Der Fortschritt von Fluß zu Ozean ist weniger schnell als der von Mensch zu Irrtum.

- Voltaire

Voltaire

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat vermittelt ein Gefühl der Enttäuschung und Ernüchterung, da es den langsamen und allmählichen Prozess eines Flusses, der zum Meer fließt, mit der schnellen und scheinbar mühelosen Verwandlung eines Menschen in ein fehlerhaftes Wesen vergleicht. Die Verwendung des Wortes „Fehler“ impliziert ein Gefühl des Scheiterns und eine Abweichung von der Norm, was darauf hindeutet, dass die betreffende Person einen Fehler begangen oder eine Straftat begangen hat. Der Vergleich dieses Prozesses mit der Natur unterstreicht die Idee, dass menschliches Verhalten nicht vorbestimmt oder unvermeidlich ist, sondern vielmehr das Ergebnis bewusster Entscheidungen und Handlungen. Insgesamt deutet das Zitat darauf hin, dass der Weg von der Unschuld zur Korruption schwierig und tückisch ist und dass es wichtig ist, wachsam zu bleiben und sich des Fehlerpotenzials in uns selbst und anderen bewusst zu sein.

Daten zum Zitat

Autor:
Voltaire
Tätigkeit:
französischen Schriftsteller, Philosoph und Intellektueller
Epoche:
Aufklärung
Mehr?
Alle Voltaire Zitate
Emotion:
Neutral