Alle Werke Gottes sind unerforschlich und unaussprechlich, keine Vernunft kann sie aussinnen, allein der Glaube faßt sie ohne alle menschliche Kräfte und Zutun.
- Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat
Martin Luther hebt in diesem Zitat die Grenzen der menschlichen Vernunft hervor und betont die zentrale Rolle des Glaubens. Er beschreibt die Werke Gottes als unergründlich und für den menschlichen Verstand unzugänglich. Nur der Glaube, nicht die Vernunft, kann das Göttliche erfassen.
Diese Reflexion fordert dazu auf, die Begrenztheit rationaler Erklärungen zu akzeptieren und Vertrauen in das zu setzen, was über das menschliche Verstehen hinausgeht. Luther betont, dass wahre Erkenntnis Gottes nur durch Glauben und nicht durch wissenschaftliche oder logische Überlegungen erlangt werden kann.
In einer Zeit, in der Rationalität und Wissenschaft dominieren, bleibt diese Botschaft aktuell. Sie erinnert daran, dass es Aspekte des Lebens gibt, die sich nicht vollständig erklären lassen und Vertrauen in etwas Höheres erfordern.
Das Zitat inspiriert dazu, dem Glauben Raum zu geben und sich mit der eigenen Spiritualität auseinanderzusetzen.
Zitat Kontext
Martin Luther prägte mit seiner Theologie die Vorstellung vom Glauben als zentralem Zugang zu Gott. Er lehnte es ab, dass menschliche Vernunft göttliche Wahrheiten vollständig erfassen könne.
Dieses Zitat reflektiert Luthers Überzeugung, dass Glaube über menschliches Verstehen hinausgeht. Für ihn war der Glaube der Schlüssel zur Erkenntnis Gottes.
Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Auseinandersetzung mit den Grenzen rationalen Denkens und zur Wertschätzung des Glaubens anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Martin Luther
- Tätigkeit:
- deutscher Theologe, Mönch und Reformator
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
- Mehr?
- Alle Martin Luther Zitate
- Emotion:
- Keine Emotion