Der Wunsch zu schreiben wächst mit dem Schreiben.
Schreiben, Schrift Zitate
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Im besten Fall ist das Gefühl des Schreibens das einer unverdienten Gnade. Sie wird dir geschenkt, aber nur, wenn du sie suchst.
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Meine Leser glauben, daß ich für den Tag schreibe, weil ich aus dem Tag schreibe. So muß ich warten, bis meine Sachen veraltet sind. Dann werden sie möglicherweise Aktualität erlangen.
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Ich habe die „Geschichte Englands“ von Mr. Hume begonnen. Sie scheint mir sehr interessant zu sein, obwohl man bedenken muss, dass sie von einem Protestanten geschrieben wurde.
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Ich habe soeben eine lange leidenschaftliche Epistel an meinen Ofen verfaßt und sie ihm dann gegeben. Er verschlang sie gierig und wärmte mir mit seinem Feuer zwei Minuten lang Gesicht und Hände. Gewiß, das war alles; aber es gibt Menschen, die nicht einmal wie ein Ofen zu antworten vermögen.
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In ein Tagebuch zu schreiben ist für jemanden wie mich eine wirklich seltsame Erfahrung. Nicht nur, weil ich noch nie etwas geschrieben habe, sondern auch, weil ich den Eindruck habe, dass sich später weder ich noch sonst jemand für die Grübeleien einer dreizehnjährigen Schülerin interessieren wird. Na ja, das macht nichts. Mir ist nach Schreiben zumute und ich habe ein noch größeres Bedürfnis, mir alle möglichen Dinge von der Seele zu schreiben.
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Wollen Sie ein Autor sein, wollen Sie ein Buch schreiben, dann denken Sie daran, daß es neu und nützlich oder zumindest sehr vergnüglich sein muß!
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Wer für alle Zeiten schreiben will, sei kurz, bündig, auf das Wesentliche beschränkt: er sei, bis zur Kargheit, bei jeder Phrase und jedem Wort bedacht, ob es nicht auch zu entbehren sei; wie, wer den Koffer zur weiten Reise packt, bei jeder Kleinigkeit, die er hineinlegt, überlegt, ob er nicht auch sie weglassen könne. Das hat Jeder, der für alle Zeiten schrieb, gefühlt und getan.
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Wenn Frauen uns lieben, verzeihen sie uns alles, sogar unsere Verbrechen; wenn sie uns nicht lieben, schreiben sie uns nichts zu, nicht einmal unsere Tugenden.
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Die meisten Franzosen leiden an der Manie, geistreich sein zu wollen; und die, welche geistreich sein wollen, leiden an der Manie, Bücher zu schreiben.
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Von einem Autor zu erwarten, dass er so redet, wie er schreibt, ist lächerlich; und selbst wenn er es täte, würde man ihn als Pedant tadeln.
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Wer nicht für Dummköpfe schreibt, hat der überhaupt ein Publikum?
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Die Gerechtigkeit gegenüber meinen Lesern zwingt mich zuzugeben, dass ich schreibe, weil ich nichts zu tun habe; die Gerechtigkeit gegenüber mir selbst veranlasst mich, hinzuzufügen, dass ich aufhören werde zu schreiben, sobald ich nichts mehr zu sagen habe.
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Alles Schreiben läuft auf Mischen hinaus, die Ingredienzien bleiben ewig dieselben. Aber, jede neue Zeit ruft ein neues Rezept hervor und jedes neue Rezept eine neue Medizin.
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Mr. Henry James schreibt Belletristik, als wäre sie eine schmerzhafte Pflicht.
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Die leichteste Rechnungsart ist die algebraische; da schreibt man überall drunter »gleich x«, und es ist nie g'fehlt, weil »x« jede unbekannte Zahl ausdrückt; »x« ist nämlich eine Abkürzung von »schmeckt's«
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Schreiben ist ein Mißbrauch der Sprache, stille für sich lesen ein trauriges Surrogat der Rede.
