Jeder Mensch hat seine eigne Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes.
Geist Zitate
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Alle Wissenschaften sollen Mathematik werden. Die bisherige Mathematik ist nur die erste und leichteste Äußerung oder Offenbarung des wahrhaft wissenschaftlichen Geistes.
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Einsamkeit ist das Los aller hervorragender Geister: sie werden solche bisweilen beseufzen, aber stets sie als das kleinere von zwei Übeln erwählen.
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Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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Der menschliche Geist ist unsere wichtigste Ressource.
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Der Accent des Landes, in dem man geboren ist, wohnt im Geist und im Herzen, wie in der Sprache.
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Zu verlangen, daß einer alles, was er je gelesen, behalten hätte, ist wie verlangen, daß er alles, was er je gegessen hat, noch in sich trüge. Er hat von diesem leiblich, von jenem geistig gelebt und ist dadurch geworden was er ist.
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Die Jugend brauset, das Leben schäumt, Frisch auf! eh der Geist noch verdüftet.
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Die Toleranz, welche man oft an großen Männern bemerkt und preiset, ist wohl immer das Bild der größten Menschenverachtung: Denn erst wenn ein großer Geist von dieser ganz durchdrungen ist, hört er auf, die Menschen für seinesgleichen zu halten und diesem entsprechende Forderungen an sie zu machen.
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Am Tage ist man kühner gegen Geister, in der Nacht gegen Menschen.
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Es ist einfacher, den ausgetretenen Pfad zu nehmen, als sich einen Weg über Sümpfe und Abgründe zu bahnen. Die große Schwierigkeit in der Philosophie besteht darin, jede Frage mit einem frischen, von früheren Theorien unbeeinflussten, aber durch Übung und Information gestärkten Geist anzugehen.
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Überhaupt aber beruhen 9/10 unseres Glückes allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut, welcher Art es auch sei, genießbar, und selbst die übrigen subjektiven Güter, die Eigenschaften des Geistes, Gemütes, Temperaments, werden durch Kränklichkeit herabgestimmt und sehr verkümmert.
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Es gibt keine Narren, die so lästig sind wie die des Geistes.
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Mit jeder Sprache, die du erlernst, befreist du einen bis daher in dir gebundenen Geist.
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Trägheit ist der Schlaf des Geistes.
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Die Literatur ist für alle offen. Ich weigere mich, dass du, auch wenn du ein Büttel bist, mich von der Wiese vertreibst. Schließt eure Bibliotheken ab, wenn ihr wollt, aber es gibt kein Tor, kein Schloss, keinen Riegel, den ihr an der Freiheit meines Geistes anbringen könnt.
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Beschränktheit des Geistes erzeugt Rechthaberei und nicht leicht reicht unser Glaube weiter als unser Auge.
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Es steht etwas über unseren schaffensfreudigen Gedanken, das feiner und schärfer ist als sie. Es sieht ihrem Entstehen zu, es überwacht, ordnet und zügelt sie, es mildert ihnen oft die Farben, wenn sie Bilder weben, und hält sie am knappsten, wenn sie Schlüsse ziehen. Seine Ausbildung hängt von der unserer edelsten Fähigkeiten ab. Es ist nicht selbst schöpferisch, aber wo es fehlt, kann nichts Dauerndes entstehen; es ist eine moralische Kraft, ohne die unsere geistige nur Schemen hervorbringt; es ist das Talent zum Talent, sein Halt, sein Auge, sein Richter, es ist – das künstlerische Gewissen.
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Irrtum ist die Nacht des Geistes und die Falle der Unschuld.
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Der menschliche Geist hat eine adäquate Erkenntnis des ewigen und unendlichen Wesen Gottes.
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Bei vielen Menschen ist das Verse-Machen eine Entwicklungs-Krankheit des menschlichen Geistes.
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Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
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Ein Säugling ist der Geist, Natur ist seine Amme; Sie nährt ihn, bis er fühlt, daß er von ihr nicht stamme.
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Tyrannen haben noch keine Ketten entdeckt, die den Geist fesseln können.
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Jeder Gelehrte ist schließlich sein eigener Lehrer. Der Grund dafür ist, dass sich Prinzipien, die sich von den Umständen unterscheiden, nicht in das Gedächtnis einprägen können; ihr geistiger Wohnsitz ist der Verstand, und sie sind nie so dauerhaft, wie wenn sie mit einer Vorstellung beginnen.
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Der Geist ist's, welcher reich macht.
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Im Kind erhebt sich das Bewusstsein aus den Tiefen des unbewussten psychischen Lebens, zunächst wie einzelne Inseln, die sich allmählich zu einem "Kontinent", einer zusammenhängenden Landmasse des Bewusstseins, vereinigen. Die fortschreitende geistige Entwicklung bedeutet in der Tat eine Erweiterung des Bewusstseins.
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Bibliotheken sind Reservoirs der Kraft, der Anmut und des Witzes, Erinnerungen an Ordnung, Ruhe und Kontinuität, Seen der geistigen Energie, weder warm noch kalt, weder hell noch dunkel.... In jeder Bibliothek auf der Welt bin ich zu Hause, unbefangen, still und vertieft. ~Germaine Greer
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In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines Nachbars leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden. Allen übrigen wird der leere Teller des Nachbars den Appetit verderben – dem Braven aus Rechtsgefühl, dem Feigen aus Angst... Darum sorge dafür, wenn du deinen Teller füllst, daß es in deiner Nachbarschaft so wenig leere als möglich gibt. Begreifst du?
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Es ist ein Naturgesetz, das wir übersehen, dass geistige Vielseitigkeit der Ausgleich für Veränderung, Gefahr und Ärger ist.
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