Die Gewohnheit ist eine zweite Natur, welche die erste zerstört.
– Blaise Pascal
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Die Gewohnheit ist eine zweite Natur, welche die erste zerstört.
– Blaise Pascal
Wenn der Mensch sein wahres Wesen verliert, wird alles zu seinem Wesen, und wenn er sein wahres Gut verliert, wird alles zu seinem Gut.
– Blaise Pascal
Die Stärke der Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Anstrengungen gemessen werden, sondern an seinen gewohnheitsmäßigen Handlungen.
– Blaise Pascal
Wir sehen die Dinge nicht nur von verschiedenen Seiten, sondern auch mit verschiedenen Augen; wir wollen sie nicht gleich finden.
– Blaise Pascal
Jesus ist der Gott, dem wir uns ohne Stolz nähern können und vor dem wir uns demütigen können, ohne zu verzweifeln.
– Blaise Pascal
Der Glaube ist etwas anderes als der Beweis; letzterer ist menschlich, ersterer ist ein Geschenk von Gott.
– Blaise Pascal
Die Beredsamkeit ist Gedankenmalerei, und diejenigen, die noch weiteres hinzufügen, nachdem sie etwas gemalt haben, schaffen also anstatt eines Porträts ein Gemälde.
– Blaise Pascal
Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
– Blaise Pascal
Die erste Wirkung der Liebe besteht darin, uns eine große Ehrfurcht einzuflößen.
– Blaise Pascal
Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht als sonst, weil ich keine Zeit hatte, ihn kürzer zu machen.
– Blaise Pascal
Wer sich von der Wahrheit leiten lässt und die Pflicht als sein Ziel ansieht, kann darauf vertrauen, dass Gottes Vorsehung ihn auf den rechten Weg führt.
– Blaise Pascal
Wir erkennen die Wahrheit nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen.
– Blaise Pascal
Man lässt sich lieber durch Gründe überzeugen, die man selber erfunden hat, als durch solche, die anderen in den Sinn gekommen sind.
– Blaise Pascal
Was ist denn schließlich der Mensch in der Natur? Ein Nichts im Hinblick auf das Unendliche, ein All im Hinblick auf das Nichts, eine Mitte zwischen dem Nichts und dem All, unendlich weit davon entfernt, die Extreme zu begreifen.
– Blaise Pascal
Gibt es etwas Lächerlicheres, als dass ein Mensch das Recht hat, mich zu töten, weil er jenseits des Wassers wohnt, und weil sein Fürst mit dem meinen Streit hat, obgleich ich gar keinen mit ihm habe?
– Blaise Pascal
Die auf ihr Heil hoffen, sind glücklich darin, aber sie haben als Gegengewicht die Furcht vor der Hölle.
– Blaise Pascal
Bewegung ist unsere Natur. Stillstand ist unser Tod.
– Blaise Pascal
Die Menschen sind so unvermeidlich närrisch, daß es nur eine andere Art von Narrheit wäre, nicht närrisch zu sein.
– Blaise Pascal
Es ist gefährlich, den Menschen zu deutlich merken zu lassen, wie sehr er den Tieren gleicht, ohne ihm gleichzeitig seine Größe zu zeigen.
– Blaise Pascal
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste Ding in der Natur, aber er ist ein denkendes Schilfrohr.
– Blaise Pascal
Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit erfährt viel Widerspruch, wenn sie keine Macht hat, weil es immer böse Menschen gibt; die Macht wird angeklagt, wenn sie nicht gerecht ist. Man muss also die Gerechtigkeit und die Macht vereinigen, und dazu muss man bewirken, dass das mächtig sei, was gerecht ist, oder dass gerecht sei, was mächtig ist.
– Blaise Pascal
Die Wahrheit ist in diesen Zeiten so undurchsichtig und die Falschheit so gefestigt, dass wir sie nicht erkennen können, wenn wir die Wahrheit nicht lieben.
– Blaise Pascal
Liebe hat kein Alter, sie wird ständig neu geboren.
– Blaise Pascal
Die Großen und die Kleinen unter den Menschen unterliegen den gleichen Zufällen, dem gleichen Ärger und den gleichen Leidenschaften. Nur dass die Kleinen sich am Rande des Rades befinden, die Großen aber in der Nähe des Mittelpunktes, weshalb sie von den gleichen Bewegungen weniger erschüttert werden.
– Blaise Pascal
Was soll also aus dem Menschen werden? Wird er Gott oder den Tieren gleichen? Welch entsetzlicher Unterschied! Was werden wir also sein?
– Blaise Pascal
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.
– Blaise Pascal
Nicht im Räume darf ich meine Würde suchen, sondern in der Ordnung seiner Gedanken.
– Blaise Pascal
Nur der Kampf gefällt uns, nicht aber der Sieg.
– Blaise Pascal
Selbst diejenigen, die gegen den Ruhm schreiben, wünschen sich den Ruhm, gut geschrieben zu haben, und diejenigen, die ihre Werke lesen, wünschen sich den Ruhm, sie gelesen zu haben.
– Blaise Pascal
Wir halten uns niemals an die gegenwärtige Zeit. Wir nehmen die Zukunft voraus, da sie zu langsam kommt, gleichsam um ihren Lauf zu beschleunigen. Und wir rufen die Vergangenheit zurück, um sie aufzuhalten.
– Blaise Pascal