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Heute ist Tag der Lyrik O Knute, o Knute! Die schwingen man tute, Machst Wirkung sehr gute Bei frevelndem Mute. Was dem Kinde die Rute, Ist dem Volke die Knute; Du stillest die Wute Rebellischem Blute. Das alles, das tute Die Knute, die Knute! Wehalb ich mich spute, In einer Minute Poetischer Glute Schrieb ich an die Knute Dies Gedichtchen, dies gute.
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Warum schreibt mancher? Weil er nicht genug Charakter hat, nicht zu schreiben.
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Die meisten reden origineller, als sie schreiben.
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Es gibt eine gewisse Art von Büchern, und wir haben in Deutschland eine große Menge, die nicht vom Lesen abschrecken, nicht plötzlich einschläfern, oder mürrisch machen, aber in Zeit von einer Stunde den Geist in eine gewisse Mattigkeit versetzen, die zu allen Zeiten einige Ähnlichkeit mit derjenigen hat, die man einige Stunden vor einem Gewitter verspürt. Legt man das Buch weg, so fühlt man sich zu nichts aufgelegt, fängt man an zu schreiben, so schreibt man eben so, selbst gute Schriften scheinen diese laue Geschmacklosigkeit anzunehmen, wenn man sie zu lesen anfängt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß gegen diesen traurigen Zustand nichts geschwinder hilft als eine Tasse Kaffee mit einer Pfeife Varinas.
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Schreibe, als ob du sterben würdest. Nimm gleichzeitig an, dass du für ein Publikum schreibst, das ausschließlich aus sterbenden Patienten besteht. Das ist ja auch der Fall. Was würdest du anfangen zu schreiben, wenn du wüsstest, dass du bald sterben würdest? Was könntest du einer sterbenden Person sagen, das sie nicht durch seine Trivialität erzürnen würde?
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Christus ist die einzigartigste Person der Geschichte. Niemand kann eine Geschichte des Menschengeschlechts schreiben, ohne dem mittellosen Lehrer von Nazareth den ersten und wichtigsten Platz einzuräumen.
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Wir halten die Heilige Schrift für die erhabenste Philosophie.
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Geld verleiht dem, was ohne Bezahlung frivol ist, Würde. Es mag zwar immer noch gut sein, über Blaustrümpfe zu spotten, die Lust am Schreiben haben, aber es lässt sich nicht leugnen, dass sie Geld in ihre Geldbörse stecken können.
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Ich arbeite nie besser als durch Zorn inspiriert. Wenn ich zornig bin, kann ich besser schreiben, beten, predigen, da mein Geist schneller arbeitet, mein Verstand geschärft ist und alle weltlichen Sorgen und Versuchungen dahingefahren sind.
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Das Handbuch für WordStar, das beliebteste Textverarbeitungsprogramm, ist 400 Seiten dick. Um einen Roman zu schreiben, muss man einen Roman lesen - einen, der sich für die meisten Menschen wie ein Rätsel liest. Sie werden Schrägstrich q-z genauso wenig lernen wie das Morsealphabet. Genau darum geht es beim Macintosh.
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Ich glaube, der Frühling ist in mir. Ich spüre das Frühlingserwachen, ich spüre es in meinem ganzen Körper und in meiner Seele. Ich muss mich zwingen, mich normal zu verhalten. Ich bin völlig verwirrt, weiß nicht, was ich lesen, was ich schreiben, was ich tun soll. Ich weiß nur, dass ich mich nach etwas sehne...
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Nehmt euch vor diesen Kosmopoliten in Acht, die in ihren Schriften aus weiter Ferne Pflichten herholen, deren Erfüllung sie in Bezug auf ihre eigene Umgebung verächtlich zurückweisen. Ein solcher Philosoph liebt die Tataren, um überhoben zu sein, seine Nachbarn zu lieben.
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In ein Tagebuch zu schreiben ist für jemanden wie mich eine wirklich seltsame Erfahrung. Nicht nur, weil ich noch nie etwas geschrieben habe, sondern auch, weil es mir scheint, dass sich später weder ich noch sonst jemand für die Grübeleien einer dreizehnjährigen Schülerin interessieren wird.
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