»Habe sieben Töchter. Schlechte Ware; man muß, will man sie los sein, was zugeben. Ich wollt', ich hätt' lauter Hittchenfelle dafür!« sagte Moder Meier.
– Wilhelm Busch
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»Habe sieben Töchter. Schlechte Ware; man muß, will man sie los sein, was zugeben. Ich wollt', ich hätt' lauter Hittchenfelle dafür!« sagte Moder Meier.
– Wilhelm Busch
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
– Wilhelm Busch
Meines Lebens schönster Traum, hängt an diesem Apfelbaum.
– Wilhelm Busch
Die laute Welt und ihr Ergötzen, Als eine störende Erscheinung, Vermag der Weise nicht zu schätzen.
– Wilhelm Busch
Das Leben ist kurz, aber die Zeit, die wir verlieren, ist fĂĽr immer verloren.
– Wilhelm Busch
Drum soll ein Kind die weisen Lehren der alten Leute hochverehren! Die haben alles hinter sich und sind, gottlob! recht tugendlich.
– Wilhelm Busch
Lachen: Ausdruck der gekitzelten Eitelkeit.
– Wilhelm Busch
Der philosophische Ballon steigt nicht über die irdische Atmosphäre hinauf.
– Wilhelm Busch
Tausend Jahre, mit dem unendlichen Halm gemessen, sind bloß ein Stück Häckerling.
– Wilhelm Busch
Fortuna lächelt; doch sie mag nur ungern voll beglücken; schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken.
– Wilhelm Busch
Wer einsam ist, der hat es gut, Weil keiner da, der ihm was tut.
– Wilhelm Busch
Wie traulich sitzt im Sonnenschein, Vor ihrer TĂĽr auf einem Stein, Die Mutter mit dem Kind im SchoĂź Und schaut, was auf dem Kopfe los.
– Wilhelm Busch
Das Beste, was ich fĂĽr einen Freund tun kann, ist einfach: sein Freund sein.
– Wilhelm Busch
Ach, Herr, mach alles wieder recht, Dämpf die Pfaffen und Kriegersknecht. Gib Frieden, dazu viel edlen Wein, Auf daß wir allesamt lustig sein.
– Wilhelm Busch
Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit. –
– Wilhelm Busch
Sterben: einwintern.
– Wilhelm Busch
Was Frau Wahrheit betrifft, so zeigt sie sich selbst ihren intimsten Verehrern nur in keuscher UmhĂĽllung.
– Wilhelm Busch
Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören kann.
– Wilhelm Busch
Platonische Liebe kommt mir vor wie ein ewiges Zielen und Niemals-LosdrĂĽcken.
– Wilhelm Busch
Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat.
– Wilhelm Busch
Und sind auch Wald, Wiesen und Feld für strebsame Publizisten kaum die geeigneten Spielplätze, so findet doch derjenige, dem's taugt, daselbst umso wahrscheinlicher die Gelegenheit, sich in aller Stille ein wenig die Seele zu schneuzen.
– Wilhelm Busch
Die Reue wegen Unterlassung einer bösen Tat ist, fürcht' ich, nur zu häufig.
– Wilhelm Busch
Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.
– Wilhelm Busch
Schlimmster Dienst: Sklavin eines bösen Weibes.
– Wilhelm Busch
Der beste Arzt sind wir selber; Wenn uns die Lebensgeister schwinden, Ruft nicht der Doktor, ruft nicht der Pfleger: Da mĂĽsst ihr zum Arzt euch finden!
– Wilhelm Busch
Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen.
– Wilhelm Busch
Der Weise hält seine Meinung zurück; also bin ich keiner.
– Wilhelm Busch
Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.
– Wilhelm Busch
Lieber ein bißchen zu gut gegessen als wie zu erbärmlich getrunken.
– Wilhelm Busch
Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei, und die Kinder werden SĂĽnder, wenn's den Eltern einerlei.
– Wilhelm Busch