Das Glück des Mannes heißt: Ich will. Das Glück der Frau heißt: Er will.
- Friedrich Nietzsche

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat hebt den gesellschaftlichen Druck und die Erwartungen an den Einzelnen hervor, sich an Geschlechterrollen und -normen anzupassen. Es impliziert, dass das Glück eines Mannes von seiner Fähigkeit abhängt, Dinge zu erwerben und zu besitzen, während das Glück einer Frau vom Wunsch ihres Partners nach ihr abhängt. Dies verstärkt die Vorstellung, dass Männer die Hauptverdiener und Versorger sind, während Frauen auf die Rolle der Versorgerinnen und Objekte der Begierde reduziert werden. Die emotionale Wirkung dieses Zitats ist von Traurigkeit und Enttäuschung geprägt, da es die Einschränkungen und Zwänge unterstreicht, mit denen Menschen konfrontiert sind, wenn sie versuchen, sich in gesellschaftlichen Erwartungen und Geschlechterrollen zurechtzufinden. Es spricht auch für die Notwendigkeit eines größeren gesellschaftlichen Bewusstseins und Verständnisses für die Komplexität menschlicher Emotionen und die Bedeutung der Wertschätzung individueller Autonomie und Handlungsfähigkeit.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Friedrich Nietzsche
- Tätigkeit:
- dt. Philosoph
- Epoche:
- Moderne
- Mehr?
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- Emotion:
- Neutral