Rainer Maria Rilke Zitate
- Seite 7 / 11 -
Wenn ich in mein Gewissen schaue, sehe ich nur ein Gesetz, unerbittlich befehlend: mich in mich selbst einschließen und in einem Zuge die Aufgabe beenden, die mir im Zentrum meines Herzens diktiert wurde. Ich gehorche.
– Rainer Maria Rilke
Es ist die Kunst - zu leben!
– Rainer Maria Rilke
Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Mißtrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.
– Rainer Maria Rilke
Das Übervollsein des Tages ist der völligen Leere gleichzusetzen.
– Rainer Maria Rilke
Aller Zwiespalt und Irrtum kommt davon her, daß die Menschen das Gemeinsame in sich, statt in den Dingen hinter sich, im Licht, in der Landschaft im Beginn und im Tode, suchen.
– Rainer Maria Rilke
Sei geduldig mit allen Fragen in deinem Herzen, und versuche, die Fragen an sich zu schätzen.
– Rainer Maria Rilke
Im Leben gibt es keine Klassen für Anfänger, sondern es ist immer das Schwerste, das von einem verlangt wird.
– Rainer Maria Rilke
Liebhaben, das heißt nichts annehmen, von nirgends, alles vergessen und von einem Menschen alles empfangen wollen, das was man schon besaß und alles andere.
– Rainer Maria Rilke
Die einzige Reise ist diejenige nach innen.
– Rainer Maria Rilke
Ach, da wir Hilfe von Menschen erharrten: Stiegen Engel lautlos mit einem Schritte hinüber über das liebende Herz.
– Rainer Maria Rilke
Vergangenheiten sind dir eingepflanzt, um sich aus dir, wie Gärten, zu erheben.
– Rainer Maria Rilke
Die Freude ist ein Moment, unverpflichtet, von vornherein zeitlos; nicht zu halten, aber auch nicht eigentlich wieder zu verlieren.
– Rainer Maria Rilke
Leise an Dir weht der Flügel meiner Zärtlichkeit vorbei.
– Rainer Maria Rilke
Die Zeit der andern Auslegung wird anbrechen, und es wird kein Wort auf dem andern bleiben.
– Rainer Maria Rilke
Nichts meint das Gedicht weniger, als in dem Lesenden den möglichen Dichter aufzuregen.
– Rainer Maria Rilke
Alle Aufschwünge meines Geistes beginnen in meinem Blut.
– Rainer Maria Rilke
Alles, was Arbeit ist, ist gut und hat Recht, auch das Recht, schwer zu sein.
– Rainer Maria Rilke
Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt.
– Rainer Maria Rilke
Siehe, ich lebe. Woraus? Weder Kindheit noch Zukunft werden weniger …Überzähliges Dasein entspringt mir im Herzen.
– Rainer Maria Rilke
Du bist die Zukunft, großes Morgenrot über den Ebenen der Ewigkeit.
– Rainer Maria Rilke
Gegen das Leben an irgendeiner Stelle ablehnend zu sein, ist mir nie eingefallen.
– Rainer Maria Rilke
Sicherlich ist alle Kunst das Ergebnis davon, dass man sich in Gefahr begeben hat, dass man eine Erfahrung gemacht hat, die bis zum Ende geht, wo man nicht mehr weitergehen kann.
– Rainer Maria Rilke
Die Vibration von jeder reinen tiefen Tätigkeit pflanzt sich nach allen Seiten gleichmäßig fort wie die Schwingung einer aus purer Freude geläuteten Glocke.
– Rainer Maria Rilke
Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?
– Rainer Maria Rilke
Rast. Gast sein einmal. Nicht immer selbst seine Wünsche bewirten mit kärglicher Kost. Nicht immer feindlich nach allem fassen, einmal sich alles geschehen lassen und wissen: was geschieht, ist gut.
– Rainer Maria Rilke
Vielleicht sind alle Drachen in unserem Leben Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen.
– Rainer Maria Rilke
Wenn der Mensch doch aufhörte, sich auf die Grausamkeit der Natur zu berufen, um seine eigene zu entschuldigen! Er vergißt, wie unendlich schuldlos auch noch das Fürchterlichste in der Natur geschieht.
– Rainer Maria Rilke
Wenn arme Leute nachdenken, soll man sie nicht stören.
– Rainer Maria Rilke
Im Leben gibt es keinen Unterricht für Anfänger; man wird immer gleich aufgefordert, sich mit dem Schwierigsten zu beschäftigen.
– Rainer Maria Rilke
Wenn der Alltag dir arm erscheint, klage ihn nicht an – klage dich an, daß du nicht stark genug bist, seine Reichtümer zu rufen, denn für den Schaffenden gibt es keine Armut.
– Rainer Maria Rilke