Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht.
– Platon
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Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht.
– Platon
Denn die Einführung einer neuen Musikrichtung muss vermieden werden, da sie den ganzen Staat gefährdet; denn Musikstile werden nie gestört, ohne die wichtigsten politischen Institutionen zu beeinträchtigen.
– Platon
Uneingeschränkter Ernst ist im Umgang mit Menschen stets unangebracht.
– Platon
Vom Schönen und Weisen und Guten nähren sich und an diesem wachsen die Flügel der Seele. Am Hässlichen und Bösen welken sie und fallen ab.
– Platon
Wissenschaft ist nichts anderes als Wahrnehmung.
– Platon
Wissen wird zum Bösen, wenn das Ziel nicht tugendhaft ist.
– Platon
Es ist richtig, jedem Menschen das zu geben, was er verdient.
– Platon
Wer groß werden will, sollte weder sich selbst noch seine eigenen Dinge lieben, sondern nur das, was gerecht ist, ob es nun von ihm selbst oder von anderen getan wird.
– Platon
Der Gott der Liebe lebt in einem Zustand der Not. Es ist ein Bedürfnis. Es ist ein Drang. Es ist ein homöostatisches Ungleichgewicht. Wie Hunger und Durst ist es fast unmöglich, es zu unterdrücken.
– Platon
Der Fehler begleitet den Menschen.
– Platon
Unwissenheit ist ein Übel, das weder schrecklich noch übertrieben ist, noch das größte von allen; aber große Klugheit und viel Gelehrsamkeit, wenn sie von einer schlechten Erziehung begleitet werden, sind ein viel größeres Unglück.
– Platon
Wartest du auf eine Gelegenheit zum Philosophieren, so hast du sie schon verpasst.
– Platon
Streng dich an, jetzt und im nächsten Leben. Ohne Anstrengung kannst du nicht wohlhabend sein. Auch wenn das Land gut ist, kannst du ohne Anbau keine reiche Ernte einfahren.
– Platon
Der Mensch erlässt keine Gesetze, aber Schicksale und Unfälle, die sich auf alle möglichen Arten ereignen, erlassen auf alle möglichen Arten Gesetze.
– Platon
Ist doch das, worüber wir uns streiten, nichts Kleines, sondern eigentlich das, worüber Bescheid zu wissen das Schönste, nicht Bescheid zu wissen das Beschämendste ist. In der Hauptsache geht es nämlich darum, zu wissen oder nicht zu wissen, wer glücklich ist und wer nicht.
– Platon
Reichtum ist bekanntlich ein großer Trostspender.
– Platon
Die Augen der Seele der vielen Menschen können den Anblick des Göttlichen nicht ertragen.
– Platon
Da also die Seele unsterblich und oft wiedererstanden ist und, was hier auf Erden und was im Hades ist, kurz alle Dinge geschaut hat, gibt es nichts, was ihr unbekannt wäre. Mithin ist es kein Wunder, wenn sie imstande ist, sich wiederzuerinnern. Nichts hindert, daß man, wenn man sich nur an eines wiedererinnert - was die Leute dann Lernen nennen -, auch alles andere wieder auffindet, wenn man nur den Mut nicht verliert und die Mühe des Forschens nicht scheut.
– Platon
Wissen ohne Gerechtigkeit sollte man nicht Weisheit, sondern Gerissenheit nennen.
– Platon
List ... ist nur die schlechte Nachahmung von Weisheit.
– Platon
Denn gute Erziehung und Bildung schaffen eine gute Konstitution.
– Platon
Die Wahrheit ist für die Götter der Anfang von allem Guten und für die Menschen der Anfang von allem Guten.
– Platon
Ich habe kaum je einen Mathematiker gekannt, der zum Denken fähig war.
– Platon
Sie geben den Krankheiten sehr seltsame Namen.
– Platon
Wird er nun nicht in der ersten Zeit wohl alle anlächeln und begrüßen, wem er nur begegnet, und behaupten, er sei gar kein Tyrann und ihnen vielerlei versprechen einzeln und gemeinsam, wie er denn auch Befreiung von Schulden und Verteilung von Äckern dem Volk gewährt und denen, die ihn umgeben, und wird sich gegen alle günstig und mild stellen? - Notwendig, sagte er. - Wenn er aber, denke ich, mit den äußeren Feinden sich teils vertragen, teils sie aufgerieben hat und also Ruhe vor jenen geworden ist, dann regt er zuerst immer irgendeinen Krieg auf, damit das Volk eines Anführers bedürfe.
– Platon
Gute Menschen brauchen keine Gesetze, um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen, während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehn.
– Platon
Was auch immer die Menschen täuscht, scheint eine magische Verzauberung zu bewirken.
– Platon
Die Weisesten haben die meiste Autorität.
– Platon
Die Tugendhaftesten sind diejenigen, die sich damit begnügen, tugendhaft zu sein, ohne danach zu streben, so zu erscheinen.
– Platon
Der Rhythmus entsteht aus dem Schnellen und Langsamen, indem diese, vorher auseinanderstrebend, weiterhin in Einklang gebracht werden. Zum Einklang aber verhilft all dem, wie dort die Heilkunst, hier die Musik, indem sie gegenseitige Liebe und Eintracht einpflanzt, und so ist denn die Musik die Kenntnis von den Liebesregungen im Gebiete der Harmonie und des Rhythmus.
– Platon