Erst dann ist man alt, wenn man zu bequem wird, zu genießen.
– Emanuel Wertheimer
Gefällt 2 mal
- Seite 20 / 26 -
Erst dann ist man alt, wenn man zu bequem wird, zu genießen.
– Emanuel Wertheimer
Der Metaphysiker vergisst, dass auch unser Denken den Gesetzen der Schwerkraft unterworfen ist.
– Emanuel Wertheimer
Am meisten erbarmt sich des Unglücklichen noch die Hoffnung.
– Emanuel Wertheimer
Auch zivilisierte Völker tätowieren sich – mit ehrlichen Mienen.
– Emanuel Wertheimer
Unsern Mienen verdanken wir mehr als die Hälfte des guten Namens.
– Emanuel Wertheimer
Man denkt nie daran, dass man jung ist, man erinnert sich nur, dass man es war.
– Emanuel Wertheimer
Es gibt Verbrechen der Gesinnung, denen alle begangenen nachstehen.
– Emanuel Wertheimer
Wie glücklich fühltest du dich, wüsstest du, wie vielen Gefahren du heute entronnen!
– Emanuel Wertheimer
Um eine unedle Handlung zu rechtfertigen, ruft man gern edle Beweggründe zu Hilfe.
– Emanuel Wertheimer
Ihre letzte Feile erwartet die Natur vom Menschen.
– Emanuel Wertheimer
Der Faule plagt sich in einer Stunde mehr als der Fleißige das ganze Jahr.
– Emanuel Wertheimer
Die meisten Schriftsteller wären mehr gelesen, hätten sie weniger geschrieben.
– Emanuel Wertheimer
Wer sich tadelt, wartet auf einen Widerspruch.
– Emanuel Wertheimer
Der Hunger kann nicht so wehtun wie die Bitte, ihn zu stillen.
– Emanuel Wertheimer
Um das Glück zu ersetzen, braucht man zu viel Verstand und zu wenig Moral.
– Emanuel Wertheimer
Den aufrechtesten Gang haben Kleine und Bucklige.
– Emanuel Wertheimer
Feiertage sind Trauertage des Armen.
– Emanuel Wertheimer
Wüssten die Hochmütigen nur, dass das Dauerhafteste an ihnen ihr – Skelett ist!
– Emanuel Wertheimer
Nur auf das Genie wirkt alles immer wieder mit der Wirkung des ersten Eindrucks.
– Emanuel Wertheimer
Das Talent ahmt die Natur nach, das Genie setzt sie fort.
– Emanuel Wertheimer
Die ihrem Lande verderblichsten Staatsmänner sind die Füchse ohne Schlauheit.
– Emanuel Wertheimer
Man macht sich die übertriebensten Vorwürfe über erteilte Wohltaten, wenn man eine versagen will.
– Emanuel Wertheimer
Der Stolze, das ist der Demütige in einer andern Lage.
– Emanuel Wertheimer
Keiner genießt sein gegenwärtiges Alter: jeder bereut zehn Jahre zu spät, was er zehn Jahre vorher versäumt hat.
– Emanuel Wertheimer
Alt sein wäre nicht so beängstigend – aber fortwährend älter werden...!
– Emanuel Wertheimer
Das eigne Verdienst noch zu erhöhen, überträgt die frömmelnde Bescheidenheit den Ruhm einer gelungenen Tat auf Gott, auf sich bloß den reellen Erfolg.
– Emanuel Wertheimer
Den ganzen Körper verhüllen wir, selbst das Gesicht – durch Mienen.
– Emanuel Wertheimer
Fromm sein ist billiger als gut sein.
– Emanuel Wertheimer
Ein Glück, dass die meisten wenigstens an sich denken: sie dächten ja sonst gar nicht.
– Emanuel Wertheimer
Am anhänglichsten sind die Sorgen: sie verlassen uns nicht, auch wenn es uns noch so schlecht geht.
– Emanuel Wertheimer