Was ist denn Bescheidenheit anderes als geheuchelte Demut, mittelst welcher man, in einer von niederträchtigem Neide strotzenden Welt, für Vorzüge und Verdienste die Verzeihung derer erbetteln will, die keine haben?
Vergeben, Verzeihen Zitate
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Eine gute Ehefrau verzeiht ihrem Mann immer, wenn sie sich geirrt hat.
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Wir alle verzeihen gern und lieben am besten nicht die, die uns am wenigsten kränken oder die am meisten für uns getan haben, sondern die, die es uns am leichtesten machen, ihnen zu verzeihen.
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Großes verzeiht sich oft leichter als Kleines.
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Vergebung geht von einer großzügigen Seele aus.
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Der Begriff »Verzeihen« entspricht dem Worte »Vergessen«, dem Vergessen des Geschehenen.
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Doch teile ich das Schicksal so vieler, die ohne ihr Verschulden in Not geraten sind: jedermann verzeiht ihnen, aber niemand hilft ihnen.
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Mit Kleinerm scherze nicht! er wird sich überheben; Und nicht mit Größerem! er wird dir's nicht vergeben.
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Hüte dich vor dem Mann, der deinen Schlag nicht erwidert: Er verzeiht dir nicht und erlaubt dir nicht, dir selbst zu verzeihen.
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Fehler schließen Vorsatz und Tücke aus; und daher müssen alle Fehler Allen zu verzeihen sein.
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Die Welt liebt es, sich von hohlen Bekenntnissen amüsieren zu lassen, sich von schmeichelhaften Äußerlichkeiten täuschen zu lassen, in einem Zustand der Halluzination zu leben und alles zu verzeihen, außer der schlichten, ehrlichen, einfachen Wahrheit.
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Es gibt eine Art von Leuten, die nichts ungerner als Vergebung annehmen, und zwar, weil sie keine zu erzeigen gelernt haben.
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Ein Herz voll Liebe kann alles vergeben, sogar Härte gegen sich, aber nicht Härte gegen andere; denn jene zu verzeihen ist Verdienst, diese aber Mitschuld.
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So viele Freuden hat die Natur gar nicht zu vergeben, als sie Schmerzen zu unsrer Verfügung hält.
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Eine Gattin verzeiht leichter Untreue und Freude an fremden Reizen, als Kälte gegen ihre.
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Wenn es Träume von einem schönen Südafrika gibt, dann gibt es auch Straßen, die zu ihrem Ziel führen. Zwei dieser Wege könnten „Güte“ und „Vergebung“ heißen.
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Der Heilige Geist macht uns zuerst sündenbewusst, aber wenn wir bekennen, für Vergebung danken, macht er uns siegesbewusst.
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Je jünger die Kinder, desto eher darf man vor ihnen schnell zwischen Ernst und Scherz hinüber- und herüberfliegen, eben weil sie selber so überflattern. So sind auch ihre anderen Übergänge immer Übersprünge; wie schnell vergeben und vergessen sie!
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Der zerschnittene Wurm verzeiht dem Pflug.
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Die Mitmenschen verzeihen den Unglücklichen das irrtümliche Streben nach Ruhm nicht.
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Ich habe um mancher guten Entschuldigung willen gesündigt; darum wird mir verziehen werden.
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Die edelste Rache ist es, zu vergeben.
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So eitel ist der Mensch, daß er sich sogar auf seine Leiden etwas einbildet. Schon die Bibel sagt: Wen der Herr lieb hat, den züchtigt er. Mit welchem Behagen erzählt nicht mancher eine Krankheit. Doch sind Wunden diejenigen Orden, denen man ihre Lächerlichkeit noch am ersten vergibt.
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Es gibt Verletzungen, die die Natur nicht verzeihen kann; sie würde aufhören, Natur zu sein, wenn sie es täte.
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Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.
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Der Jugend vergebe ich lieber tausend Sünden, als gar keine!
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Wir verzeihen in dem Maße, in dem wir lieben.
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Hätte Moreau ein verständliches Ziel gehabt, hätte ich zumindest ein wenig mit ihm sympathisieren können. Ich bin nicht so zimperlich, wenn es um Schmerzen geht. Ich hätte ihm sogar ein wenig verzeihen können, wenn sein Motiv nur Hass gewesen wäre. Aber er war so unverantwortlich, so völlig unvorsichtig! Seine Neugierde, seine verrückten, ziellosen Nachforschungen trieben ihn an, und die Dinge wurden hinausgeworfen, um ein Jahr oder so zu leben, zu kämpfen, zu stolpern und zu leiden und schließlich schmerzhaft zu sterben.
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Einem Kind, das Angst vor der Dunkelheit hat, können wir leicht verzeihen; die wahre Tragödie des Lebens ist, wenn die Menschen Angst vor dem Licht haben.
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Wir verzeihen unseren Freunden leicht die Fehler, die uns nicht berühren.
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