Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.
– Wilhelm Busch
Gefällt 5 mal
- Seite 3 / 12 -
Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.
– Wilhelm Busch
Frei ist der Anfang, und frei ist das Ende; was dazwischen liegt, ist notwendig.
– Wilhelm Busch
Furcht heiĂźt die Verfasserin des Komplimentierbuches fĂĽr alle.
– Wilhelm Busch
Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen.
– Wilhelm Busch
Wenn man auch früher verliebt war, das schadet nichts, wenn man nur später gemütlich wird.
– Wilhelm Busch
Sind doch die Damen geborene Philosophen; sie denken was sie wollen und wissen alles am besten.
– Wilhelm Busch
Die Nachbarskinder Wer andern gar zu wenig traut, Hat Angst an allen Ecken; Wer gar zu viel auf andre baut, Erwacht mit Schrecken. Es trennt sie nur ein leichter Zaun, Die beiden SorgengrĂĽnder; Zu wenig und zu viel Vertraun Sind Nachbarskinder.
– Wilhelm Busch
So ist die Sach'! Oh, wie leise, Wenn ĂĽberhaupt, sagt das der Weise.
– Wilhelm Busch
Die laute Welt und ihr Ergötzen, Als eine störende Erscheinung, Vermag der Weise nicht zu schätzen.
– Wilhelm Busch
Gewißheit gibt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge. Wer je ein gründliches Erstaunen über die Welt empfunden, will mehr. Er philosophiert – und was er auch sagen mag – er glaubt.
– Wilhelm Busch
Bösewicht mit Bösewicht – Auf die Dauer geht es nicht.
– Wilhelm Busch
Eigentlich hat's ja nicht viel auf sich mit dem besten Pessimismus. An dem GlĂĽcklichen gleitet er ab wie Wasser an der pomadisierten Ente, und der UnglĂĽckliche weiĂź ohne weiteres Bescheid.
– Wilhelm Busch
Stoffel hackte mit dem Beile. Dabei tat er sich sehr wehe, Denn er traf in aller Eile Ganz genau die groĂźe Zehe.
– Wilhelm Busch
Was Frau Wahrheit betrifft, so zeigt sie sich selbst ihren intimsten Verehrern nur in keuscher UmhĂĽllung.
– Wilhelm Busch
›Vielleicht‹ ist wie ein schlauer Krebs, Der vor- und rückwärts gehen kann.
– Wilhelm Busch
Schwäche ist mißtrauisch.
– Wilhelm Busch
Wie klein ist das, was einer ist, wenn man's mit seinem DĂĽnkel miĂźt.
– Wilhelm Busch
Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dĂĽnn, muĂź lange Stiefel haben.
– Wilhelm Busch
Ein bigotter Rationalist.
– Wilhelm Busch
Doktor aus dem Fenster: "Noch kein Ostwind, noch immer keine LungenentzĂĽndung."
– Wilhelm Busch
Bemüh dich nur und sei recht froh, der Ärger kommt schon sowieso.
– Wilhelm Busch
In Ängsten findet manches statt, Was sonst nicht stattgefunden hat.
– Wilhelm Busch
Böse Weiber holt der Teufel auf der Mistgabel.
– Wilhelm Busch
Ach, reines GlĂĽck genieĂźt doch nie, wer zahlen soll und weiĂź nicht wie.
– Wilhelm Busch
Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.
– Wilhelm Busch
Saft, der nicht stark genug eingekocht ist, verdirbt. - Kunstwerk.
– Wilhelm Busch
Musikalischer Floh im Ohr.
– Wilhelm Busch
Punkt – nullte Dimension.
– Wilhelm Busch
Die Frage ist oft die Mutter der LĂĽge.
– Wilhelm Busch
Tröste Gott, wenn der Mensch auf sich selber zu sprechen kommt.
– Wilhelm Busch