Geistes ebenso hinderlich wie das Toben gegen die guten.
– Voltaire
Wer seinem Lande treu dient, braucht keine Ahnen.
– Voltaire
Die Natur ist stumm, man befragt sie vergeblich.
– Voltaire
Gibt es jemand, der so weise ist, daĂź er aus den Erfahrungen anderer lernt?
– Voltaire
Man soll das, was man am wenigsten versteht, in der Sprache zitieren, die man am wenigsten beherrscht.
– Voltaire
…jede Begierde ist ein Bedürfnis, das sich als Schmerz bemerkbar macht.
– Voltaire
Arbeiten ohne zu grübeln; das ist das einzige Mittel, das Leben erträglich zu machen.
– Voltaire
Das ist das Vorrecht des erfinderischen Genies: es bahnt sich den Weg dort, wo noch niemand vor ihm gewandelt, es bewegt sich führerlos, kunstlos, regellos; es verirrt sich auf seiner Bahn, aber es läßt alles, was nur der Vernunft und Genauigkeit entstammt, weit hinter sich.
– Voltaire
Ich fĂĽrchte, mich zu kennen, und kann mich doch nicht ignorieren.
– Voltaire
Zweifel ist zwar kein angenehmer geistiger Zustand, aber Gewissheit ist ein lächerlicher.
– Voltaire
Es gibt so viele Arten von Liebe, daß wir, um sie zu defineren, kaum wissen, auf welche wir unsere Aufmerksamkeit richten sollen. Manche wenden kühn den Namen »Liebe« auf eine leidenschaftliche Neigung weniger Tage, auf eine Verbindung ohne Anhänglichkeit, auf eine Leidenschaft ohne Neigung, auf bloße Zuneigung, auf eine kalte Gewohnheit, auf eine romantische Einbildung, auf einen Geschmack an, dem rasch Ekel folgt. Sie wenden eben den Namen auf tausend Schimären an.
– Voltaire
In hundert Jahren wird es auf der Welt keine Bibel mehr geben. Die letzte Ausgabe wird dann in irgendeinem Trödlerladen herumliegen.
– Voltaire
Kein Problem kann dem Ansturm des nachhaltigen Denkens standhalten.
– Voltaire
Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muĂź nur das AusmaĂź menschlicher Dummheit betrachten.
– Voltaire
Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.
– Voltaire
Der Mensch ist in dem Moment frei, in dem er es sein möchte.
– Voltaire
Wenn der Mensch das Unglück hätte, sich nur mit der Gegenwart beschäftigen zu müssen, er würde nicht mehr säen nicht mehr pflanzen nicht mehr bauen, für nichts mehr Sorge tragen. Innerhalb dieses irrigen Genusses würde er alles entbehren.
– Voltaire
Die Reue machte Gott zur Tugend der Sterbenden.
– Voltaire
Universialität des Wissens ist für den Menschen nicht mehr erreichbar.
– Voltaire
Alle Kriege sind nur RaubzĂĽge.
– Voltaire
Die Eigenliebe ist das Werkzeug unserer Selbsterhaltung; es hat vieles mit dem Werkzeug unserer Fortpflanzung gemeinsam: es ist notwendig, es ist uns lieb und teuer, es schafft uns VergnĂĽgen, und man muĂź es verbergen.
– Voltaire
Nach einem solchen Brief kann ich nur sehr Unrecht gehabt haben.
– Voltaire
Ein Leser geht mit BĂĽchern um wie ein BĂĽrger mit Menschen. Man lebt ja nicht mit allen Zeitgenossen.
– Voltaire