Alles geht in einem Tage dahin, sowohl der RĂĽhmende als der GerĂĽhmte.
– Marc Aurel
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Alles geht in einem Tage dahin, sowohl der RĂĽhmende als der GerĂĽhmte.
– Marc Aurel
Die universelle Ordnung und die persönliche Ordnung sind nichts anderes als verschiedene Ausdrucksformen und Manifestationen eines gemeinsamen Grundprinzips.
– Marc Aurel
Wer sündigt, versündigt sich an sich selbst; begangenes Unrecht fällt auf den Urheber zurück, indem er sich selbst verschlechtert.
– Marc Aurel
Es kommen doch zu dir nicht die Dinge, denen nachzujagen oder vor denen zu fliehen dich in Aufregung versetzt, sondern in gewissem Sinne gehst du selber zu ihnen.
– Marc Aurel
Die Lebenskunst hat mit der Fechtkunst mehr Ă„hnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerĂĽstet sein und unerschĂĽtterlich fest stehen muĂź.
– Marc Aurel
Den unsterblichen Göttern und uns verleihe du Freude!
– Marc Aurel
In die Denkweise eines jeden eindringen; aber auch jeden andern in dein eigenes Denken eindringen lassen.
– Marc Aurel
Wenn du ĂĽber die MaĂźen zornig bist, denke daran, wie kurz das Leben eines Menschen ist.
– Marc Aurel
Denke nicht an den notwendigen Besitz der dir fehlenden Güter, vielmehr an das, was jetzt noch für dich da ist, und wähle dir unter den vorhandenen Gütern die schätzbarsten aus und erinnere dich, welche Anstrengungen du ihrethalben machen würdest, um sie zu erlangen, wenn sie dir fehlten.
– Marc Aurel
Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut; wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, befiehlt es.
– Marc Aurel
Leib, Seele, Vernunft – dem Leibe gehören die Empfindungen an, der Seele die Triebe, der Vernunft die Grundsätze.
– Marc Aurel
Was nicht pflichtgemäß ist, das tue nicht; was nicht wahr ist, sage nicht; denn deine Willensrichtung ist ganz von dir abhängig.
– Marc Aurel
Das Ziel des Lebens ist es nicht, auf der Seite der Mehrheit zu stehen, sondern sich nicht in den Reihen der VerrĂĽckten wiederzufinden.
– Marc Aurel
Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten. Nahezu nichts ist sich fremd. Alles Geschaffene ist einander beigeordnet und zielt auf die Harmonie derselben Welt. Aus allem zusammengesetzt ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein Körperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernünftigen Wesen gemein, und eine Wahrheit, sowie es auch eine Vollkommenheit für all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt.
– Marc Aurel
Gewöhne dich auch an Dinge, an deren Ausführbarkeit du anfangs verzweifelst. Faßt ja auch die linke Hand, obgleich sie aus Mangel an Übung gewöhnlich schwächer ist, dennoch die Zügel kräftiger als die rechte; denn hierzu wird sie beständig gebraucht.
– Marc Aurel
Die Menschen existieren um ihrer selbst willen.
– Marc Aurel
Eitle Prachtliebe, Bühnenspiele, Herden von Klein- und Großvieh, Fechterspiele – ein Knochen unter die Hunde, ein Brocken in einen Fischbehälter geworfen, die mühsame Lastträgerei der Ameisen, das Hin- und Herlaufen erschrockener Mäuse, Gliederpuppen an einem Draht herumgezerrt. Mitten in diesem Getriebe nun muß man freundlich und leidenschaftslos dastehen und erkennen, daß jeder Mensch denselben Wert hat wie die Gegenstände seiner Bemühungen.
– Marc Aurel
Den Dingen, mit denen du durch das Schicksal verkettet bist, denen passe dich an. Und die Menschen, mit denen dich das Schicksal zusammengestellt hat, die habe lieb, aber von Herzen.
– Marc Aurel
Irrt jemand, so belehre ihn mit Wohlwollen und zeige ihm seine Fehler mit Sanftmut. Vermagst du das aber nicht, so klage dich selbst an oder auch dich selbst nicht einmal.
– Marc Aurel
Man sucht ZurĂĽckgezogenheit auf dem Lande, am Meeresufer, auf dem Gebirge, und auch du hast die Gewohnheit, dich danach lebhaft zu sehnen. Aber das ist bloĂź Unwissenheit und Schwachheit, da es dir ja freisteht, zu jeder dir beliebigen Stunde dich in dich selbst zurĂĽckzuziehen.
– Marc Aurel
Ein hervorragendes Mittel der Verteidigung: Sei deinem Angreifer nie ebenbĂĽrtig.
– Marc Aurel
Wie viele Hochgepriesene sind bereits der Vergessenheit anheimgefallen! Und wie viele, die das Loblied jener angestimmt haben, sind schon längst nicht mehr da!
– Marc Aurel
Der Mensch muß von innen her mit Säulen und Bogen gestützt sein, sonst zerfällt der Tempel zu Staub.
– Marc Aurel
Mache dich nur von den Vorurteilen los, und du bist gerettet. Wer hindert dich aber, dich davon loszumachen?
– Marc Aurel
Der Tod ist eine Befreiung von den EindrĂĽcken der Sinne, von den Begierden, die uns zu ihren Marionetten machen, von den Launen des Geistes und vom harten Dienst des Fleisches.
– Marc Aurel
Wen der Glanz des Nachruhms blendet, erwägt nicht, daß jeder von denen, die seiner gedenken, bald selbst sterben wird, und so hinwiederum jegliches folgende Geschlecht, bis endlich dieser ganze Ruhm, nachdem er durch einige sterbliche Wesen fortgepflanzt worden ist, mit diesen selbst stirbt.
– Marc Aurel
Und wenn du gleich platzen solltest, sie [die Menschen] werden nichtsdestoweniger ebenso [und nicht anders] handeln.
– Marc Aurel
Eine Seele [...] wird stets gegen ihren Willen der Wahrheit beraubt. Daher also auch der Gerechtigkeit, der Selbstbeherrschung, des Wohlwollens und jeder anderen Tugend. Es ist aber sehr nötig, dessen stets eingedenk zu sein; denn man wird so milder gegen jedermann.
– Marc Aurel
Lehne dein GefĂĽhl der Verletzung ab und die Verletzung selbst verschwindet.
– Marc Aurel
Darin suche deine ganze Freude und Befriedigung, immer Gottes eingedenk von einer gemeinnĂĽtzigen Tat zu einer andern fortzuschreiten.
– Marc Aurel