Unsere Religion ist selbst zutiefst traurig - eine Religion des universellen Schmerzes, die gerade wegen ihrer Katholizität dem Individuum volle Freiheit gewährt und nichts anderes verlangt, als in der Sprache eines jeden gefeiert zu werden - solange er den Schmerz kennt und ein Maler ist.
Schmerz Zitate
- Seite 8 / 11 -
Noch keine Likes
Der Not ist jede Lust entsprossen, Und unter Schmerzen nur gedeiht. Das Liebste, was mein Herz genossen, Der holde Reiz der Menschlichkeit.
Noch keine Likes
Ich fiel in der Tat in einen morbiden Zustand, der tief und anhaltend und der Angst fremd ist und der bleibende Narben in meinem Geist hinterlassen hat. Ich muss gestehen, dass ich den Glauben an die Vernunft der Welt verloren habe, als ich sah, wie sie unter der schmerzhaften Unordnung dieser Insel litt. A.
Noch keine Likes
Bei einem unglücklichen Ereignis, welches bereits eingetreten, also nicht mehr zu ändern ist, soll man sich nicht einmal den Gedanken, dass dem anders sein könnte, noch weniger den, wodurch es hätte abgewendet werden können, erlauben: denn gerade er steigert den Schmerz ins Unerträgliche; sodass man damit zum εαυτονβασανιστης (Sich-selbst-Peinigenden) wird.
Noch keine Likes
Schmerzen, die von Geliebten ausgehen, sind verklärt.
Noch keine Likes
Nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Träne, und jeder weint eigentlich für sich selbst allein.
Noch keine Likes
Viele Männer sind vom bloßen Anschein des Leidens einer Frau tief berührt; sie halten den Blick des Schmerzes für ein Zeichen der Beständigkeit oder der Liebe.
Noch keine Likes
Sie spürte, dass sie kurz davor war, in Stücke zu brechen. Der Schmerz war so schrecklich. Wenn sie sie festhalten könnte, wenn sie sie umarmen könnte, wenn sie sie absolut und für immer zu der ihren machen und dann sterben könnte, das war alles, was sie wollte. Aber hier zu sitzen, unfähig, etwas zu sagen, zu sehen, wie Elizabeth sich gegen sie wandte, selbst von ihr als abstoßend empfunden zu werden - das war zu viel; sie konnte es nicht ertragen. Die dicken Finger krümmten sich nach innen.
Noch keine Likes
Etwas öffnet unsere Flügel. Etwas lässt Langeweile und Schmerz verschwinden. Jemand füllt den Becher vor uns: Wir schmecken nur das Heilige.
Noch keine Likes
Der allgemeine Überblick zeigt uns, als die beiden Feinde des menschlichen Glückes, den Schmerz und die Langeweile.
Noch keine Likes
Wenn man nun endlich noch Jedem die entsetzlichen Schmerzen und Qualen, denen sein Leben beständig offen steht, vor die Augen bringen wollte; so würde ihn Grausen ergreifen: und wenn man den verstocktesten Optimisten durch die Krankenhospitäler, Lazarette und chirurgische Marterkammern, durch die Gefängnisse, Folterkammern und Sklavenställe, über Schlachtfelder und Gerichtsstätten führen, dann alle die finstern Behausungen des Elends, wo es sich vor den Blicken kalter Neugier verkriecht, ihm öffnen und zum Schluß ihn in den Hungerturm des Ugolino blicken lassen wollte; so würde sicherlich auch er zuletzt einsehn, welcher Art dieser meilleur des mondes possibles ist.
Noch keine Likes
Ich wähle, dich in der Stille zu lieben... Denn in der Stille erfahre ich keine Ablehnung, ich wähle, dich in der Einsamkeit zu lieben... Denn in der Einsamkeit gehörst du niemandem außer mir, ich wähle, dich aus der Ferne anzubeten... Denn die Ferne schützt mich vor Schmerz, ich wähle, dich im Wind zu küssen... Denn der Wind ist sanfter als meine Lippen, ich wähle, dich in meinen Träumen zu halten... Denn in meinen Träumen hast du kein Ende.
