Es ist die Stunde der Trunkenheit! Um dem Märtyrertum der Zeit zu entgehen, muss man unaufhörlich betrunken sein. Vom Wein, von der Poesie oder von der Tugend, wie du willst.
– Charles Baudelaire
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Es ist die Stunde der Trunkenheit! Um dem Märtyrertum der Zeit zu entgehen, muss man unaufhörlich betrunken sein. Vom Wein, von der Poesie oder von der Tugend, wie du willst.
– Charles Baudelaire
In der Pantomime haben wir die höchste Läuterung der Komödie, sie ist ihre Quintessenz: das reine Element des komischen, abgezogen und als Konzentrat.
– Charles Baudelaire
Der Priester ist ein unermessliches Wesen, weil er die Menge dazu bringt, erstaunliche Dinge zu glauben.
– Charles Baudelaire
Es ist Zeit, sich zu betrinken! Um nicht zu den gemarterten Sklaven der Zeit zu werden, betrinke dich; betrinke dich ohne Unterlass! Vom Wein, von der Poesie oder von der Tugend, wie du willst.
– Charles Baudelaire
Man soll niemandes Sensibilität verachten. Eines jeden Sensibilität ist sein Genie.
– Charles Baudelaire
Die Liebe zu einer intelligenten Frau ist ein Päderastenvergnügen.
– Charles Baudelaire
Bei genauem Hinsehen zeigt sich, daß Arbeit weniger geisttötend ist als Amusement.
– Charles Baudelaire
Es gibt Momente des Daseins, in denen Zeit und Raum tiefgrĂĽndiger sind und das Bewusstsein der Existenz immens gesteigert ist.
– Charles Baudelaire
Die einzige Möglichkeit, zu Geld zu kommen, liegt in einer Arbeit, die um ihrer selbst willen getan wird.
– Charles Baudelaire
Eine Schablone schaffen, das ist Genie.
– Charles Baudelaire
Quelle: Die kĂĽnstlichen Paradiese
– Charles Baudelaire
Man muss arbeiten, wenn nicht aus Lust, so doch aus Verzweiflung. Alles in allem ist die Arbeit weniger langweilig als das AmĂĽsement.
– Charles Baudelaire
Das Böse wird ohne Anstrengung begangen, natürlich, fatal; das Gute ist immer das Produkt einer gewissen Kunst.
– Charles Baudelaire
Die Moderne bedeutet das Vergängliche, das Flüchtige, das Kontingente, die Hälfte der Kunst, deren andere Hälfte das Ewige und Unveränderliche ist.
– Charles Baudelaire
Die Fotografie ist der Todfeind der Malerei, sie ist die Zuflucht aller gescheiterten Maler, der unbegabten und er Faulen.
– Charles Baudelaire
Es gibt keinen stählerneren Stachel als den des Unendlichen.
– Charles Baudelaire
Masse, Alleinsein: gleichwertige und austauschbare Begriffe für den schaffenden und schöpferischen Dichter. Wer nicht versteht, sein Alleinsein zu bevölkern, der versteht auch nicht, in einer geschäftigen Menge allein zu sein.
– Charles Baudelaire
Wie wenig bleibt von dem Menschen, der ich einmal war, auĂźer der Erinnerung an ihn! Aber das Erinnern ist nur eine neue Form des Leidens.
– Charles Baudelaire
Jeder gesunde Mensch kann zwei Tage lang ohne Essen auskommen - aber nicht ohne Poesie.
– Charles Baudelaire
Den Eintagsfliegen gleichen meine KĂĽsse,
– Charles Baudelaire
Nach einer Ausschweifung fĂĽhlt man sich stets noch einsamer, noch verlassener.
– Charles Baudelaire
Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: das Spiel. Aber wenn es einem gleichgĂĽltig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?
– Charles Baudelaire
Da die Kirche die Liebe nicht unterdrĂĽcken konnte, hat sie sie zumindest desinfizieren wollen, und darum die Ehe eingesetzt.
– Charles Baudelaire
Wer wĂĽrde es wagen, der Kunst die sterile Aufgabe zuzuweisen, die Natur zu imitieren?
– Charles Baudelaire
FĂĽr mich wird alles zur Allegorie.
– Charles Baudelaire
Ob wir bedacht, was wir am Tage,
– Charles Baudelaire
Zu den feierlichen Gräbern, in der Nähe eines einsamen Friedhofs, schlägt mein Herz wie eine gedämpfte Trommel Trauermärsche.
– Charles Baudelaire
In jedem Menschen sind zu jeder Stunde gleichzeitig zwei Begehren mächtig, das eine nach Gott, das andere nach dem Teufel. Der Ruf nach Gott, die Geistigkeit, ist ein Wunsch empor zu steigen, der nach Satan, der tierische Trieb, die Lust zu sinken.
– Charles Baudelaire
Durch das Opfer bestätigt die Revolution den Aberglauben.
– Charles Baudelaire
Man muss träumen wollen, um träumen zu können.
– Charles Baudelaire