Wenn alle Stricke reißen – häng ich mich auf.
– Johann Nepomuk Nestroy
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Wenn alle Stricke reißen – häng ich mich auf.
– Johann Nepomuk Nestroy
Kunst ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst.
– Johann Nepomuk Nestroy
Die Kunst ist und bleibt einmal eine Leidenschaft.
– Johann Nepomuk Nestroy
Der Mensch ist gut, die Leut' sind schlecht.
– Johann Nepomuk Nestroy
Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Misstrauen immer ein Unglück.
– Johann Nepomuk Nestroy
I laß mir mein Aberglaub'n Durch ka Aufklärung raub'n, 's is jetzt schön überhaupt, Wenn man an etwas no glaubt.
– Johann Nepomuk Nestroy
Gerichte können kein Gerücht zum Schweigen bringen.
– Johann Nepomuk Nestroy
Ein Strauchen dauert drei Wochen, ein Krampfkatarrh ein Vierteljahr … die Hühneraugen lebenslänglich … … und mit'm Gemüt gar …! Da is eine ewige Patzlerei.
– Johann Nepomuk Nestroy
Der Mensch is' gut, aber die Leut' san a G'sindel!
– Johann Nepomuk Nestroy
Die menschlichen Handlungen kommen mir vor als wie die altdeutschen Bilder, sie sind meistens auf Goldgrund.
– Johann Nepomuk Nestroy
Jede Frau halt' ihren Namen, feurig ausgesprochen, für die schönste, geistreiche Red'.
– Johann Nepomuk Nestroy
Wirklichkeit is immer das schönste Zeugnis für die Möglichkeit.
– Johann Nepomuk Nestroy
Das Schicksal nimmt manchmal, um uns nicht zu erschrecken, die Miene des Zufalls an.
– Johann Nepomuk Nestroy
Hat der Schmerz heute einen besonderen Grund? – "Ist nicht der Schmerz der tiefste, welcher grundlos ist?"
– Johann Nepomuk Nestroy
Auskennen muß man sich in der Welt, das is die Hauptsach! Lieber andere balbieren als selbst balbiert werden, lieber anderen zu ein Weib verhelfen, als selber eins nehmen.
– Johann Nepomuk Nestroy
So a Schwiegermutter ist a Genuß; das sind die Mutterfreuden des Mannes.
– Johann Nepomuk Nestroy
Der ist erst ganz unglücklich, der die kahlen Wände seines Herzens nicht einmal mit Bildern der Erinnerung schmücken kann.
– Johann Nepomuk Nestroy
Beim Heiraten muß man net voreilig sein; das Geld, was man auf die Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt.
– Johann Nepomuk Nestroy
Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, so wird der Acker vom Schicksal neu umgepflügt.
– Johann Nepomuk Nestroy
Man braucht ja nix als Liebe und alles mögliche andere, und die Erde ist ein Paradies.
– Johann Nepomuk Nestroy
Man kann keinem Menschen ins Herz schaun; viel weniger in die Seel', denn die steckt noch hinter dem Herzen.
– Johann Nepomuk Nestroy
Recht und Freiheit sind ein paar bedeutungsvolle, aber nur in der einfachen Zahl unendlich groß, drum hat man sie uns auch immer nur in der wertlosen vielfachen Zahl gegeben.
– Johann Nepomuk Nestroy
Der Fortschritt ist halt wie ein neuentdecktes Land: ein blühendes Kolonialsystem an der Küste, das Innere noch Wildnis, Steppe, Prärie.
– Johann Nepomuk Nestroy
Die Lieb' ist blind, warum soll ein Verliebter nicht ein Aug' zudrücken?
– Johann Nepomuk Nestroy
Es gibt einen Glauben, dessen wir zu sehr bedürfen, um ihn den Chancen eines Examens zu unterwerfen.
– Johann Nepomuk Nestroy
Der Grundton in der Harmonie der Häuslichkeit muß immer das Kindergeschrei sein, sonst geht die wichtigste Stimme ab.
– Johann Nepomuk Nestroy
Privatgelehrte, das sind diese rätselhaften Wissenschaftswesen, von denen man nicht weiß, kriegen's deswegen keine Anstellungen, weil sie zu wenig oder weil sie zu viel wissen.
– Johann Nepomuk Nestroy
G'spaßige Sachen schreiben und damit nach dem Lorbeer trachten wollen, das ist eine Mischung von Dummheit und Arroganz.
– Johann Nepomuk Nestroy
Nein, auf'm Land heraußen is's schöner, da sagen s' doch noch, wenn einer stirbt: "Gott hat ihn zu sich genommen." – Aber in der Stadt heißt's nur: "Der Doktor hat ihn unter die Erd' gebracht." … Boshafte Rasse!
– Johann Nepomuk Nestroy
Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen.
– Johann Nepomuk Nestroy