Wenn es Menschen gibt, deren Lächerlichkeit nie sichtbar geworden ist, dann hat man nur zu wenig danach gesucht.
– François de La Rochefoucauld
Gefällt 1 mal
- Seite 21 / 29 -
Wenn es Menschen gibt, deren Lächerlichkeit nie sichtbar geworden ist, dann hat man nur zu wenig danach gesucht.
– François de La Rochefoucauld
Die Liebe ist der sanfteste und beste Lehrer der Moral. Sie mäßigt alle Leidenschaften, diejenigen ausgenommen, die sie einflößt, sie verbessert Laster und auffallende Gewohnheiten, schmilzt das Herz um und bildet das Äußere.
– François de La Rochefoucauld
Man vergibt in dem Maß, in dem man liebt.
– François de La Rochefoucauld
Achtung, die man den Fürsten bezeigt, ist zweite Selbstachtung.
– François de La Rochefoucauld
Wir verwenden unseren Geist besser dazu, das Unheil zu ertragen, das uns trifft, als uns um das zu sorgen, welches uns noch treffen kann.
– François de La Rochefoucauld
Schmeichelei ist eine falsche Münze, die nur durch unsere Eitelkeit im Umlauf ist.
– François de La Rochefoucauld
Es erfordert größere Tugenden, das gute Geschick zu ertragen als das böse.
– François de La Rochefoucauld
Weder die Sonne noch der Tod können mit einem ruhigen Auge betrachtet werden.
– François de La Rochefoucauld
Das Unglück unserer Freunde tröstet uns leicht, wenn es uns Anlass gibt, unsere Zuneigung und unser Mitgefühl auszudrücken.
– François de La Rochefoucauld
Mittelmäßige Gemüter lehnen gewöhnlich alles ab, was über ihr eigenes Verständnis hinausgeht.
– François de La Rochefoucauld
Das Gute, das wir von jemandem empfinden, erfordert, daß wir das Schlechte, das er uns antut, in Kauf nehmen.
– François de La Rochefoucauld
Anmut ist für den Körper, was der Verstand für den Geist ist.
– François de La Rochefoucauld
Es ist nie schwerer, gut zu sprechen, als wenn man sich schämt, zu schweigen.
– François de La Rochefoucauld
Die Bescheidenheit ist wie die Enthaltsamkeit: man würde wohl gerne mehr essen, fürchtet aber, daß es einem übel bekommt.
– François de La Rochefoucauld
Wir würden uns oft unserer edelsten Handlungen schämen, wenn die Welt deren Motive kennte.
– François de La Rochefoucauld
Gewöhnlich wagen wir nur dann nicht, dem Schein zu glauben, wenn wenig auf dem Spiel steht.
– François de La Rochefoucauld
Die Jugend ist dauernde Trunkenheit; sie ist das Fieber des Verstandes.
– François de La Rochefoucauld
Ein vornehmer Mann verliebt sich wie ein Narr, aber nicht wie ein Dummkopf.
– François de La Rochefoucauld
Die Eitelkeit anderer ist uns unerträglich, weil sie unsere kränkt.
– François de La Rochefoucauld
Die Trägheit ist derjenige unserer Fehler, der uns am meisten unbekannt bleibt.
– François de La Rochefoucauld
Reue ist nicht so sehr Reue für das, was wir getan haben, sondern die Angst vor den Konsequenzen.
– François de La Rochefoucauld
Ein kleiner Geist will nur glauben, was er sieht.
– François de La Rochefoucauld
Wir gewöhnen uns so sehr daran, uns vor anderen zu verkleiden, dass wir schließlich auch vor uns selbst verkleidet erscheinen.
– François de La Rochefoucauld
Was auch immer die Menschen Gutes über uns sagen, sie sagen uns nichts Neues.
– François de La Rochefoucauld
Nichts ist so ansteckend wie ein Beispiel, und wir tun nie etwas Gutes oder Böses, das nicht sein Vorbild hat.
– François de La Rochefoucauld
Was uns davon abhält, uns ganz einem Laster hinzugeben, ist oft die Tatsache, dass wir mehrere haben.
– François de La Rochefoucauld
Wir alle haben genug Kraft, um das Unglück anderer zu ertragen.
– François de La Rochefoucauld
Schwache Menschen können nicht aufrichtig sein.
– François de La Rochefoucauld
Mit nichts ist man freigiebiger als mit Ratschlägen, und mit nichts sollte man zurückhaltender sein.
– François de La Rochefoucauld
Um zu ertragen, was anderen zustößt, sind wir allemal stark genug.
– François de La Rochefoucauld