Man erfreut sich nicht lange am Geist anderer.
Geist Zitate
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Das Hauptziel des Lehrens ist nicht, Bedeutungen zu erklären, sondern an die Tür des Geistes zu klopfen.
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Der Gedanke an den einsamen Sterblichen, der am offenen Fenster steht und die Geister der Unterwelt aus der Dunkelheit herbeiruft, hat etwas Beeindruckendes.
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Höflichkeit des Geistes besteht darin, daß man feine und zarte Dinge denkt.
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Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als Geist.
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Um sich einer guten Gesundheit zu erfreuen, seiner Familie wahres Glück zu bringen und allen Frieden zu bringen, muss man zuerst seinen eigenen Geist disziplinieren und kontrollieren. Wenn ein Mensch seinen Geist kontrollieren kann, findet er den Weg zur Erleuchtung, und alle Weisheit und Tugend wird ihm ganz natürlich zuteil.
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Eine törichte Konsequenz ist der Kobold kleiner Geister, der von kleinen Staatsmännern, Philosophen und Geistlichen verehrt wird.
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Ein Intellektueller ist ein Mensch, dessen Geist sich selbst beobachtet.
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Der geistreiche Mensch wird vor allem nach Schmerzlosigkeit, Ungehudeltsein, Ruhe und Muße streben, folglich ein stilles, bescheidenes, aber möglichst unangefochtenes Leben suchen und demgemäß, nach einiger Bekanntschaft mit den sogenannten Menschen, die Zurückgezogenheit und, bei großem Geiste, sogar die Einsamkeit wählen.
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Das Bedürfnis, recht zu haben, ist das Kennzeichen eines gewöhnlichen Geistes.
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Da drinnen hocken sie, Zahlen im Kopf, Bazillen im Herzen. Alles pulverisieren sie: Gott, Geist und Goethe!
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Das Doktorwerden ist eine Konfirmation des Geistes.
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Es ist sehr schwer zu wissen, ob die Frauen Geist haben oder nicht. Sie bestechen ihre Richter immer. Ihre heitere Art ersetzt bei ihnen den Geist. Man muß warten, bis ihre Jugend vorbei ist. Dann können sie sagen: Jetzt werde ich erfahren, ob ich Geist besitze.
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Der Krieg ist [...] der Kaiser-Schnitt der Menschheit; er entbindet gewaltsam die Geister.
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Gewisse Philosophen haben nur so lange Geist, bis man sie versteht.
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Unsere Spezies könnte ihre seltsame, bewegte Geschichte als der letzte, der klügste der großen Affen beenden. Der große Affe, der klug war - aber nicht klug genug. Er konnte vor den meisten Dingen fliehen, aber nicht vor seiner eigenen geistigen Verwirrung.
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Von seinem Beispiel lernte ich, dass große Menschen Liebe pflegen und nur kleine Menschen den Geist des Hasses hegen. Ich habe gelernt, dass die Hilfe für die Schwachen denjenigen stark macht, der sie gibt, und dass die Unterdrückung der Unglücklichen einen schwach macht.
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Wer Geist besitzt, macht unerfüllbare Ansprüche an die Gesellschaft.
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Ein Haus ist kein Zuhause, wenn es nicht sowohl Nahrung und Feuer für den Geist als auch für den Körper enthält.
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Du schlägst ihn verbal. Du schlägst ihn mental, und schließlich schlägst du ihn körperlich. Das sind die drei Wege, einen Mann zu schlagen.
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Man soll nicht so viel Angst vor dem rein animalischen Leben machen und es nicht als den schrecklichsten Zustand vorstellen, in den wir geraten können. Denn es ist allemal besser, wenn man einem Schaf als einem bösen Geist gleicht. [...] Ich sehe die Menschen lieber auf dem Felde Gras fressen als daß sie sich in den Städten gegenseitig verschlingen.
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Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.
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Wenn er [der Dichter] wahrhaft lebt, wenn er sich nicht klein und eigensinnig in sein dürftiges Ich verkriecht, sondern durchströmt wird von den unsichtbaren Elementen, die zu allen Zeiten im Fluß sind und neue Formen und Gestalten vorbereiten, so darf er dem Zug seines Geistes getrost folgen und kann gewiß sein, daß er in seinen Bedürfnissen die Bedürfnisse der Welt, in seinen Phantasien die Bilder der Zukunft ausspricht, womit es sich freilich sehr wohl verträgt, daß er sich in die Kämpfe, die eben auf der Straße vorfallen, nicht persönlich mischt.
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Einen Gedanken verfolgen – wie bezeichnend dies Wort! Wir eilen ihm nach, erhaschen ihn, er entwindet sich uns, und die Jagd beginnt von neuem. Der Sieg bleibt zuletzt dem Stärkeren. Ist es der Gedanke, dann läßt er uns nicht ruhen, immer wieder taucht er auf – neckend, quälend, unserer Ohnmacht, ihn zu fassen, spottend. Gelingt es aber der Kraft unseres Geistes, ihn zu bewältigen, dann folgt dem heißen Ringkampf ein beseligendes, unwiderstehliches Bündnis auf Leben und Tod, und die Kinder, die ihm entspringen, erobern die Welt.
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Die Jugend des Geistes ist ewig, und die Ewigkeit ist Jugend.
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Es sind meistens kleine Geister, die das große Wort führen.
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Der Geist des Spiels nämlich ist, daß man auf alle Weise, durch jeden Streich und jeden Schlich, dem andern das seinige abgewinne. Aber die Gewohnheit, im Spiel so zu verfahren, wurzelt ein, greift über in das praktische Leben, und man kommt allmählich dahin, in den Angelegenheiten des Mein und Dein es ebenso zu machen und jeden Vorteil, den man eben in der Hand hält, für erlaubt zu halten, sobald man es nur gesetzlich darf.
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Und in jeder ermüdeten sorgenden Mutter kam mir der alte Gedanke und die alte Freude entgegen, daß die Mütter unserem Geiste Wärme geben und die Väter Licht, daß wir jenen die frühere Anbrütung und warme Belebung des Herzens durch Liebe früher verdanken als diesen die Bereicherung des Kopfes, wie die neugeborne Taube einige Tage nur erwärmet werden muß, ehe sie geätzet zu werden braucht.
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Wissen, das den Geist beschweret, ist nichts nutz.
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Der Geist einer Epoche lässt sich am besten in den abstrakten idealen Künsten ausdrücken, denn der Geist selbst ist abstrakt und ideal.
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