Man findet selten Undankbare, so lange man imstande ist, Gutes zu tun.
– François de La Rochefoucauld
Gefällt 2 mal
- Seite 19 / 29 -
Man findet selten Undankbare, so lange man imstande ist, Gutes zu tun.
– François de La Rochefoucauld
Wir sind nie so lächerlich durch das, was wir sind, wie durch das, was wir vorgeben zu sein.
– François de La Rochefoucauld
Es gibt eine Art von Erhabenheit, die nicht vom Glück abhängt; es ist eine gewisse Ausstrahlung, die uns auszeichnet und uns für große Dinge zu bestimmen scheint; es ist ein Preis, den wir unmerklich auf uns selbst setzen.
– François de La Rochefoucauld
Immer hält das Herz den Verstand zum besten.
– François de La Rochefoucauld
Eine vollkommene Liebesnacht ist meistens das Ergebnis einer guten Mahlzeit.
– François de La Rochefoucauld
Wir sollten uns nur wundern, daß wir uns überhaupt noch wundern können.
– François de La Rochefoucauld
Der Beifall, der neuen Größen gespendet wird, entstammt nur zu oft dem Neid auf die bereits vorhandenen.
– François de La Rochefoucauld
Die erworbene Ehre ist eine Kaution für jene, die man noch erwerben muß.
– François de La Rochefoucauld
Spott entehrt einen Menschen mehr als Unehre.
– François de La Rochefoucauld
Der Prunk bei Begräbnissen gilt mehr der Eitelkeit der Lebenden als der Ehre der Verstorbenen.
– François de La Rochefoucauld
Es ist leichter, der Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht besitzt, als derer, die man bekleidet.
– François de La Rochefoucauld
Nur starke Naturen können wirklich liebreich sein. Die meisten Menschen sind nur aus Schwäche oder aus Berechnung sanft. Und nur zu leicht schlägt ihre scheinbare Güte in Bösartigkeit um.
– François de La Rochefoucauld
Die Mittelmäßigkeit verurteilt meist alles, was ihren Horizont übersteigt.
– François de La Rochefoucauld
Nur wenige Menschen haben die Weisheit, die Kritik, die ihnen gut tun würde, dem Lob vorzuziehen, das sie täuscht.
– François de La Rochefoucauld
Große Fähigkeiten allein genügen nicht: Man muß sie auch gebrauchen.
– François de La Rochefoucauld
Wenn wir nicht stolz wären, würden wir uns nicht über den Stolz anderer beklagen.
– François de La Rochefoucauld
Wenn wir keinen Frieden in uns selbst haben, ist es vergeblich, ihn im Außen zu suchen.
– François de La Rochefoucauld
Wir versprechen nach dem Maße unserer Hoffnungen und halten nach dem Maße unserer Befürchtungen.
– François de La Rochefoucauld
Diejenigen, die sich mit kleinen Dingen beschäftigen, werden in der Regel unfähig, Großes zu leisten.
– François de La Rochefoucauld
Ruhe oder Unrast unserer Seele hängen nicht so sehr von großen Ereignissen ab als von der reibungslosen oder fehlerhaften Ordnung des Alltagslebens.
– François de La Rochefoucauld
Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Heißblütigkeit. Und das Alter bewahrt die seinen aus Gewohnheit.
– François de La Rochefoucauld
Dankbarkeit ist nur die geheime Hoffnung auf weitere Wohltaten.
– François de La Rochefoucauld
Die Begeisterung der Jungen schadet dem allgemeinen Wohl nicht mehr als die Lauheit der Alten.
– François de La Rochefoucauld
Es gibt Narrheiten, die sich wie ansteckende Krankheiten verbreiten.
– François de La Rochefoucauld
Wir versprechen im Verhältnis zu unseren Hoffnungen, und wir halten im Verhältnis zu unseren Ängsten.
– François de La Rochefoucauld
Wir sagen wenig, wenn die Eitelkeit uns nicht zum Reden bringt.
– François de La Rochefoucauld
Wir würden kaum etwas glühend verlangen, wenn wir das Verlangte ganz kennten.
– François de La Rochefoucauld
Man weiß durchaus nicht alles, was man will.
– François de La Rochefoucauld
Der Hochmut ist bei allen Menschen gleich. Nur die Art, ihn zu äußern, ist verschieden.
– François de La Rochefoucauld
Die Trägheit ist ein geheimer Reiz für die Seele, welcher unser heftigstes Streben und die schönsten Vorsätze lähmt.
– François de La Rochefoucauld