Noch keine Likes
Großer Schmerz und große Lust bildet den Menschen am besten.
Noch keine Likes
Wir sind immer so klein, als unser Glück, aber auch so groß, als unser Schmerz.
Noch keine Likes
Wir werden am Schleifstein des Schmerzes und der Notwendigkeit festgehalten.
Noch keine Likes
Schon vor vielen Jahren habe ich gedacht, daß unsere Welt das Werk eines untergeordneten Wesens sein könne, und noch kann ich von dem Gedanken nicht zurückkommen. Es ist eine Torheit zu glauben, es wäre keine Welt möglich, worin keine Krankheit, kein Schmerz und kein Tod wäre. Denkt man sich ja doch den Himmel so.
Noch keine Likes
Etwas wünschen und verlangen, etwas hoffen muß das Herz. Etwas zu verlieren bangen, und um etwas fühlen Schmerz.
Noch keine Likes
Dabei ist es mit den heftigen Freuden ebenso wie mit dem tiefen Schmerz: sie sind stumm.
Noch keine Likes
Die Einsamkeit ist schmerzhaft, wenn man jung ist, aber reizvoll, wenn man reifer ist.
Noch keine Likes
Macht ist Vergnügen, und Vergnügen versüßt den Schmerz.
Noch keine Likes
Nur der Schmerz, der wortlos ist, zählt.
Noch keine Likes
Auf deinem Grabe saß ich stumm In lauer Sommernacht; Die Blumen blühten rings herum, Die schon dein Grab gebracht. Und still und märchenhaft umfing Ihr Duft mich, süß und warm, Bis ich in sanftem Weh verging, Wie einst in deinem Arm. Und meine Augen schlossen sich, Vom Schlummer leicht begrüßt; Mir war, als würden sie durch dich Mir leise zugeküßt. Still auf den Rasen sank ich hin, Der deinen Staub bedeckt, Doch ward zugleich der inn're Sinn Mir wunderbar geweckt. Was ich geträumt, ich weiß es nicht, Ich ahn' es nur noch kaum, Daß du, ein himmlisches Gesicht, Mir nahe warst im Traum. Doch, was dies flücht'ge Wiederseh'n In meiner Brust geschafft, Das kann die Seele wohl versteh'n, Die glüht in neuer Kraft. Du hast der Dinge Ziel und Grund An Gottes Thron durchschaut, Und tatest kühn mir wieder kund, Was dir der Tod vertraut. Und wenn das große Lösungswort Auch mit dem Traum entschwand, So wirkt es doch im Tiefsten fort, Gewaltig, unerkannt!
Noch keine Likes
Ein Knabe muß seinen Schmerz trocken verdauen, ein Mädchen mag einige Tropfen nachtrinken.
Noch keine Likes
Der Schmerz ist Leben, er verließ mich auch, Das Leiden ist, so wie die Hoffnung, aus.
Noch keine Likes
Sie sollten nur nicht in einen geheimen Bund sich mit dem Schmerz einlassen, und nicht zu generös ihn in sich walten lassen.
Noch keine Likes
Die Freude macht den Menschen gesellig, der Schmerz entfremdet ihn von den andern.
Noch keine Likes
Es ist ein seltsames Gefühl: die Art von Schmerz, die gnädigerweise über unser Gefühlsvermögen hinausgeht. Wenn dein Herz gebrochen ist, sind deine Boote verbrannt: nichts ist mehr wichtig. Es ist das Ende des Glücks und der Anfang des Friedens.
Noch keine Likes
Hat denn noch kein Mann den Schmerz der verlornen Liebe empfunden, damit er wisse, wie noch tausendmal härter er eine Frau verheere? Welcher hat denn Treue, die rechte, die keine Tugend und keine Empfindung ist, sondern das Feuer selber, das den Kern der Existenz ewig belebt und erhält?
Noch keine Likes
Eine Handvoll Erde heilt den brennenden Schmerz vom Stich der Biene, und den brennendern des gebrochenen Herzens.
Noch keine Likes
Weh der Frau, die nicht im Falle der Not ihren Mann zu stellen vermag.
Noch keine Likes