Schweig, leid, meid und vertrag dein Not alleine Gotte klag, an Gott je nicht verzag, – dein Glück kommt alle Tag.
- Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat
Martin Luthers Zitat ist ein poetischer Ausdruck von Geduld, Gottvertrauen und der Hoffnung auf bessere Zeiten. Er fordert dazu auf, in schwierigen Zeiten Stille zu bewahren, das Leiden zu ertragen und den eigenen Kummer in Gebet und Vertrauen an Gott zu richten. Luthers Worte sind nicht nur ein Aufruf zur inneren Stärke, sondern auch eine Einladung, sich auf göttliche Führung und Trost zu verlassen.
Dieses Zitat regt dazu an, über die Rolle von Glaube und Resilienz im Umgang mit Not und Herausforderungen nachzudenken. Es erinnert daran, dass Schmerz und Leid zwar unausweichlich sein können, jedoch auch eine Phase des Übergangs darstellen, die durch Geduld und Glauben überwunden werden kann. Für den Leser kann dies ein Trost sein: Auch in Momenten der Verzweiflung bleibt die Möglichkeit, Hoffnung zu finden und darauf zu vertrauen, dass sich das Schicksal wendet.
Luthers Worte bieten eine Perspektive, die nicht auf passive Resignation abzielt, sondern auf aktives Aushalten und Vertrauen. Sie laden ein, die eigene Verbindung zu Glauben, Geduld und innerer Ruhe zu reflektieren, und sie inspirieren dazu, Hoffnung auch in schwierigen Zeiten zu bewahren.
Zitat Kontext
Martin Luther, der führende Reformator des 16. Jahrhunderts, war nicht nur ein theologischer Vordenker, sondern auch ein einfühlsamer Seelsorger, der Menschen in ihrem Alltag Trost spenden wollte. Dieses Zitat spiegelt seinen tiefen Glauben an die göttliche Vorsehung wider und seine Überzeugung, dass das Vertrauen in Gott selbst die schwersten Prüfungen erträglich machen kann.
Im historischen Kontext entstand diese Aussage in einer Zeit großer gesellschaftlicher und persönlicher Umwälzungen, in der viele Menschen von Kriegen, Seuchen und sozialer Unsicherheit betroffen waren. Luthers Botschaft war eine Ermutigung, sich trotz widriger Umstände auf Gott zu verlassen und nicht zu verzweifeln. Sie bot eine Quelle der Hoffnung und des Trostes in einer Epoche, die oft von Leid und Unsicherheit geprägt war.
Auch heute bleibt die Botschaft kraftvoll und relevant. In einer Welt voller Herausforderungen und Unsicherheiten erinnert dieses Zitat daran, die eigenen Sorgen mit Geduld und Vertrauen zu tragen. Es ist ein Appell, auf die eigene Stärke und auf den Glauben an bessere Tage zu setzen, während man die Belastungen des Lebens annimmt und bewältigt.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Martin Luther
- Tätigkeit:
- deutscher Theologe, Mönch und Reformator
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
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- Emotion:
- Keine Emotion