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So viele Freuden hat die Natur gar nicht zu vergeben, als sie Schmerzen zu unsrer Verfügung hält.
- Emanuel Wertheimer

Klugwort Reflexion zum Zitat
Die emotionale Wirkung des Zitats ist eine bittersüße Betrachtung. Einerseits suggeriert die Erwähnung von „Freuden“ ein Gefühl von Freude und Zufriedenheit, vielleicht sogar Glück. Andererseits wird durch den Kontrast zu „vergeben“ und „Schmerz“ eine Note von Traurigkeit und Leid eingeführt. Die Vorstellung, dass die Natur, die oft mit Schönheit und Ruhe in Verbindung gebracht wird, uns Schmerz zur Verfügung stellt, vermittelt ein Gefühl von Unvermeidlichkeit und Resignation. Insgesamt ruft das Zitat ein Gefühl der Ambivalenz hervor, als würde der Sprecher sowohl die Freuden als auch die Schmerzen des Lebens anerkennen und die Dualität der menschlichen Erfahrung akzeptieren.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Emanuel Wertheimer
- Tätigkeit:
- ungar. deutsch. österr. Aphoristiker und Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Neutral