Unbehaglich ist der Weg von der Erde zu den Sternen.
Erde Zitate
- Seite 9 / 15 -
Gefällt 1 mal
Wenn man einem Geschoss die Schwerkraft nimmt, wird es nicht zur Erde abgelenkt, sondern fliegt geradlinig und gleichmäßig in den Himmel, vorausgesetzt, der Widerstand der Luft wird beseitigt.
Gefällt 1 mal
Der 27 etc. Jul. waren vielleicht ein Paar pränumerierte Tage aus einem himlischen Julius, die in meinen irdischen Kalender nicht gehören. Ich habe nichts mehr davon übrig, als die Erinnerung, diesen stillen Nachsommer der menschlichen Freude [...].
Gefällt 1 mal
Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zauberkräfte –der Riese hat wieder die Mutter berührt, und es wuchsen ihm neu die Kräfte.
Gefällt 1 mal
Hüben und Drüben Wer langes Leben wünscht im irdischen Gewimmel, Der weiß nicht, was er tut: er kürzt sich ja den Himmel.
Gefällt 1 mal
Zwei von fünf Menschen auf der Erde verdanken heute ihr Leben den höheren Ernteerträgen, die durch Düngemittel möglich geworden sind.
Gefällt 1 mal
Sollte es nicht auch drüben einen Tod geben, dessen Resultat irdische Geburt wäre?
Gefällt 1 mal
Wem das allgemeine Wohl das höchste Ziel auf Erden dünkt, der tut den Menschen gar nichts so Gutes, wie er meint. Man soll nie das Wohl, man soll nur das Heil jedes Menschen im Auge haben, – zwei Dinge, die sich oft wie Wasser und Feuer unterscheiden.
Gefällt 1 mal
Leiden und Schmerz sind immer die Voraussetzung umfassender Erkenntnis und eines tiefen Herzens. Mir scheint, wahrhaft große Menschen müssen auf Erden eine große Trauer empfinden.
Gefällt 1 mal
Was ist ein Hund einem Hunde, ein Pferd einem Pferde schuldig? Nichts. Kein Tier ist von seinesgleichen abhängig. Der Mensch dagegen hat etwas von der »Vernunft« genannten göttlichen Eigenschaft mitbekommen, und was trägt sie ihm ein? Daß er Sklave ist, und zwar fast auf der ganzen Erde.
Gefällt 1 mal
Wenn der Mensch nicht beizeiten von der Erde Abschied nimmt, so nimmt sie Abschied von ihm.
Gefällt 1 mal
Alle irdische Liebe ist nur der Durchgang zur himmlischen.
Gefällt 1 mal
Wie unpassend ist es, diesen Planeten Erde zu nennen, wo er doch ganz klar Ozean ist.
Gefällt 1 mal
Was mehr noch willst du? O Meer und Erde, ich brenne [...]
Gefällt 1 mal
Lern' von der Erde, die du bauest, die Geduld: Der Pflug zerreißt ihr Herz, und sie vergilt's mit Huld.
Gefällt 1 mal
Das Vater-Unser ist der größte Märtyrer auf Erden. Denn jedermann plagt's und missbraucht's.
Gefällt 1 mal
Enthusiasmus ist das schönste Wort der Erde.
Gefällt 1 mal
Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.
Gefällt 1 mal
Kein Dichter gibt einen fertigen Himmel; er stellt nur die Himmelsleiter auf von der schönen Erde.
Gefällt 1 mal
Ich habe wohl auch meine Zeit an die Großartigkeit unserer Epoche der Technik geglaubt, aber jetzt fühle ich nur noch das Eine: daß sie die Erde entzaubert, indem sie alles allen gemein macht.
Gefällt 1 mal
Raum für alle hat die Erde.
Gefällt 1 mal
Man findet Diamanten nur im Dunkel der Erde und Wahrheiten nur in den Tiefen des Denkens.
Gefällt 1 mal
Nebel am Wattenmeer Nebel, stiller Nebel über Meer und Land. Totenstill die Watten, totenstill der Strand. Trauer, leise Trauer deckt die Erde zu. Seele, liebe Seele, schweig und träum auch du.
Gefällt 1 mal
All die Weisheit dieser Welt ist nur ein winziges Floß, auf dem wir die Segel setzen müssen, wenn wir diese Erde verlassen. Wenn es doch nur ein festeres Fundament gäbe, auf dem wir segeln können, vielleicht ein göttliches Wort.
Gefällt 1 mal
Ach, der Himmel über mir Will die Erde nie berühren, Und das Dort ist niemals Hier.
Gefällt 1 mal
Im Hochgebirge Die Menschen klein, den Menschen groß vom Felsen hoch zu sehn, so lieb' ich's mir: Das sprießt und wimmelt aus der Erde Schoß Und mächtig ringt das Ich sich aus dem Wir.
Gefällt 1 mal
Die Erde ist ein Himmelskörper, auf dem viele ein höllisches Leben führen.
Gefällt 1 mal
Keine Farbe hat das Silber, das aus Geiz in der Erde verborgen wurde.
Gefällt 1 mal
Ja wohl ist sie im Schatten [diese Erde]. Aber der Mensch ist höher als sein Ort: er sieht empor und schlägt die Flügel seiner Seele auf, und wenn die sechzig Minuten, die wir sechzig Jahre nennen, ausgeschlagen haben: so erhebt er sich und entzündet sich steigend, und die Asche seines Gefieders fället zurück, und die enthüllte Seele kömmt allein, ohne Erde und rein wie ein Ton, in der Höhe an – – Hier aber sieht er mitten im verdunkelten Leben die Gebirge der künftigen Welt im Morgengolde einer Sonne stehen, die hienieden nicht aufgeht: so erblickt der Einwohner am Nordpol in der langen Nacht, wo keine Sonne mehr aufsteigt, doch um zwölf Uhr ein vergüldendes Morgenrot an den höchsten Bergen, und er denkt an seinen langen Sommer, wo niemals untergeht.
Gefällt 1 mal
Einzig der Mensch geht aufrecht einher und blickt mit seinem Antlitz empor zum Himmel, während die übrigen Lebewesen zur Erde geneigt und dem Menschen unterworfen sind.
Gefällt 1 mal