Ich frage mich oft, welches der wünschenswertere Typus von beiden ist: der mehr geistige Mensch, für den es nichts Abstoßenderes gibt, als das Uninteressante, oder der mehr gemütliche, für den es schlechtweg nur Anziehendes und Abstoßendes gibt.
Frage Zitate
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Wenn es um Wahrheit und Gerechtigkeit geht, gibt es keinen Unterschied zwischen großen und kleinen Problemen, denn Fragen der Behandlung von Menschen sind alle gleich.
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In allen Angelegenheiten ist es gesund, ab und zu ein Fragezeichen hinter die Dinge zu setzen, die man lange für selbstverständlich gehalten hat.
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Man schenkt nichts, ohne sein Interesse um Rat zu fragen.
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Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.
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Heutzutage ist die Liebe eine Frage des Zufalls, die Ehe eine Frage des Geldes und die Scheidung eine Frage der Selbstverständlichkeit.
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Was die Menschen anlangt, mit denen man es zu tun hat, so ist eine Auswahl ganz unerlässlich. Man frage sich: sind sie es wert, dass wir einen Teil unserer Zeit an sie wenden?
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Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Schülers ist es, Fragen zu stellen. Lassen Sie die Studenten Fragen stellen.
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Beim Wiedersehen nach einer Trennung fragen die Bekannten nach dem, was mit uns, die Freunde nach dem, was in uns vorgegangen.
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Der Reiche war sich seines Reichtums und seines Komforts sicher, der Arbeiter seines Lebens und seiner Arbeit. Zweifellos gab es in dieser perfekten Welt kein Arbeitslosenproblem, keine soziale Frage, die ungelöst geblieben wäre. Und.
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Ich bin bescheiden, ich weiß, mein Leben durchzieht nur die Frage: Fahrn mer Euer Gnaden? Aber es kommt auf die Geistesgegenwart an, mit der ich immer eine neue Antwort finde.
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Die Frage ist immer, was dem Volk gefällt, nicht was ihm nützt. In einer solchen Regierung kann es nichts anderes geben als vorübergehende Zweckmäßigkeit, Wankelmut und Torheit.
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Man fragt nicht mehr danach, ob ein Mensch rechtschaffen ist, sondern bloß, ob er Talente hat.
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Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
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Dem Wahren und Ziemlichen gilt meine Sorge und mein Fragen und darin gehe ich ganz auf.
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Glück ist eine Frage der Vorbereitung, die auf eine Gelegenheit trifft.
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Das größte aller physischen Übel ist unstreitig der Tod. Sollte ein Körper wie der unsrige unauflöslich und unvergänglich sein, so dürfte er nicht aus Teilen bestehen, er dürfte nicht geboren werden, dürfte keine Nahrung zu sich nehmen können, dürfte keines Wachstums und keiner Veränderung fähig sein. Man prüfe alle diese Fragen, die jeder willkürlich erweitern kann, und man wird feststellen, dass der Satz, der Mensch könne unsterblich sein, einen Widerspruch enthält.
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Ich weiß, dass er - denn die Frage wurde unter uns schon lange vor der Erfindung der Zeitmaschine diskutiert - nicht gerade fröhlich an den Fortschritt der Menschheit dachte und in dem wachsenden Haufen der Zivilisation nur eine törichte Anhäufung sah, die am Ende unweigerlich auf ihre Schöpfer zurückfallen und sie zerstören würde.
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Kinder psychoanalytischer Eltern welken früh. Als Säugling muß es zugeben, daß es beim Stuhlgang Wollustempfindungen habe. Später wird es gefragt, was ihm dazu einfällt, wenn es auf dem Weg zur Schule der Defäkation eines Pferdes beigewohnt hat. Man kann von Glück sagen, wenn so eins noch das Alter erreicht, wo der Jüngling einen Traum beichten kann, in dem er seine Mutter geschändet hat.
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›Hat die Religion eine Zukunft?‹ So gut, wie derjenige, der so fragt, eine Zukunft hat, in der er, wie zu hoffen steht, solchen Fragestellungen entwachsen sein wird.
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Wir müssen jede Politik ablehnen, die sich gegen Menschen aufgrund ihrer Rasse oder Religion richtet. Das ist keine Frage der politischen Korrektheit. Es geht darum zu verstehen, was uns stark macht. Die Welt respektiert uns nicht nur für unser Waffenarsenal, sondern auch für unsere Vielfalt, unsere Offenheit und die Art und Weise, wie wir jeden Glauben respektieren.
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Es ist ganz wichtig, nicht aufzuhören zu fragen. Neugier existiert aus ureigensten Gründen. Man kann nicht anders, als zu staunen, wenn man die Geheimnisse der Ewigkeit des Lebens, der grandiosen Struktur der Realität ansieht. Es reicht nicht aus, jeden Tag nur zu verstehen, etwas von diesem Mysterium zu begreifen. Verliere nie deine heilige Neugier!
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Dagegen lehrte nun Leukippos und sein Schüler Demokritos', Elemente seien das Volle und das Leere; diese sind also nach ihnen die Ursachen des Seienden im Sinne der Materie. Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich über sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen.
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In allen Fragen der Meinung sind unsere Gegner verrückt.
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Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?
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Seit ich nach Amerika gekommen bin, werde ich oft gefragt, ob mein nächster Roman in Amerika spielen wird. Ich glaube nicht, dass er das wird. Ich denke, ich werde noch einige Zeit in Amerika leben, aber während ich in Amerika lebe, möchte ich über die japanische Gesellschaft von außen schreiben.
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Auf die Frage, wie hoch die Schallgeschwindigkeit sei: Weiß ich nicht. Ich beschwere mein Gedächtnis nicht mit Tatsachen, die ich in meinem Konservationslexikon finden kann.
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Der bis zur Vorrede, die ihn abweist, gelangte Leser hat das Buch für bares Geld gekauft und fragt, was ihn schadlos hält? – Meine letzte Zuflucht ist jetzt, ihn zu erinnern, daß er ein Buch, auch ohne es gerade zu lesen, doch auf mancherlei Art zu benutzen weiß. Es kann, so gut wie viele andere, eine Lücke seiner Bibliothek ausfüllen, wo es sich, sauber gebunden, gewiss gut ausnehmen wird. Oder auch er kann es seiner gelehrten Freundin auf die Toilette, oder den Teetisch legen.
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Wahrheit ist das höchste Gut. Sehr richtig. Aber was ist Wahrheit? Dies ist auch die höchste Frage. Wem bin ich Wahrheit schuldig? Doch wohl nur dem, der selbst der Wahrheit fähig ist.
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Tugendhaft ist die Frau, die man noch nicht gefragt hat.
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