Ein Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte. Dauernd die Flasche am Hals und niemals trinken dürfen.
– Joachim Ringelnatz
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Ein Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte. Dauernd die Flasche am Hals und niemals trinken dürfen.
– Joachim Ringelnatz
Die besten Vergrößerungsgläser sind die, aus denen man trinkt, sie haben die schlichte und ergreifende Wirkung, die Freuden dieses Lebens zu vergrößern.
– Joachim Ringelnatz
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
– Joachim Ringelnatz
Überall ist Wunderland. Überall ist Leben. Bei meiner Tante im Strumpfband. Wie irgendwo daneben.
– Joachim Ringelnatz
Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
– Joachim Ringelnatz
Glück ist nicht, etwas zu bekommen, was du willst. Glück ist, das zu schätzen, was du hast.
– Joachim Ringelnatz
Träume, als lebtest du ewig, und lebe, als müsstest du heute sterben.
– Joachim Ringelnatz
Der Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind. / Der Schnee ist weiß für jedes Kind. / Und im Frühling, wenn die Schneeglöckchen blüh'n, / wird der Schnee wieder grün.
– Joachim Ringelnatz
Militaristen sind Leute, die gerne schießen, vor allem ins Kraut.
– Joachim Ringelnatz
Das Feigenblatt ist das Blatt der Feigen.
– Joachim Ringelnatz
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen Möglichkeiten.
– Joachim Ringelnatz
Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.
– Joachim Ringelnatz
Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.
– Joachim Ringelnatz
Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
– Joachim Ringelnatz
Die besten Vergrößerungsgläser für die Freuden dieser Welt sind die, aus denen man trinkt.
– Joachim Ringelnatz
Die Stunden, nicht die Tage, sind die Stützpunkte unserer Erinnerung.
– Joachim Ringelnatz
Wenn zwei Augen im Erblinden, / Wenn zwei Herzen ganz verzagt, / Plötzlich Licht und Hoffnung finden, / Dann hat Gott etwas gesagt.
– Joachim Ringelnatz
Nichts ist schlimmer, als schlimmer sein.
– Joachim Ringelnatz
War einmal ein Bumerang; / War ein Weniges zu lang. / Bumerang flog ein Stück, / Aber kam nicht mehr zurück. / Publikum - noch stundenlang - / wartete auf Bumerang.
– Joachim Ringelnatz
Wenn du nicht bereit bist, für deine Träume zu kämpfen, solltest du nicht erwarten, dass andere es tun.
– Joachim Ringelnatz
Wenn Amtsgeheimnisse gelüftet werden, gibt es Stunk.
– Joachim Ringelnatz
Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine,/ Kürzt die öde Zeit,/ Und er schützt uns durch Vereine,/ Vor der Einsamkeit.
– Joachim Ringelnatz
Frauen, die nicht gefallen, fallen auch nicht.
– Joachim Ringelnatz
Sei du selbst, denn alle anderen sind bereits vergeben.
– Joachim Ringelnatz
Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.
– Joachim Ringelnatz
Das Leben ist wie Fahrradfahren. Um das Gleichgewicht zu halten, musst du in Bewegung bleiben.
– Joachim Ringelnatz
Im Knast denkt mancher: Gott sei Dank gibt es Veilchen, die im Verborgenen blüh'n.
– Joachim Ringelnatz
Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, / Das durch den sonnigen Himmel schreitet. / Und schmücke den Hut, der dich begleitet, / Mit einem grünen Reis. - Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser. / Weil's wohltut, weil's frommt. / Und bist du ein Mundharmonikabläser / und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt. - Und laß deine Melodien lenken / Von dem freigegebenen Wolkengezupf. / Vergiß dich. Es soll dein Denken/ Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
– Joachim Ringelnatz
Der Fußballwahn ist eine Krankheit, aber selten, Gott sei Dank! Ich kenne wen, der litt akut an Fußballwahn und Fußballwut. Sowie er einen Gegenstand in Kugelform und ähnlich fand, so trat er zu und stieß mit Kraft ihn in die bunte Nachbarschaft.
– Joachim Ringelnatz
Schenke groß oder klein,/ aber immer gediegen./ Wenn die Bedachten die Gaben wiegen,/ sei dein Gewissen rein./ Schenke herzlich und frei./ Schenke dabei,/ was in dir wohnt/ an Meinung, Geschmack und Humor,/ so daß die eigene Freude zuvor/ dich reichlich belohnt./ Schenke mit Geist ohne List./ Sei eingedenk,/ daß dein Geschenk/ du selber bist.
– Joachim Ringelnatz