Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehen, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom.
– Martin Luther
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Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehen, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom.
– Martin Luther
Jedermann schneidet gern die Bretter da, wo sie am dünnsten sind; man bohrt nicht gern durch dicke Bretter.
– Martin Luther
Für Heuchelei gibt’s Geld genug, Wahrheit geht betteln.
– Martin Luther
Ich hab nun 28 Jahr, seit ich Doktor geworden bin, stetig in der Biblia gelesen und daraus geprediget, doch bin ich ihrer nicht mächtig und find' noch alle Tage etwas Neues drinnen.
– Martin Luther
Das Wort Gottes ist eine Speise, wer sie isst, den hungert immer mehr danach.
– Martin Luther
Der Glaube bringt den Menschen zu Gott, die Liebe bringt ihn zu den Menschen.
– Martin Luther
Leihest du, so kriegst du es nicht wieder. Gibt man dir's wieder, so geschiehst's doch nicht so bald und so wohl und so gut. Geschieht's aber doch, verlierst du einen guten Freund.
– Martin Luther
Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften der Menschen.
– Martin Luther
Die Kirche ist unseres Herrgotts Spital.
– Martin Luther
Das Studium des Rechts ist schmutzig und gewinnsüchtig, denn sein letzter Zweck ist Geld; man studiert die Rechte nicht zur Ergötzung und um der Kenntnis der Dinge wegen.
– Martin Luther
Wir fassen keinen anderen Gott als den, der in jenem Menschen ist, der vom Himmel kam. Ich fange bei der Krippe an.
– Martin Luther
Wenn der Glaube und die Zuversicht auf Gott hinweg sind, so folgt gräuliche Furcht im Willen. Und wenn Weisheit und Verstand hinweg sind, so folgt darauf äußerste Torheit.
– Martin Luther
Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser Hilfe braucht.
– Martin Luther
Man kann die Welt nicht nach dem Evangelium regieren; denn das hieße die wilden Tiere losbinden.
– Martin Luther
Ein Christenmensch ist ein freier Herr aller Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht und jedermann untertan.
– Martin Luther
Es ist keine Lehre so närrisch oder schändlich, die nicht auch Schüler und Zuhörer finde.
– Martin Luther
Ich fürchte nichts, weil ich nichts habe.
– Martin Luther
Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiß sei.
– Martin Luther
Gott will, daß die Menschen fröhlich sind, darum hat er ja alles so schön gestaltet.
– Martin Luther
Predige du das Wort und laß Gott die Leute fromm machen.
– Martin Luther
Wir kommen nie aus den Traurigkeiten heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.
– Martin Luther
Ich habe den ersten Bierbrauer oft verwünscht. Es wird mit dem Brauen so viel Gerste verderbet, dass man davon ganz Deutschland möchte erhalten.
– Martin Luther
Bei dem Wort Gottes will ich bleiben, es falle oder stehe, was sonst steht oder fällt.
– Martin Luther
Gold bleibt Gold am Halse der Hure; der Leib der Hure ist gleicherweise Kreatur Gottes wie der Leib der ehrbaren Ehefrau: So ist die Eitelkeit zu beseitigen, nicht die Wesenheit.
– Martin Luther
Es soll keiner einen für seinen vertrauten Freund halten, er habe denn zuvor einen Scheffel Salz mit ihm gegessen.
– Martin Luther
Es heißt nicht zu Winkel oder in die Wüsten kriechen, sondern heraus laufen, wenn du drinnen wärest, und beide, Hände und Füße, und deinen ganzen Leib darreichen, und alles dran setzen was du hast und vermagst.
– Martin Luther
Kinder sind die feinsten Spielvögel, die reden und tun alles einfältig, natürlich von Herzen.
– Martin Luther
Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Darum gibt unser Herrgott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.
– Martin Luther
Je tiefer man die Schöpfung erkennt, um so größere Wunder entdeckt man in ihr.
– Martin Luther
Ohne Glauben kann ein Gebet kein Gebet sein. Denn wie will der beten, der nicht glaubt, daß bei Gott soviel Güte sei, daß er die Betenden erhören wolle?
– Martin Luther