Es gibt nichts anderes als eine geistige Welt; was wir sinnliche Welt nennen, ist das Böse in der geistigen, und was wir böse nennen, ist nur eine Notwendigkeit eines Augenblicks unserer ewigen Entwicklung.
– Franz Kafka
Gefällt 3 mal
- Seite 3 / 4 -
Es gibt nichts anderes als eine geistige Welt; was wir sinnliche Welt nennen, ist das Böse in der geistigen, und was wir böse nennen, ist nur eine Notwendigkeit eines Augenblicks unserer ewigen Entwicklung.
– Franz Kafka
Von einem gewissen Punkt an gibt es keine RĂĽckkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.
– Franz Kafka
Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben.
– Franz Kafka
Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben. Dieses Leben scheint unerträglich, ein anderes unerreichbar
– Franz Kafka
Das entschieden Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit.
– Franz Kafka
Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend.
– Franz Kafka
Die Sorgen, mit deren Last sich der Bevorzugte gegenĂĽber dem UnterdrĂĽckten entschuldigt, sind eben die Sorgen um Erhaltung der Bevorzugung.
– Franz Kafka
Das Glück begreifen, daß der Boden, auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.
– Franz Kafka
Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der die Fähigkeit besitzt, die Schönheit zu erkennen, wird nie alt.
– Franz Kafka
Wer fĂĽr die Zukunft sorgt, ist weniger vorsorglich, als wer nur fĂĽr den Augenblick sorgt, denn er sorgt nicht einmal fĂĽr den Augenblick, sondern nur fĂĽr dessen Dauer.
– Franz Kafka
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
– Franz Kafka
Ich gehe absichtlich durch die Gassen, wo Dirnen sind. Das Vorübergehen an ihnen reizt mich, diese ferne, aber immerhin bestehende Möglichkeit, mit einer zu gehn. Ist das Gemeinheit?
– Franz Kafka
Man lügt möglichst wenig, nur wenn man möglichst wenig lügt, nicht wenn man möglichst wenig Gelegenheit dazu hat.
– Franz Kafka
Wäre nur einer imstande, ein Wort vor der Wahrheit zurückzubleiben, jeder (auch ich in diesem Spruch) überrennt sie mit Hunderten.
– Franz Kafka
Die Eltern, die Dankbarkeit von ihren Kindern erwarten (es gibt sogar solche, die sie fordern), sind wie Wucherer, sie riskieren gern das Kapital, wenn sie nur genug Zinsen bekommen.
– Franz Kafka
Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.
– Franz Kafka
Es gibt Möglichkeiten für mich, gewiss, aber unter welchem Stein liegen sie?
– Franz Kafka
Der Weg ist unendlich, da ist nichts abzuziehen, nichts zuzugeben und doch hält jeder noch seine eigene kindliche Elle daran.
– Franz Kafka
Die Guten gehn im gleichen Schritt. Ohne von ihnen zu wissen, tanzen die anderen um sie die Tänze der Zeit.
– Franz Kafka
Möglich ist nur das, was geschieht.
– Franz Kafka
Wie ja allerdings wahrscheinlich alle Erziehung nur zweierlei ist, einmal Abwehr des ungestümen Angriffs der unwissenden Kinder auf die Wahrheit und dann sanfte, unmerklich-allmähliche Einführung der gedemütigten Kinder in die Lüge.
– Franz Kafka
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
– Franz Kafka
Ăśber die Arbeit klage ich nicht, wie ĂĽber die Faulheit der sumpfigen Zeit.
– Franz Kafka
Wenn ich etwas sage, verliert es sofort und endgĂĽltig die Wichtigkeit, wenn ich es aufschreibe, verliert es sie auch immer, gewinnt aber manchmal eine neue.
– Franz Kafka
Eines der wirksamsten Verführungsmittel des Bösen ist die Aufforderung zum Kampf.
– Franz Kafka
Die Furcht ist das UnglĂĽck, deshalb ist nicht Mut das GlĂĽck, sondern Furchtlosigkeit.
– Franz Kafka
Du bist die Aufgabe. Kein SchĂĽler weit und breit.
– Franz Kafka
Dies frühzeitige Aufstehen macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muss seinen Schlaf haben.
– Franz Kafka
Solange du nicht zu steigen aufhörst, hören die Stufen nicht auf, unter deinen steigenden Füßen wachsen sie aufwärts.
– Franz Kafka
PrĂĽfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben.
– Franz Kafka