BewuĂźtsein: Wir stehen an einem Ende, wir sind ein Anfang.
– Christian Morgenstern
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BewuĂźtsein: Wir stehen an einem Ende, wir sind ein Anfang.
– Christian Morgenstern
Wer das feine zweite Ohr fĂĽr den Souffleur hat, sieht die Geschichte der Menschheit anders an.
– Christian Morgenstern
Was wäre wohl aus der Welt geworden, wenn alle zum Mitschaffen Aufgerufenen immer gleich ›schnurstracks‹ auf ihr Ziel losgegangen wären.
– Christian Morgenstern
Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst.
– Christian Morgenstern
NatĂĽrlichkeit, Schwester der Freiheit (und Einfalt).
– Christian Morgenstern
Jede gründliche Erfahrung muß mit eignem Leben bezahlt werden – und fremdem.
– Christian Morgenstern
Die Mission der Wahrheit ist, den Menschen in Geist aufzulösen, wie, materialistisch gesprochen, die Mission der Zeit, den Erdball in Luft.
– Christian Morgenstern
Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er ĂĽbelnimmt.
– Christian Morgenstern
Die Menschen haben sich daran gewöhnt, von hinten nach vorn, statt von vorn nach hinten zu denken.
– Christian Morgenstern
Ich würde nichts Schöneres kennen, als in Ewigkeit weiterlernen zu dürfen.
– Christian Morgenstern
Ein Dichter muĂź 77mal als Mensch gestorben sein, ehe er als Dichter etwas wert ist.
– Christian Morgenstern
Im Anfang war – Mein Ziel.
– Christian Morgenstern
Organisation ist das große Wort, dem die Zukunft gehört.
– Christian Morgenstern
Der kann von Liebe nicht reden, dem sie nimmer Verlust und Gewinn war – dem sie nie irgendwann der Sinn war vor allem und jedem.
– Christian Morgenstern
Je tiefer einer wird, desto einsamer wird er; aber nicht nur das: desto mehr lassen ihn selbst seine treusten Freunde allein – aus Zartgefühl, Schamgefühl, Liebe, Ehrfurcht, Verlegenheit, Hochachtung, Scheu, kurz, aus den allerbesten Gründen und mit dem unanfechtbarsten Takt des Herzens.
– Christian Morgenstern
Ich betrachte als eine Aufgabe kommender Dichtergeschlechter, neue Mythen zu schaffen, und wir wollen ihnen schon vorarbeiten.
– Christian Morgenstern
Die schlimmste Folge demokratischer Anschauungsweise ist, daß nun auch die Worte alle ›gleich‹ gewertet werden.
– Christian Morgenstern
Den Puls des eigenen Herzens fĂĽhlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Ă„uĂźern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.
– Christian Morgenstern
Spruch vor Tisch Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht: Liebe Sonne, liebe Erde, euer nie vergessen werde!
– Christian Morgenstern
Wie könnten wir die große Selbstkorrektur des Lebens anders als ahnungsvoll verfolgen?
– Christian Morgenstern
Man hat Hegel verspottet, weil er sagte, aus ihm rede der Weltgeist. Ach, auch aus ihnen, den Spöttern, redet leider nichts anderes.
– Christian Morgenstern
Das Weib mischt uns ins Leben hinein.
– Christian Morgenstern
Ihr andern werdet sichrer immerdar. Ich werde fragender von Jahr zu Jahr.
– Christian Morgenstern
Die Fliegen, diese Spatzen unter den Insekten.
– Christian Morgenstern
...je mehr Du fĂĽr das Allgemeine getan haben wirst, desto mehr hast Du fĂĽr Dich selbst getan.
– Christian Morgenstern
Entweder man ist Künstler oder Philosoph. Der Philosoph achtet die Kunst, ja liebt sie, – aber er komplimentiert sie hinaus, wenn er mit seinem Ernst allein sein will.
– Christian Morgenstern
Denke dir einen Teppich aus Wasser. Und als die Stickerei dieses Teppichs die Geschichte des Menschen.
– Christian Morgenstern
Der beste Beweis fĂĽr die Gotteskindschaft Christi ist der, daĂź es Zeiten gab, wo jeder Teufel vor einem Kreuz die Flucht ergriff.
– Christian Morgenstern
Wie ist jede – aber auch jede – Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird.
– Christian Morgenstern
Die Menschenverachtung ist fĂĽr den nachdenkenden Geist nur die erste Stufe zur Menschenliebe.
– Christian Morgenstern