Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.
Kunst, Künstler Zitate
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Das Gehirn eines Narren verdaut die Philosophie zu Torheit, die Wissenschaft zu Aberglauben und die Kunst zu Pedanterie. Daher die Universitätsausbildung.
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Die Menge versteht von der Kunst beinahe alle Wirkungen und fast keine einzige Ursache.
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Zu sagen, dass ein Kunstwerk gut ist, aber für die Mehrheit der Menschen unverständlich, ist dasselbe, wie von einer Speise zu sagen, dass sie sehr gut ist, aber dass die meisten Menschen sie nicht essen können.
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Diese unglückselige Meinung, daß die Kunst sich erfülle in der Nachbildung, sei es nun der idealisierten oder möglichst getreuen Wiederholung, der Außenwelt, wird immer wieder wach.
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Künstlerinnen und Künstler haben die Verantwortung zu sprechen und zu handeln, wenn die Regierungen versagen, und wenn wir das nicht tun, haben wir die Welt, die wir bekommen, wirklich verdient.
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Wir alle wissen, dass Kunst nicht die Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt, zumindest die Wahrheit, die uns zum Verständnis gegeben wird.
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Der Künstler soll mehr erleben? Er erlebt mehr!
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Der Künstler hat lauter Kugel-Gestalten im Kopf, der gewöhnliche Mensch lauter Dreiecke.
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Das Leben ahmt die Kunst viel mehr nach als die Kunst das Leben.
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Kunst ist das Geheimnis der Geburt des alten Wortes. Der Nachahmer ist informiert und weiß darum nicht, daß es ein Geheimnis gibt.
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Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.
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Beredsamkeit, n. Die Kunst, Narren mündlich davon zu überzeugen, dass Weiß die Farbe ist, die es zu sein scheint. Dazu gehört auch die Gabe, jede Farbe weiß erscheinen zu lassen.
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Der Zweck der Kunst ist es, den Staub des täglichen Lebens von unserer Seele zu waschen.
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Es besteht der Verdacht, daß die ganze moderne Kunst von Nebenwirkungen lebt. Die Schauspielerei von Mängeln, die Musik von Nebengeräuschen.
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Ich bin für die Autonomie der Kunst, weder der Religion noch der Politik soll sie als Magd dienen. Sie ist sich selber letzter Zweck.
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Manche Künstler ruinieren einfach ihre Stimmen, weil sie es nicht besser wissen.
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Der Künstler ist ein Ding zwischen Mensch und Gott.
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Ethik kann so wenig zur Tugend verhelfen, als eine vollständige Ästhetik lehren kann, Kunstwerke hervorzubringen.
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Künstler haben das Recht, bescheiden, und die Pflicht, eitel zu sein.
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Eine Bestie kann niemals so grausam sein wie ein Mensch, so kunstvoll, so malerisch grausam.
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Man spricht von der »tierischen« Grausamkeit des Menschen. Aber das ist sehr ungerecht und für die Tiere wirklich beleidigend: Ein Tier kann niemals so grausam sein wie der Mensch, so ausgeklügelt, so kunstvoll grausam.
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Vielleicht ist es gut, wenn man leidet. Kann ein Künstler etwas tun, wenn er glücklich ist? Würde er überhaupt etwas tun wollen? Was ist Kunst denn anderes als ein Protest gegen die schreckliche Unerbittlichkeit des Lebens?
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Museen sind nichts weiter als ein Haufen Lügen und die Leute, die aus der Kunst ein Geschäft machen, sind meistens Betrüger.
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Geduld ist die Kunst des Hoffens.
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Ein Volk wirft seine Genialität nicht weg. Und wenn sie weggeworfen werden, ist es unsere Pflicht als Künstler und als Zeugen für die Zukunft, sie unseren Kindern zuliebe wieder einzusammeln und, wenn nötig, Knochen für Knochen.
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Die Alten betrachteten die Mechanik in zweifacher Hinsicht: als rationale Wissenschaft, die genau durch Demonstration vorgeht, und als praktische Wissenschaft. Zur praktischen Mechanik gehören alle manuellen Künste, von denen die Mechanik ihren Namen hat.
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Behandle ein Kunstwerk wie einen Prinzen. Lass es zuerst zu dir sprechen.
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Schweigen ist eine der großen Künste der Konversation.
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Die Geschichte der Kunst ist die Geschichte der Wiederbelebungen.
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