Längst heißt mir Schweigen alles Grames einz'ger Arzt!
Schweigen Zitate
- Seite 5 / 6 -
Gefällt 2 mal
Schweigen ist der sicherste Weg für den, der sich selbst nicht traut.
Gefällt 2 mal
Ich weiß nicht, wie ich schweigen soll, wenn mein Herz spricht.
Gefällt 1 mal
Ich werde wie meine Mutter sein, schweigend in einer blauen Schürze, die die Schränke abschließt.
Gefällt 1 mal
Wer nicht zu schweigen weiß, verdient nicht zu herrschen.
Gefällt 1 mal
Und das Alter streckt aus die Hand, die Schönheit zerstört, und kommt herbei mit lautlosem Schritt.
Gefällt 1 mal
Es gab etwas Ununterscheidbares und doch Vollkommenes, das vor Himmel und Erde existierte. Lautlos und formlos, hängt es von nichts ab und verändert sich nicht. Es wirkt überall und ist frei von Gefahren. Man kann es als die Mutter des Universums bezeichnen. Ich kenne seinen Namen nicht; ich nenne ihn Tao.
Gefällt 1 mal
Über allen Gipfeln ist Ruh,/ in allen Wipfeln spürtest du/ kaum einen Hauch;/ Die Vögelein schweigen im Walde./ Warte nur, balde/ ruhest du auch.
Gefällt 1 mal
Sieh die Sterne die da lehren, wie man soll den Meister ehren. Jeder folgt nach Newtons Plan, still schweigend seiner Bahn.
Gefällt 1 mal
Die Kunst zu schweigen ist größer als die Kunst zu reden.
Gefällt 1 mal
Schweigen ist der sicherste Weg für jeden Menschen, der sich selbst misstraut.
Gefällt 1 mal
Oft hat die schweigende Miene Stimme und Worte.
Gefällt 1 mal
Mir ist es lieber, wenn jemand bei wichtigen Dingen etwas Dummes sagt, als zu schweigen. Dann wird darüber diskutiert und gestritten, und die Wahrheit wird entdeckt.
Gefällt 1 mal
Schweigen ist eine große Kunst der Konversation. Derjenige ist kein Narr, der weiß, wann er seinen Mund halten muss, und ein Mensch, der nichts sagt, um die Meinung anderer über seine Qualitäten zu schmälern, kann sich durch Verstand, Beredsamkeit und Witz auszeichnen.
Gefällt 1 mal
Der Tod verbindet und trennt; er bringt alle armseligen Gefühle zum Schweigen.
Gefällt 1 mal
Wer unberedet wünscht zu bleiben, der muß schweigen, Und wer schief angesehn nicht sein will, sich nicht zeigen.
Gefällt 1 mal
Die Heldentugend der Verschwiegenheit fordert zu ihre Übzeit die Kraft der anreifenden Vernunft; nur die Vernunft lehrt schweigen, das Herz lehrt reden.
Gefällt 1 mal
Ich, geschult im Elend, kenne viele Reinigungsriten, und ich weiß, wo Reden angebracht ist und wo Schweigen.
Gefällt 1 mal
Gott ist unser wahrer Freund, der uns immer den Rat und Trost gibt, den wir brauchen. Unsere Gefahr liegt darin, dass wir uns ihm widersetzen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns angewöhnen, auf seine Stimme zu hören oder innerlich zu schweigen und zu lauschen, damit wir nichts von dem verlieren, was er uns sagt.
Gefällt 1 mal
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Gefällt 1 mal
Das kann es nicht heißen. Wir glauben itzt keine Gespenster, kann also nur so viel heißen: in dieser Sache, über die sich fast eben so viel dafür als darwider sagen läßt, die nicht entschieden ist, und nicht entschieden werden kann, hat die gegenwärtig herrschende Art zu denken den Gründen darwider das Übergewicht gegeben; einige wenige haben diese Art zu denken, und viele wollen sie zu haben scheinen; diese machen das Geschrei und geben den Ton; der größte Haufe schweigt und verhält sich gleichgültig, und denkt bald so, bald anders, hört beim hellen Tage mit Vergnügen über die Gespenster spotten, und bei dunkler Nacht mit Grausen davon erzählen.
