Höflichkeit, n: Die akzeptabelste Heuchelei.
Höflichkeit Zitate
- Seite 2 / 3 -
Gefällt 1 mal
Höflichkeit ist der Wunsch, höflich behandelt und für fein und gesittet gehalten zu werden.
Gefällt 1 mal
Wir sind viel zu höflich, um vor ansehnlichen Leuten ein Ich zu haben. Ein Deutscher ist mit Vergnügen alles, nur nicht er selber.
Gefällt 1 mal
Der Höflichkeit stehen alle Türen offen.
Gefällt 1 mal
Höflichkeit ist der Sicherheitsabstand, den vernünftige Menschen einhalten.
Gefällt 1 mal
Ein eitler Mann ist zwar höflich, aber nie bescheiden.
Gefällt 1 mal
Meine Herren, seid höflich zu den alten Jungfrauen, egal wie arm und schlicht und prüde sie sind, denn die einzige Ritterlichkeit, die es wert ist, ist diejenige, die am ehesten bereit ist, den Alten Ehrerbietung zu erweisen, die Schwachen zu schützen und den Frauen zu dienen, unabhängig von Rang, Alter oder Hautfarbe.
Gefällt 1 mal
Die Höflichkeit, die man mit Geld kaufen kann, wird selten denen zuteil, die kein Geld haben.
Gefällt 1 mal
Höflichkeit mit Stolz zu vereinigen ist ein Meisterstück.
Gefällt 1 mal
Die Tugend ist vielleicht nichts anderes als die Höflichkeit der Seele.
Noch keine Likes
Von der Höflichkeit, dieser chinesischen Kardinaltugend [...]: Sie ist eine stillschweigende Übereinkunft, gegenseitig die moralisch und intellektuell elende Beschaffenheit voneinander zu ignorieren und sie sich nicht vorzurücken; — wodurch diese, zu beiderseitigem Vorteil, etwas weniger leicht zu Tage kommt.
Noch keine Likes
Wir sind höflich aus Stolz.
Noch keine Likes
Die größte Gleichmacherin ist die Höflichkeit, durch sie werden alle Standesunterschiede aufgehoben.
Noch keine Likes
Höflichkeit ist für die menschliche Natur das, was Wärme für Wachs ist.
Noch keine Likes
Ein Jugendlicher sollte zu Hause kindlich und im Ausland respektvoll gegenüber den Älteren sein. Er sollte ernsthaft und wahrhaftig sein. Er sollte in Liebe zu allen überfließen und die Freundschaft der Guten pflegen. Wenn er Zeit und Gelegenheit hat, sollte er sich nach der Ausführung dieser Dinge mit höflichen Studien beschäftigen.
Noch keine Likes
Höflichkeit des Geistes besteht darin, daß man feine und zarte Dinge denkt.
Noch keine Likes
Armut ist der Test für Höflichkeit und der Prüfstein für Freundschaft.
Noch keine Likes
Höflichkeit ist nur eine dünne Verkleidung des allgemeinen Egoismus.
Noch keine Likes
Ich kenne keine Religion, die Höflichkeit, Anstand und Freundlichkeit vernichtet.
Noch keine Likes
Der aus dem gemeinen kriechenden Stand Emporgekommene will stolz sein und kann es nicht, und ihm entfährt immer Höflichkeit gegen die alten Gegenstände.
Noch keine Likes
Die Bescheidenheit richtet sich genau nach dem Verdienste, das sie vor sich hat, sie gibt jedem, was jedem gebührt – aber die schlaue Höflichkeit gibt allen alles, um alles wieder zu erhalten.
Noch keine Likes
Was für Ungereimtheiten man nicht alles aus lieber Höflichkeit zu schreiben pflegt.
Noch keine Likes
Vier Dinge gehören zu einem Richter: höflich zuhören, weise antworten, nüchtern abwägen und unparteiisch entscheiden.
Noch keine Likes
Mancher glaubt schon darum höflich zu sein, weil er sich überhaupt noch der Worte und nicht der Fäuste bedient.
Noch keine Likes
Das Gefühl, es steht ein reicher Mann vor dir, das ist der Resonanzboden, über welchen man die Saiten der Höflichkeit aufzieht. Kriegt dieser Resonanzboden durch einen tüchtigen Schlag einen Sprung, dann klingen die Saiten nicht mehr wie früher, sondern geben ein dumpfen, groben Ton.
Noch keine Likes
Man muß zum Menschen so höflich sein wie zu einem Gemälde, dem man den Vorteil der guten Beleuchtung gewährt.
Noch keine Likes
Ich habe oft Menschen gesehen, die aus lauter Höflichkeit grob waren, und aus zu großer Verbindlichkeit lästig.
Noch keine Likes
Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich, an einem kalten Wintertage, recht nahe zusammen, um, durch die gegenseitige Wärme, sich vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln; welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher brachte, wiederholte sich jenes zweite Übel; so daß sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten. - So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zu einander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder von einander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehn kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung hält, ruft man in England zu: keep your distance! (Wahren Sie den Abstand!) - Vermöge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwärmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden. - Wer jedoch viel eigene, innere Wärme hat bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Noch keine Likes
Bei der Besserung sieht man, daß man eine Menge Dinge im Umgang, die man aus Höflichkeit und Mode tat, aus Tugend nun tut und leichter.
Noch keine Likes
Wenn ein oder zwei höfliche Worte einen Menschen glücklich machen, muss er ein wahrer Schuft sein, der sie ihm nicht gibt. Das ist so, als würde man die Kerze eines anderen mit der eigenen anzünden, die durch das, was der andere gewinnt, nichts von ihrem Glanz einbüßt.
Noch keine Likes