Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.
Meinung, Ansicht Zitate
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Ältere Menschen haben sich ihre Meinung über alles gebildet und zögern nicht, bevor sie handeln. Für uns Junge ist es doppelt schwer, in einer Zeit, in der alle Ideale zerschlagen und zerstört werden, in der die Menschen sich von ihrer schlechtesten Seite zeigen und nicht mehr wissen, ob sie noch an die Wahrheit, das Recht und an Gott glauben sollen, ihren Standpunkt zu vertreten und ihre Meinung durchzusetzen.
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Jede Verleumdung, wenn man sie auch verwirft, läßt eine geringere Meinung vom Verleumdeten auf kurze Zeit zurück.
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Ein guter Geist bleibt nicht bei der Wortbedeutung stehen, wenn er die Meinung des Autors erkennt.
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Meiner Meinung nach erhält man ein zutreffenderes Bild von der Welt, wenn man sich die Dinge so vorstellt, als würden sie von einer ewigen Welt außerhalb in den Strom der Zeit eintreten, als wenn man die Zeit als den alles verschlingenden Tyrannen betrachtet.
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Die Meinung andrer überrascht, wenn sie mit der eignen übereinstimmt.
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Es mag vielleicht war sein das, dass Gesetz keinen Mann dazu bringt mich zu lieben aber es kann Ihn davon abhalten, mich zu lynchen und das ist meiner Meinung nach sehr wichtig.
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Wenn man auch nur einen Augenblick den kleinsten Winkel seines Kopfes frei lässt, strömen die Meinungen der anderen von allen Seiten herein.
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Wer viel zu tun hat, behält seine allgemeinen Ansichten und Standpunkte fast unverändert bei. Ebenso jeder, der im Dienst einer Idee arbeitet: er wird die Idee selbst nie mehr prüfen, dazu hat er keine Zeit mehr; ja es geht gegen sein Interesse, sie überhaupt noch für diskutierbar zu halten. (Die Überzeugungstreuen)
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Wir alle sind mehr oder weniger die Sklaven der Meinung.
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Dieses Gebäude zum Beispiel, mag ich es oder nicht? Ist das meiner Meinung nach ein gutes oder ein schlechtes Buch? Das Vermächtnis meiner Tante enthüllte mir den Himmel und ersetzte die große und imposante Figur eines Herrn, die Milton mir zur ewigen Verehrung empfahl, durch einen Blick auf den offenen Himmel.
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Manche halten ihre veränderte Ansicht eines Menschen für eine Veränderung desselben.
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DIE VIER NOBELEN WAHRHEITEN I. Leid gibt es wirklich. II. Leid entsteht durch "Anhaftung" an Wünsche. III. Das Leiden hört auf, wenn das "Anhaften" an den Wünschen aufhört. IV. Freiheit vom Leiden ist möglich, wenn du den achtfachen Pfad praktizierst: 1. Rechtes Verständnis (Ansicht). 2. Rechte Absicht (Gedanke). 3. Richtiges Reden. 4. Richtiges Handeln. 5. Richtiger Lebensunterhalt. 6. Richtige Anstrengung. 7. Richtige Achtsamkeit. 8. Richtige Meditation (Konzentration). Der vierfache Trost des Buddha: Mit einem Geist, der frei von Gier und Unfreundlichkeit, unbestechlich und geläutert ist, kann sich der edle Schüler schon zu Lebzeiten eines vierfachen Trostes sicher sein: Wenn es eine andere Welt (den Himmel) und eine Ursache und Wirkung (Karma) von guten und schlechten Handlungen gibt, dann kann es sein, dass ich nach dem Tod, bei der Auflösung des Körpers, in einem glücklichen Reich, einer himmlischen Welt, wiedergeboren werde." Dieser erste Trost ist ihm gewiss. Und wenn es keine andere Welt gibt, keine Belohnung und keine Bestrafung von guten und schlechten Taten, dann lebe ich wenigstens hier, in dieser Welt, ein unbeschwertes und glückliches Leben, frei von Hass und Unfreundlichkeit." Dieser zweite Trost ist ihm gewiss. Und wenn schlechten Menschen schlechte Dinge passieren, ich aber nichts Schlechtes tue (oder Unfreundlichkeit gegen jemanden hege), wie kann ich, der ich nichts Schlechtes tue, mit schlechten Dingen konfrontiert werden?" Dieses dritten Trostes ist er sich sicher. Und wenn schlechten Menschen keine schlechten Dinge widerfahren, dann weiß ich mich in beiderlei Hinsicht rein." Dieses vierten Trostes ist er sich sicher.
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Dieses, also unser Dasein in der Meinung anderer, wird, infolge einer besonderen Schwäche unserer Natur, durchgängig viel zu hoch angeschlagen; obgleich schon die leichteste Besinnung lehren könnte, dass es, an sich selbst, für unser Glück, unwesentlich ist.
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Man tut besser, daß man sich grad ausspricht, ohne viel beweisen zu wollen; alle Beweise, die wir vorbringen, sind doch nur Variationen unserer Meinung.
