Solange der Mensch frei ist, strebt er nach nichts so unaufhörlich und so schmerzhaft, wie jemanden zu finden, den er anbeten kann.
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat ist kraftvoll, weil es den angeborenen Wunsch des Menschen anspricht, nach Verbindung und Sinn zu suchen. Es deutet darauf hin, dass wir, wenn wir frei sind, unsere eigenen Ziele und Bestrebungen zu verfolgen, oft nach jemandem oder etwas suchen, das wir verehren oder bewundern können, um so einen Sinn und Erfüllung in unserem Leben zu finden. Dies kann viele Formen annehmen, von religiösen Überzeugungen bis hin zu persönlichen Helden oder Prominenten. Das Zitat deutet auch auf den potenziellen Schmerz und die Enttäuschung hin, die mit dieser Suche einhergehen können, da wir vielleicht nie das perfekte Objekt der Verehrung finden oder uns zu sehr darauf verlassen. Insgesamt regt dieses Zitat zu Kontemplation und Selbstbeobachtung an, da es uns dazu ermutigt, über unsere eigenen Motivationen und Wünsche nachzudenken und die potenziellen Fallstricke und Belohnungen unseres Strebens nach Verbindung und Sinn zu berücksichtigen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski
- Tätigkeit:
- russischer Schriftsteller
- Epoche:
- Realismus
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- Emotion:
- Neutral