Manuskripte vermodern im Schranke, oder reifen darin.
Schreiben, Schrift Zitate
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Jedes Mal, wenn ich einen Roman schreibe, habe ich das Gefühl, dass ich etwas tue, was ich vorher nicht tun konnte. Mit jedem neuen Werk mache ich einen Schritt nach vorne und entdecke etwas Neues in mir.
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Die besten Liebesbriefe entstehen, wenn man vorher nicht weiß, was man schreiben wird, und hinterher nicht weiß, was man geschrieben hat.
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Über Zeit und Raum wird so geschrieben, als ob es Dinge wären, die im praktischen Leben noch keine Anwendung gefunden haben.
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Jedes Zeitalter muss seine eigenen Bücher schreiben, oder besser gesagt, jede Generation für die nächstfolgende.
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Schreibt ihr Plattheiten und Unsinn in die Welt, so viel es euch beliebt: das schadet nicht: denn es wird mit euch zu Grabe getragen; ja, schon vorher. Aber die Sprache laßt ungehudelt und unbesudelt: denn die bleibt.
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Wenn ich vortrage, so ist es nicht gespielte Literatur. Aber was ich schreibe, ist geschriebene Schauspielkunst.
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Schreibt man es mit 'V' oder mit 'W'?", erkundigte sich der Richter. Das hängt vom Geschmack und der Phantasie des Schreibers ab, mein Herr".
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Wer nachlässig schreibt legt dadurch zunächst das Bekenntnis ab, dass er selbst seinen Gedanken keinen großen Wert beilegt.
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Wer für alle Zeiten schreiben will, sei kurz, bündig, auf das Wesentliche beschränkt: er sei, bis zur Kargheit, bei jeder Phrase und jedem Wort bedacht, ob es nicht auch zu entbehren sei; wie, wer den Koffer zur weiten Reise packt, bei jeder Kleinigkeit, die er hineinlegt, überlegt, ob er nicht auch sie weglassen könne. Das hat Jeder, der für alle Zeiten schrieb, gefühlt und getan.
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Es wäre ein ungeheuerlicher Fehler, mich jemals in einem Atemzug mit den meisten Menschen zu nennen, über die ich schreibe.
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Viele Menschen gehen davon aus, dass das Erstellen von Software eine einsame Tätigkeit ist, bei der man den ganzen Tag bei geschlossener Tür in einem Büro sitzt und jede Menge Code schreibt.
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Wunder sind eine Nacherzählung derselben Geschichte in kleinen Buchstaben, die in der ganzen Welt in zu großen Buchstaben geschrieben steht, als dass einige von uns sie sehen könnten.
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Jedes Geheimnis der Seele eines Schriftstellers, jede Erfahrung seines Lebens, jede Eigenschaft seines Geistes wird in seinen Werken groß geschrieben.
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Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.
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Diejenigen, die Literatur geschrieben haben, haben nicht das Leben geschrieben.
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Die Gesundheit sieht es lieber, wenn der Körper tanzt, als wenn er schreibt.
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In einer völlig klaren und einfachen Sprache kann man nichts Schlechtes schreiben.
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Ein Blatt schreiben regt den Bildungtrieb lebendiger auf als ein Buch lesen.
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Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.
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Kein Autor sollte sich über etwas zu schreiben hinsetzen, dem es nicht unbeschreiblich ärgert, daß er keinen Folioband darüber schreiben kann. Wehe ihm, wenn er einen Gedanken sucht und nicht jede Minute 10 abweiset.
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Ich sitze und schreibe gerne mit meinen Kumpels.
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Die leichteste Rechnungsart ist die algebraische; da schreibt man überall drunter »gleich x«, und es ist nie g'fehlt, weil »x« jede unbekannte Zahl ausdrückt; »x« ist nämlich eine Abkürzung von »schmeckt's«
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Die Bibel ist ein Buch von Menschen geschrieben, wie alle Bücher. Von Menschen die etwas anderes waren als wir, weil sie in etwas andern Zeiten lebten; etwas simpler in manchen Stücken waren als wie wir, dafür aber auch sehr viel unwissender; daß sie also ein Buch sei worin manches Wahre und manches Falsche, manches Gute und manches Schlechte enthalten ist.
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Es wäre völlig unmöglich gewesen, dass eine Frau im Zeitalter von Shakespeare die Stücke von Shakespeare geschrieben hätte.
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Es gibt drei Schwierigkeiten beim Schreiben: etwas zu schreiben, das es wert ist, veröffentlicht zu werden, ehrliche Menschen zu finden, die es veröffentlichen, und vernünftige Menschen zu finden, die es lesen.
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Selten schreibt und spricht man, wie man denkt.
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Man kann so wenig einen Brief für jemand schreiben, als man für ihn in den Spiegel sehen kann.
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Bloß die Großen schreiben wie die Alten, ohne Brotgier, ohne Rücksicht auf Leser, bloß in den Gegenstand versenkt.
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Geheimniskrämerei kann ich verstehen; aber warum drucken? Drucken ist ein schwerfälliger Prozess. Warum nicht schreiben? Was würde das bedeuten?
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