Vermeide vor allem Lügen, alle Lügen, besonders die Lüge zu dir selbst. Behalte deine eigene Lüge im Auge und überprüfe sie jede Stunde, jede Minute. Und vermeide Verachtung, sowohl von anderen als auch von dir selbst: Was dir an dir selbst schlecht erscheint, wird allein durch die Tatsache geläutert, dass du es an dir selbst bemerkt hast. Und vermeide Angst, obwohl Angst nur die Folge einer jeden Lüge ist. Hab keine Angst vor deiner eigenen Schwäche, die Liebe zu erlangen, und sei nicht einmal sehr erschrocken über deine eigenen schlechten Taten.
Verachtung Zitate
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Die zum Tode Verurteilten tragen gelegentlich eine Festigkeit und Todesverachtung zur Schau, die im Grunde nur die Angst ist, ihrem Schicksal ins Gesicht zu sehen; man kann also sagen, daß diese Festigkeit und Verachtung die Binde ist, die sie vor ihrem geistigen Auge tragen.
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Die Anmaßung der Vulgären steht im Verhältnis zu ihrer Unwissenheit. Sie behandeln alles mit Verachtung, was sie nicht verstehen.
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Ich glaube wie ein Kind, dass das Leid geheilt und wiedergutgemacht wird, dass all die erniedrigende Absurdität menschlicher Widersprüche wie eine jämmerliche Fata Morgana verschwinden wird, wie die verachtenswerte Erfindung des ohnmächtigen und unendlich kleinen euklidischen Verstandes des Menschen, dass sich im Finale der Welt, im Moment der ewigen Harmonie, etwas so Kostbares ereignen wird, dass es für alle Herzen, für die Besänftigung aller Ressentiments, für die Sühne aller Verbrechen der Menschheit, für all das Blut, das sie vergossen hat, ausreichen wird; dass es nicht nur möglich sein wird, zu vergeben, sondern auch zu rechtfertigen, was geschehen ist.
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Wir geben oft vor, das zu fürchten, was wir in Wirklichkeit verachten, und noch öfter verachten wir das, was wir wirklich fürchten.
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Nichts zeugt so sehr von kleinlicher und engherziger Gesinnung als die Liebe zum Reichtum, nichts ist edler und großartiger als die Geringschätzung des Geldes, wenn man es nicht besitzt, und die Verwendung desselben zu wohltätigen und menschenfreundlichen Zwecken, wenn man es besitzt.
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Wenn mir die Last der Schmerzen, des Elends und der Verachtung unerträglich wird, warum will man mich hindern, meinem Leiden ein Ende zu machen, und mich grausam eines Heilmittels berauben, das ich in den Händen habe?
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Der ist kein Tapfrer, kein Ehrenmann Der den Gebieter läßt verachten.
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Mir ist ein Kleintuer weit unausstehlicher als ein Großtuer, denn einmal verstehen es so wenig, weil es eine Kunst ist da Großtun aus der Natur entspringt, und dann läßt der Großtuer jedem seinen Wert, da der Kleintuer den, gegen welchen er es ist, offenbar verachtet. Ich habe einige gekannt, die von ihrem wenigen Verdienst, das sie hatten, mit soviel pietistischer Dünnigkeit zu sprechen wußten, als wenn sie fürchteten man möchte schmelzen, wenn sie sich in ihrem ganzen Licht zeigten. Ich habe mir aber angewöhnt über solche Leute zu lachen, und seit der Zeit sehe und höre ich sie gerne.
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Für mich war es schockierend, dass eine Männerregierung mit solch extremer Verachtung auf eine Bewegung blicken konnte, die nichts anderes verlangte als eine so einfache Kleinigkeit wie das Wahlrecht.
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Sie lieben die Menschen und verachten den einzelnen Unglücklichen.
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Viele Menschen halten mich wegen meiner Verachtung für die falschen Tröstungen der Religion für einen symbolischen öffentlichen Gegner dieser Religion in extremis. Und manchmal beunruhigt mich das ein wenig, dass ich der Hoffnungsträger anderer Menschen bin.
