Nicht Fett, sondern die größte Geschmeidigkeit und Kraft ist das, was ein guter Tänzer von seiner Nahrung will – und ich wüsste nicht, was der Geist eines Philosophen mehr zu sein wünschte, als ein guter Tänzer.
– Friedrich Nietzsche
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Nicht Fett, sondern die größte Geschmeidigkeit und Kraft ist das, was ein guter Tänzer von seiner Nahrung will – und ich wüsste nicht, was der Geist eines Philosophen mehr zu sein wünschte, als ein guter Tänzer.
– Friedrich Nietzsche
Die Dichter sind gegen ihre Erlebnisse schamlos: Sie beuten sie aus.
– Friedrich Nietzsche
Das geringste Schaffen steht höher als das Gerede über Geschaffenes.
– Friedrich Nietzsche
Alle Dichter und Schriftsteller, welche in den Superlativ verliebt sind, wollen mehr als sie können.
– Friedrich Nietzsche
Der Schenkende, der Schaffende, der Lehrende – sind Vorspiele des Herrschenden.
– Friedrich Nietzsche
Der Staat ist eine kluge Veranstaltung zum Schutz der Individuen gegeneinander: übertreibt man seine Veredelung, so wird zuletzt das Individuum durch ihn geschwächt, ja aufgelöst.
– Friedrich Nietzsche
Schön ist es, miteinander zu schweigen, schöner, miteinander zu lachen.
– Friedrich Nietzsche
Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.
– Friedrich Nietzsche
Schlafen ist kein geringes Kunststück, denn man muss den ganzen Tag dafür wach bleiben.
– Friedrich Nietzsche
Alles Geschehen aus Absichten ist reduziert auf die Absicht der Mehrung der Macht.
– Friedrich Nietzsche
Der Gesamtwert der Welt ist unabwertbar, folglich gehört der philosophische Pessimismus unter die komischen Dinge.
– Friedrich Nietzsche
Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat
– Friedrich Nietzsche
Niemals der Reue Raum geben, sondern sich sofort sagen; dies hieße ja der ersten Dummheit eine zweite zugesellen. – Hat man Schaden gestiftet, so sinne man darauf, Gutes zu stiften.
– Friedrich Nietzsche
Es gibt im Geistigen keine Vernichtung.
– Friedrich Nietzsche
Aus Mangel an Ruhe läuft unsere Zivilisation in eine neue Barbarei aus. Zu keiner Zeit haben die Tätigen, das heißt die Ruhelosen, mehr gegolten.
– Friedrich Nietzsche
Der Sinn in den Gebräuchen der Gastfreundschaft ist: das feindliche im Fremden zu lähmen.
– Friedrich Nietzsche
Die Kunst ist mächtiger als die Erkenntnis, denn sie will das Leben, und jene erreicht als letztes Ziel nur – die Vernichtung.
– Friedrich Nietzsche
Erst am Ende der Erkenntnis aller Dinge wird der Mensch sich selber erkannt haben. Denn die Dinge sind nur die Grenzen des Menschen.
– Friedrich Nietzsche
Der Erfolg war immer der größte Lügner.
– Friedrich Nietzsche
Jede Philosophie, welche durch ein politisches Ereignis das Problem des Daseins verrückt oder gar gelöst glaubt, ist eine Spaß- und Afterphilosophie.
– Friedrich Nietzsche
Die Vernunft beginnt bereits in der Küche.
– Friedrich Nietzsche
Wer anderen nützt, warum soll der besser sein, als wenn er sich nützt? Doch nur, wenn der Nutzen, den er anderen erweist, in einem absoluten Sinn höherer Nutzen ist als der, welchen er sich erweist. Sind die anderen weniger wert, so wird er, wenn er sich nützt, selbst auf Unkosten der anderen recht handeln.
– Friedrich Nietzsche
Das Böse ist des Menschen beste Kraft.
– Friedrich Nietzsche
Niemand ist für seine Taten verantwortlich, niemand für sein Wesen; richten ist soviel als ungerecht sein.
– Friedrich Nietzsche
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig.
– Friedrich Nietzsche
Wagners Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die Bühne bringt - lauter Hysteriker-Probleme -, das Konvulsivische seines Affekts, seine überreizte Sensibilität, sein Geschmack, der nach immer schärferen Würzen verlangte, seine Instabilität, die er zu Prinzipien verkleidete, nicht am wenigsten die Wahl seiner Helden und Heldinnen, diese als physiologische Typen betrachtet (eine Kranken-Galerie!): Alles zusammen stellt ein Krankheitsbild dar, das keinen Zweifel lässt. Wagner est une névrose.
– Friedrich Nietzsche
Der Wahrheit dienen wenige in Wahrheit, weil nur wenige den reinen Willen haben, gerecht zu sein, und selbst von diesen wieder die wenigsten die Kraft, gerecht sein zu können.
– Friedrich Nietzsche
Die Wahrheit wohnt selten dort, wo man ihr Tempel gebaut und Priester ordiniert hat.
– Friedrich Nietzsche
Wir müssen die Dinge lustiger nehmen als sie es verdienen - haben wir sie doch lange ernster genommen als sie es verdienen
– Friedrich Nietzsche
Ich bin ein Wanderer und ein Bergsteiger, sagte er zu seinem Herzen, ich liebe die Ebenen nicht und es scheint, ich kann nicht lange still sitzen. Und was mir nun auch noch als Schicksal und Erlebnis komme – ein Wandern wird darin sein, ein Bergsteigen: man erlebt endlich nur noch sich selbst.
– Friedrich Nietzsche