Unser Leben ist das, was unsere Gedanken aus ihm machen.
– Marc Aurel
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Unser Leben ist das, was unsere Gedanken aus ihm machen.
– Marc Aurel
Passe dich den Dingen an, die dir zugelost wurden, und liebe aufrichtig die Mitmenschen, mit denen das Schicksal dein Leben bestimmt hat.
– Marc Aurel
Die Natur steht niemals gegen die Kunst zurĂĽck, vielmehr sind die KĂĽnste Nachahmerinnen der Natur, und wenn dies ist, so dĂĽrfte wohl die vollkommenste und alles andere umfassende Natur der kĂĽnstlerischen Geschicklichkeit nicht nachstehen.
– Marc Aurel
Das Leben ist weder gut noch böse, sondern nur ein Ort für Gut und Böse.
– Marc Aurel
Verachte den Tod nicht, vielmehr sieh ihm mit Ergebung entgegen, als einem Gliede in der Kette der Veränderungen, die dem Willen der Natur gemäß sind.
– Marc Aurel
Schändlich ist es, wenn deine Seele schon ermüdet, ohne daß der Leib schon müde ist.
– Marc Aurel
Alles, was in irgendeiner Weise schön ist, bezieht seine Schönheit aus sich selbst und verlangt nichts anderes als sich selbst. Lob gehört nicht dazu, denn nichts wird durch Lob schlechter oder besser.
– Marc Aurel
Geh voran, wenn sich die Gelegenheit bietet. Sieh dich nie um, um zu sehen, ob es jemand bemerkt... Sei zufrieden mit dem Erfolg in jeder noch so kleinen Angelegenheit und denke daran, dass selbst ein solches Ergebnis keine Kleinigkeit ist.
– Marc Aurel
Verachte den Tod nicht, sondern heiĂźe ihn willkommen, denn die Natur will ihn wie alles andere.
– Marc Aurel
Nichts kann den Geist so sehr erweitern wie die Fähigkeit, alles, was du im Leben beobachtest, systematisch und wahrhaftig zu erforschen.
– Marc Aurel
Arbeite nicht, als wärest du dabei unglücklich, oder um bewundert oder bemitleidet zu werden; wolle vielmehr nur das eine, deine Kraft in Bewegung setzen oder zurückhalten, so wie es das Gemeinwesen erheischt.
– Marc Aurel
Der Tod ist das Ende von den Widersprüchen der sinnlichen Wahrnehmungen, von den Aufregungen der Triebe, von den fortwährenden Arbeiten der Denkkraft und von der Dienstbarkeit gegen das Fleisch.
– Marc Aurel
Und wenn du gleich platzen solltest, sie [die Menschen] werden nichtsdestoweniger ebenso [und nicht anders] handeln.
– Marc Aurel
Beim Schreiben und Lesen wirst du nicht eher Vorschriften machen können, als bis du gelernt hast, Vorschriften zu befolgen.
– Marc Aurel
Laß die Einbildung schwinden, und es schwindet die Klage, daß man dir Böses getan. Mit der Unterdrückung der Klage: »Man hat mir Böses getan« ist das Böse selbst unterdrückt.
– Marc Aurel
Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.
– Marc Aurel
Lehne dein GefĂĽhl der Verletzung ab und die Verletzung selbst verschwindet.
– Marc Aurel
Sonderbar! Der Mensch empört sich über das Böse, das von außen her, von anderen kommt, das er nicht beseitigen kann und kämpft nicht gegen das eigene Böse, obzwar es in seiner Macht ist.
– Marc Aurel
Was nicht pflichtgemäß ist, das tue nicht; was nicht wahr ist, sage nicht; denn deine Willensrichtung ist ganz von dir abhängig.
– Marc Aurel
Ein guter Mensch ist zuverlässiger als eine steinerne Brücke.
– Marc Aurel
Die Lebenskunst hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein und unerschütterlich fest stehen muß.
– Marc Aurel
In die Denkweise eines jeden eindringen; aber auch jeden andern in dein eigenes Denken eindringen lassen.
– Marc Aurel
Wenn dich irgendetwas dazu verleitet, verbittert zu sein, dann sage nicht: „Das ist ein Unglück“, sondern: „Dies würdig zu ertragen, ist ein Glück.
– Marc Aurel
Wünschst du wohl von einem Menschen gelobt zu werden, der in einer Stunde dreimal sich selbst verflucht? Oder wolltest du wohl dem gefallen, der sich selbst nicht gefällt? Oder gefällt der sich selbst, der beinahe alle seine Handlungen bereut?
– Marc Aurel
Leute, die sich gegenseitig verachten, machen gerade einander Komplimente, und die sich untereinander hervortun wollen, bĂĽcken sich gerade voreinander.
– Marc Aurel
Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, die du dir am häufigsten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an.
– Marc Aurel
Irrt jemand, so belehre ihn mit Wohlwollen und zeige ihm seine Fehler mit Sanftmut. Vermagst du das aber nicht, so klage dich selbst an oder auch dich selbst nicht einmal.
– Marc Aurel
Wie lange der Mensch lebt, ist gleichgĂĽltig; notwendig aber ist es, daĂź jeder seine Pflicht tut.
– Marc Aurel
Ein hervorragendes Mittel der Verteidigung: Sei deinem Angreifer nie ebenbĂĽrtig.
– Marc Aurel
Gewöhne dich auch an Dinge, an deren Ausführbarkeit du anfangs verzweifelst. Faßt ja auch die linke Hand, obgleich sie aus Mangel an Übung gewöhnlich schwächer ist, dennoch die Zügel kräftiger als die rechte; denn hierzu wird sie beständig gebraucht.
– Marc Aurel