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Es ist eine Frage, welches schwerer ist, zu denken oder nicht zu denken. Der Mensch denkt aus Trieb, und wer weiß nicht wie schwer es ist einen Trieb zu unterdrücken. Die kleinen Geister verdienen also würklich die Verachtung nicht, mit der man [ihnen] nun in allen Landen zu begegnen anfängt.
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Groß ist die Macht der Gewohnheit. Sie lehrt uns, Müdigkeit zu ertragen und Wunden und Schmerzen zu verachten.
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Auf einen Menschenfeind Wie? Die Menschheit willst du, der Wichte wegen, verachten? Bist du denn selbst auch ein Wicht? Oder nicht selbst auch ein Mensch?
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Die Welt der Beziehungen, in der ein Gruß stärker ist als ein Glaube und in der man sich des Feindes versichert, wenn man seine Hand erwischt, hält die Abkehr von ihrem System für Berechnung, und wenn sie den Herkules nicht geradezu verachtet, weil er sich und dreitausend Rindern das Leben schwer macht, so forscht sie nach seinen Motiven und fragt: Was haben Sie gegen den Augias?
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Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.
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Wer sich ständig Gefahren aussetzt, wird sie verachten.
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Wer die Eitelkeit in sich leugnet, besitzt sie gewöhnlich in so brutaler Form, dass er instinktiv vor ihr das Auge schließt, um sich nicht verachten zu müssen.
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Die Poesie ist die universelle Sprache, die das Herz mit der Natur und sich selbst hält. Wer die Poesie verachtet, kann weder vor sich selbst noch vor irgendetwas anderem großen Respekt haben.
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Die Verachtung des Glücks ist in der Regel eine Verachtung des Glücks anderer Menschen und eine elegante Verkleidung für den Hass auf die menschliche Rasse.
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Ich habe mich sorgfältig bemüht, die menschlichen Handlungen nicht zu verspotten, zu beklagen oder zu verachten, sondern sie zu verstehen.
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Liebe ist heftiger als Selbstliebe, denn man kann auch eine Frau lieben, die einen verachtet.
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Derselbe Hochmut, der uns die Fehler, von denen wir uns frei glauben, tadeln läßt, läßt uns jene guten Eigenschaften verachten, die wir nicht besitzen.
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Von allen Strafen, die das Herz einer Frau treffen, ist die allgemeine Verachtung die schlimmste.
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Sterben heißt nur, so zu sein, wie wir waren, bevor wir geboren wurden. Doch niemand empfindet Reue, Bedauern oder Abscheu, wenn er diesen letzten Gedanken betrachtet.
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Verachtet alles, was unangebrachter Fleiß angeblich zum Schmuck und zur Zierde uns vor Augen stellt. Sagt euch, daß nichts als der Geist Bewunderung verdient; ist er selbst groß, so ist für ihn nichts groß.
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Träume führen uns oft in Umstände, und Begebenheiten hinein, in die wir wachend nicht leicht hätten können verwickelt werden, oder lassen uns Unbequemlichkeiten fühlen welche wir vielleicht als klein in der Ferne verachtet hätten, und eben dadurch mit der Zeit in dieselben verwickelt worden wären. Ein Traum ändert daher oft unsern Entschluß, sichert unsern moralischen Fond besser als alle Lehren, die durch einen Umweg ins Herz gehen.
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Ein jeder treibt das Seine, wirst du sagen, und ich sag es auch. Nur muß er es mit ganzer Seele treiben, muß nicht jede Kraft in sich ersticken, wenn sie nicht gerade sich zu seinem Titel paßt, muß nicht mit dieser kargen Angst, buchstäblich heuchlerisch das, was er heißt, nur sein, mit Ernst, mit Liebe muß er das sein, was er ist, so lebt ein Geist in seinem Tun, und ist er in ein Fach gedrückt, wo gar der Geist nicht leben darf, so stoß er's mit Verachtung weg und lerne pflügen!
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Es ist eine nichtswürdige Liebe, die keine Bedenken trägt, ihren Gegenstand der Verachtung auszusetzen.
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