Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
– Friedrich Nietzsche
Gefällt 2 mal
- Seite 6 / 22 -
Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
– Friedrich Nietzsche
Ein Mensch, der nach Großem strebt, betrachtet jedermann, dem er auf seiner Bahn begegnet, entweder als Mittel oder als Verzögerung und Hemmnis – oder als zeitweiliges Ruhekissen.
– Friedrich Nietzsche
Ein Bündnis von Staat und Philosophie hat also nur dann einen Sinn, wenn die Philosophie versprechen kann, dem Staat unbedingt nützlich zu sein, das heißt den Staatsnutzen höher zu stellen als die Wahrheit.
– Friedrich Nietzsche
Der große Stil entsteht, wenn das Schöne den Sieg über das Ungeheure davonträgt.
– Friedrich Nietzsche
Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
– Friedrich Nietzsche
Sehen und doch nicht glauben sind die Kardinaltugenden des Erkennenden.
– Friedrich Nietzsche
Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie kommt es zum zweiten Male.
– Friedrich Nietzsche
Der Schritt verrät, ob einer schon auf seiner Bahn schreitet.
– Friedrich Nietzsche
Die Arbeit ist eine Schmach, weil das Dasein keinen Wert an sich hat.
– Friedrich Nietzsche
Also sprach Zarathustra - 1. Teil; Von alten und jungen Weiblein.
– Friedrich Nietzsche
Wie kann der Mensch Freude am Unsinn haben? So weit nämlich auf der Welt gelacht wird, ist dies der Fall; ja man kann sagen, fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.
– Friedrich Nietzsche
Das ist Volk schlechtester Art und Abkunft; aus ihren Gesichtern blickt der Henker und der Spürhund.
– Friedrich Nietzsche
Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.
– Friedrich Nietzsche
Die Massen sind erstens verschwimmende Kopien der großen Männer, zweitens Widerstand gegen die Großen, drittens Werkzeuge der Großen.
– Friedrich Nietzsche
Die «scheinbare» Welt ist die einzige: die «wahre Welt» ist nur hinzugelogen.
– Friedrich Nietzsche
Eine Frau, die begreift, dass sie den Flug ihres Mannes hemmt, soll sich trennen; warum hört man von diesem Akt der Liebe nicht?
– Friedrich Nietzsche
Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: – aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
– Friedrich Nietzsche
«Das habe ich getan», sagt mein Gedächtnis. «Das kann ich nicht getan haben», sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich – gibt das Gedächtnis nach.
– Friedrich Nietzsche
Im Lob ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel.
– Friedrich Nietzsche
Das Reich Gottes «kommt» nicht chronologisch-historisch, nicht nach dem Kalender, etwas, das eines Tags da wäre und tags vorher nicht: sondern es ist eine «Sinnes-Änderung im Einzelnen».
– Friedrich Nietzsche
Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.
– Friedrich Nietzsche
Sei wenigstens mein Feind! – So spricht die wahre Ehrfurcht, die nicht um Freundschaft zu bitten wagt.
– Friedrich Nietzsche
Der Besitz der Wahrheit ist nicht schrecklich, sondern langweilig, wie jeder Besitz.
– Friedrich Nietzsche
Ein Bündnis ist fester, wenn die Verbündeten aneinander glauben, als wenn sie voneinander wissen.
– Friedrich Nietzsche
Sodann benutzt der Epikureer seine höhere Kultur, um sich von den herrschenden Meinungen unabhängig zu machen; er erhebt sich über dieselben, während der Zyniker nur in der Negation bleibt.
– Friedrich Nietzsche
Unsre Eitelkeit ist gerade dann am schwersten zu verletzen, wenn eben unser Stolz verletzt wurde.
– Friedrich Nietzsche
Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.
– Friedrich Nietzsche
Alles am Weibe ist ein Rätsel, und alles am Weibe hat eine Lösung: Sie heißt Schwangerschaft.
– Friedrich Nietzsche
Für den Einsamen ist schon Lärm ein Trost.
– Friedrich Nietzsche
Der gefährlichste Anhänger ist der, dessen Abfall die ganze Partei vernichten würde, also der beste Anhänger.nietzsche
– Friedrich Nietzsche