Viel mit wenig Worten fein kurz anzeigen können, das ist Kunst und große Tugend. Thorheit aber ist´s, mit viel Reden nichts reden.
Tugend, Untugend Zitate
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Die Tugend weiß, dass es unmöglich ist, ohne Kompromisse auszukommen, und stimmt sich sozusagen selbst ein wenig scharf, um einen unvermeidlichen Sturz beim Spielen zu ermöglichen.
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Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste, Hohe Tugend versteht, wer in die Welt geblickt, Und es neigen die Weisen Oft am Ende zu Schönem sich.
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O, daß ich große Laster säh, Verbrechen, blutig, kolossal – Nur diese satte Tugend nicht, Und zahlungsfähige Moral!
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Die Moral ist eine venerische Krankheit. Primär heißt sie Tugend, sekundär heißt sie Langeweile, und tertiär heißt sie Syphilis.
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Der Arme rechnet dem Reichen die Großmut niemals als Tugend an.
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Mein Sohn, bedenkt, daß es ohne Tugend kein Glück gibt.
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Ich haben noch niemand gesehen, der die Tugend liebte und den Mangel an Tugend hasste.
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Wie ist doch die Tugend nicht leicht! Wie schwer aber ist erst ihr ständiges Heucheln.
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Armut demütigt die Menschen, so daß sie selbst über ihre Tugenden erröten.
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Nicht um zu wissen, was die Tugend ist, machen wir die Ethik zum Gegenstand unserer Betrachtung, sondern damit wir tugendhafte Menschen werden, denn was hätten wir sonst für einen Nutzen davon?
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Manche Tugenden kann man dadurch erwerben, daß man sie lange Zeit hindurch heuchelt. Andere wird man umso unfähiger zu erringen, je mehr man sucht, sich den Schein derselben zu geben. Zu den ersten gehört der Mut, zu den zweiten die Bescheidenheit.
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Ein jedes Ding – Tugend, Ruhm, Ehre, ja jede göttliche und auch menschliche Sache – gehorcht dem Reichtum.
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Unsere Schwächen binden uns manchmal so eng aneinander, wie es die Tugend selbst könnte.
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Zwei sehr verschiedene Tugenden können einander lange und scharf befehden; der Augenblick bleibt nicht aus, in dem sie erkennen, daß sie Schwestern sind.
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Glück ist eine Tugend, nicht ihre Belohnung.
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Die Nützlichkeit der Tugend ist so offenbar, daß die Bösen sie aus Eigennutz üben.
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Man kann von allen Lastern frei sein und trotzdem keine einzige Tugend besitzen.
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Egal, welche Talente oder Tugenden ein Mensch hat, er wird in seiner Gesellschaft nur dann Zufriedenheit empfinden, wenn er mit sich selbst zufrieden ist.
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Der einzige nützliche Teil der Arzneikunst ist die Hygiene. Die Hygiene ist allerdings weniger eine Wissenschaft als eine Tugend.
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
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Und hüte dich vor den Guten und Gerechten! Sie kreuzigen gerne die, welche ihre eigene Tugend erfinden - sie hassen den Einsamen.
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Die Tugend kann jeder allein üben, er hat niemand dazu nötig als sich selber; zu dem Laster aber gehören immer zwei.
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Laß allen Tugenden die Sterbeglocke läuten! ich höre ja dich, dich, deines Herzens Lied, du Liebe! und finde unsterblich Leben, indessen alles verlischt und welkt.
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Der edle Mensch handelt nicht einmal für die Dauer einer einzigen Mahlzeit gegen die Tugend. In Momenten der Eile hält er an ihr fest. In Zeiten der Gefahr hält er an ihr fest.
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Die wichtigste Tugend, die die Sprache haben kann, ist Klarheit, und nichts schadet ihr so sehr wie die Verwendung von Fremdwörtern.
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Wenn es keinen Besitz gäbe, wären fast alle Tugenden entbehrlich.
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Die Wahrheit ist keine Tugend, sondern eine Leidenschaft. Deshalb ist sie niemals barmherzig.
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Große Seelen sind nicht diejenigen, die weniger Leidenschaften und mehr Tugenden haben als andere, sondern nur diejenigen, die größere Pläne haben.
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Gib dich nicht damit zufrieden, dass du im Großen und Ganzen tugendhaft bist; denn wenn ein Glied fehlt, ist die Kette unvollständig.
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