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Der Mensch hält jede Veränderung seines Innern, jede Verbesserung und sogar jede Verschlimmerung für größer, als sie ist; er wird klüger, aber nicht weiser, er ändert mehr seine Handlungen als seine Gefühle, mehr seine Einsichten als seine Meinungen, und bloß sein Gedächtnis ändert sich am meisten. Gleichwohl ist einer, der nicht den Tag, die Stunde angeben kann, wo er gut geworden, es auch nicht. Die Besserung gibt oder nimmt uns nicht Gefühle, sondern beherrscht nur die eignen – und in jedem Menschen hat die Tugend andere Neigungen zu ordnen.
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Ich glaube keine der statistischen Angaben, die über die öffentliche Meinung gemacht werden. Ich wüsste nicht, warum das jemand tun sollte.
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Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Diejenigen, die unter die Oberfläche gehen, tun dies auf eigene Gefahr. Diejenigen, die das Symbol lesen, tun dies auf eigene Gefahr. Es ist der Betrachter und nicht das Leben, das die Kunst wirklich widerspiegelt. Die Vielfalt der Meinungen über ein Kunstwerk zeigt, dass das Werk neu, komplex und lebendig ist.
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Schweigen ist eine große Kunst der Konversation. Derjenige ist kein Narr, der weiß, wann er seinen Mund halten muss, und ein Mensch, der nichts sagt, um die Meinung anderer über seine Qualitäten zu schmälern, kann sich durch Verstand, Beredsamkeit und Witz auszeichnen.
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Um uns gegen fremde, der unsrigen entgegengesetzte Ansichten tolerant und beim Widerspruch geduldig zu machen, ist vielleicht nichts wirksamer, als die Erinnerung, wie häufig wir selbst, über denselben Gegenstand, sukzessiv ganz entgegengesetzte Meinungen gehegt und solche, bisweilen sogar in sehr kurzer Zeit wiederholt gewechselt, bald die eine Meinung, bald wieder ihr Gegenteil, verworfen und wieder aufgenommen haben.
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Die Wurzel und der Ursprung des jedem nicht ganz verdorbenen Menschen innewohnenden Gefühls für Ehre und Schande, wie auch des hohen Wertes, welcher ersterer zuerkannt wird, liegt in folgendem. Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson: nur in der Gemeinschaft mit den andern ist und vermag er viel. Dieses Verhältnisses wird er inne, sobald sein Bewußtsein sich irgend zu entwickeln anfängt, und alsbald entsteht in ihm das Bestreben, für ein taugliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu gelten, also für eines, das fähig ist, soviel in den Kräften eines Mannes steht mitzuwirken, und dadurch berechtigt, der Vorteile der menschlichen Gemeinschaft teilhaft zu werden. Ein solches nun ist er dadurch, daß er erstlich das leistet, wenn man von jedem überall und sodann das, was man von ihm in der besonderen Stelle, die er eingenommen hat, fordert und erwartet. Ebensobald aber erkennt er, daß es hierbei nicht darauf ankommt, daß er es in seiner eigenen, sondern daß er es in der Meinung der anderen sei. Hieraus entspringt demnach sein eifriges Streben nach der günstigen Meinung anderer und der hohe Wert, den er auf diese legt: beides zeigt sich mit der Ursprünglichkeit eines angeborenen Gefühls, welches man Ehrgefühl und nach Umständen Gefühl der Scham nennt.
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Es ist selten, dass jemand die Meinung eines Teenagers zu schätzen weiß.
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Darin liegt meiner Meinung nach die höchste Anerkennung, die man der Weisheit spenden kann: daß sie unabhängig ist und sich in der Beurteilung dessen, worin das gute und schlechte Leben besteht, von äußerlichen Dingen nicht beeinflussen läßt.
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Meinungen sind dazu da, geändert zu werden - oder wie soll man die Wahrheit erreichen?
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Meiner Ansicht nach besteht in der gegenwärtigen Situation kein Bedarf an Blutvergießen und Krieg. Es gibt keine Notwendigkeit dafür. Ich bin nicht für einen solchen Kurs, und ich kann im Voraus sagen, dass kein Blut vergossen werden wird, es sei denn, es wird der Regierung aufgezwungen. Die Regierung wird keine Gewalt anwenden, es sei denn, es wird Gewalt gegen sie angewendet.
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Ich denke, es ist unmöglich, wie sehr ich auch politisch desillusioniert wäre oder mich zu einem postpolitischen Menschen entwickeln würde, ich glaube nicht, dass ich jemals meine Ansicht ändern würde, dass der Sozialismus der beste politische Moment ist, den die Menschheit je erfunden hat.
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Gesetze, die vorschreiben, was jeder zu glauben hat, und den Menschen verbieten, etwas zu sagen oder zu schreiben, das gegen diese oder jene Meinung verstößt, werden oft erlassen, um den Zorn derer zu befriedigen oder zu besänftigen, die unabhängigen Verstand nicht ertragen können.
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Da ich schon lange lebe, habe ich viele Fälle erlebt, in denen ich durch bessere Informationen oder gründlichere Überlegungen gezwungen war, meine Meinung zu ändern, selbst bei wichtigen Themen, die ich einmal für richtig hielt, aber als falsch erkannt habe.
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Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen.
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In Amerika ist jeder der Meinung, dass er keine sozialen Vorgesetzten hat, da alle Menschen gleich sind, aber er gibt nicht zu, dass er keine sozialen Untergebenen hat, denn seit Jefferson gilt die Doktrin, dass alle Menschen gleich sind, nur nach oben, nicht nach unten.
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