Gefällt 1 mal
Das Leid ist eine harte Münze, die wir für alles Wertvolle im Leben, für unsere Kraft, Weisheit und Liebe zahlen müssen. Die Wolke sprach zu mir: „Ich vergehe“; die Nacht sprach: „Ich tauche ein in den feurigen Morgen.“ Der Schmerz sprach: „Ich verharre in tiefem Schweigen als seine Fußspur.“ „Ich sterbe hinein in die Vollendung“, sprach mein Leben zu mir. Die Erde sprach: „Mein Licht küsst deine Gedanken jeden Augenblick.“ „Die Tage vergehen“, sprach die Liebe, „aber ich warte auf dich.“ Der Tod sprach: „Ich fahre das Boot deines Lebens über das Meer.“
Noch keine Likes
Schweigen ist die zweckmäßigste Haltung für den, der sich seiner selbst nicht sicher fühlt.
Noch keine Likes
Trennung Wir schreiten lange stumm und still Zusammen durch das Leben; Wenn auch das Herz sich öffnen will, So schließt sich's doch mit Beben. Wir pressen schweigend Hand in Hand, Das Auge perlt von Tränen, Da wird erkannt, doch nicht genannt, Was wir mit Angst ersehnen. Doch naht sie, ernst und finster, nun, Die bange Trennungsstunde, Da kann das Herz nicht länger ruhn, Springt auf wie eine Wunde. Dann wir Armen schnell vereint In schmerzlich süßem Triebe, Und jeder frägt, und jeder weint: Du hattest so viel Liebe? Tief sind wir in den süßen Tausch, Ach, allzutief, versunken, Wir haben uns in wildem Rausch Die Seelen zugetrunken. Man fühlt, was Mensch dem Menschen ist, Dann aber soll man scheiden, Und in der Stund', wo mans ermißt, Muß man's auf ewig meiden.
Noch keine Likes
Schweigen ist Weisheit, wo Reden Dummheit ist.
Noch keine Likes
Auch dem blonden Kinde kam es in sein Herz, sein waldseereines, wie das dunkle Ahnen eines großen Glückes oder Grames. Und die Mutter ließ das Rädchen stocken. – "Kind, was macht dich leiden?" Stürmisch schluchzend schwieg das Mädchen: doch verstanden sich die beiden. Kurz darauf: Am Pförtchen pochte junger Herr. – "Wollt ihr euch?" – Pause. – Ob! – Wer da noch fragen mochte!? - So geschahs im alten Hause.
Noch keine Likes
Sicherlich wären die menschlichen Angelegenheiten viel glücklicher, wenn die Menschen die gleiche Macht hätten, zu schweigen, wie zu sprechen. Aber die Erfahrung lehrt mehr als genug, dass die Menschen nichts so schwer beherrschen wie ihre Zunge und ihre Wünsche leichter zügeln können als ihre Worte.
Noch keine Likes
Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird. Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten. Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.
Noch keine Likes
Wo der Tadel das Ehrgefühl des Kindes versehrte, da unterdrückte ich ihn, um meine Kollegen in der Runde durch das Beispiel zu lehren, daß das Ehrgefühl, das unsere Tage nicht genug erziehen, das Beste im Menschen sei – daß alle andre Gefühle, selbst die edelsten, ihn in Stunden aus ihren Armen fallen lassen, wo ihn das Ehrgefühl in seinen emporhält – daß unter den Menschen, deren Grundsätze schweigen und deren Leidenschaften ineinanderschreien, bloß ihr Ehrgefühl dem Freunde, dem Gläubiger und der Geliebten eine eiserne Sicherheit verleihe.
Noch keine Likes
Schweigen ist ein großes Talent, und nächst dem Sprechen auch das nützlichste Talent.
Noch keine Likes





















