Not ist die Mutter der Künste, aber auch die Großmutter der Laster.
Not, Elend Zitate
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Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor.
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Wie kann es helfen, über das Elend anderer nachzudenken, wenn du selbst unglücklich bist?
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Mit der Einführung der Landwirtschaft begann für die Menschheit eine lange Periode der Gemeinheit, des Elends und des Wahnsinns, aus der sie erst jetzt durch das segensreiche Wirken der Maschine befreit wird.
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Wenn ihr in Not seid, helft anderen, und ihr werdet Erfüllung finden. Es ist ein Gesetz, dass jenen, die dienen, gedient wird.
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Wer auf sein Elend tritt, steht höher.
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Wie die Not die beständige Geißel des Volkes ist, so die Langeweile die der vornehmen Welt. Im bürgerlichen Leben ist sie durch den Sonntag, wie die Not durch die sechs Wochentage repräsentiert.
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Ich liege nachts im Bett, nachdem ich meine Gebete mit den Worten "Ich danke dir für all das Gute und Liebe und Schöne" beendet habe, und bin voller Freude. Ich denke an das Untertauchen, meine Gesundheit und mein ganzes Wesen als das Gute; Peters Liebe (die noch so neu und zerbrechlich ist und die keiner von uns laut auszusprechen wagt), die Zukunft, das Glück und die Liebe als die Liebe; die Welt, die Natur und die unglaubliche Schönheit von allem, all diese Pracht, als das Schöne. In solchen Momenten denke ich nicht an all das Elend, sondern an die Schönheit, die noch bleibt. Darin unterscheiden sich Mutter und ich sehr. Ihr Rat im Angesicht der Melancholie lautet: "Denk an all das Leid in der Welt und sei dankbar, dass du nicht Teil davon bist." Mein Rat ist: "Geh nach draußen, aufs Land, genieße die Sonne und alles, was die Natur zu bieten hat. Geh nach draußen und versuche, das Glück in dir wiederzufinden; denke an all die Schönheit in dir und in allem um dich herum und sei glücklich." Ich glaube nicht, dass Mutters Rat richtig sein kann, denn was sollst du tun, wenn du Teil des Leidens wirst? Dann wärst du völlig verloren. Im Gegenteil, die Schönheit bleibt, sogar im Unglück. Wenn du nur danach suchst, entdeckst du mehr und mehr Glück und gewinnst dein Gleichgewicht zurück. Ein Mensch, der glücklich ist, wird andere glücklich machen; ein Mensch, der Mut und Vertrauen hat, wird niemals im Elend sterben!
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Ich, geschult im Elend, kenne viele Reinigungsriten, und ich weiß, wo Reden angebracht ist und wo Schweigen.
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Wer Mut und Glauben hat, wird niemals im Elend untergehen!
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Meine Religion lehrt mich, dass man immer dann fasten und beten muss, wenn eine Notlage besteht, die man nicht beseitigen kann.
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Die Liebe ist die einzige menschliche Aktivität von Bedeutung, bei der Lachen und Vergnügen, wenn auch nur geringfügig, gegenüber Elend und Schmerz überwiegen.
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Tatsache ist, dass ein Mann, der in jeder Hinsicht tugendhaft handeln will, zwangsläufig unter so vielen, die nicht tugendhaft sind, in Bedrängnis gerät.
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Man ist in Gefahr, sich auf dem Wege zur Wahrheit zu verirren, wenn man sich um gar keine Vorgänger bekümmert; und man versäumet nicht ohne Not, wenn man sich um alle bekümmern muß.
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Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört.
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Ich ging in eine Abstellkammer im Dachgeschoss des Hauses und schloss mich dort ein, um mit meinem Elend allein zu sein.
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Unsere Vorstellungen von der Bedeutung des Lebens und unsere Bindung an das Leben hängen von einem Prinzip ab, das nur wenig mit dem Glück oder dem Elend des Lebens zu tun hat. Die Liebe zum Leben ist in der Regel nicht das Ergebnis unserer Freuden, sondern unserer Leidenschaften.
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Es ist eine erstaunliche Eigenschaft des französischen Charakters, dass sie sich so leicht von schlechten Ratschlägen abbringen lassen und doch so schnell wieder zurückkehren. Es ist sicher, dass diese Menschen uns aus ihrer Not heraus so gut behandelt haben, dass wir uns umso mehr für ihr Glück einsetzen müssen.
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Die Geschichte zeigt uns das Leben der Völker, und findet nichts, als Kriege und Empörungen zu erzählen: die friedlichen Jahre erscheinen nur als kurze Pausen, Zwischenakte, dann und wann einmal. Und eben so ist das Leben des Einzelnen ein fortwährender Kampf, nicht etwa bloß metaphorisch mit der Not, oder mit der Langeweile; sondern auch wirklich mit anderen. Er findet überall den Widersacher, lebt in beständigem Kampfe und stirbt, die Waffen in der Hand.
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Der Mensch ist immer ein Phänomen. Er sieht nicht schön aus: Irgendwie heißt sein Name und Ruhlos sein Schuh, sein Rock heißt Elend, seine Zunge Eitelkeit, sein Eingeweide Wollust, sein Herz Flamme, sein Auge Sonnenheimweh, sein Wanderstab Nirgendsheim und seine bittere Nahrung Er selbst.
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Du spürtest, dass du einen anderen Weg einschlagen solltest, einen ehrgeizigeren, du spürtest, dass du für andere Dinge bestimmt warst, aber du hattest keine Ahnung, wie du sie erreichen konntest, und in deinem Elend begannst du, alles um dich herum zu hassen.
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Hier liegt zu einem großen Teil der Unterschied zwischen Mutter und mir. Ihr Rat für Schwermut ist: »Denk an all das Elend in der Welt und sei froh, dass du das nicht erlebst.« Mein Rat ist: »Geh hinaus, in die Felder, die Natur und die Sonne, geh hinaus und versuche das Glück in dir selbst zurückzufinden; denke an all das Schöne, was in dir selbst und dich herum wächst und sei glücklich!«
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Eine Mutter verdient einen freien Tag, um sich um ein krankes Kind oder einen kranken Elternteil zu kümmern, ohne in Not zu geraten - und weißt du was, ein Vater tut das auch. Es ist an der Zeit, sich von einer Arbeitsplatzpolitik zu verabschieden, die in eine "Mad Men"-Folge gehört.
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Die Liebe ist eine wundersame, subtile Sache, denn hier waren wir zwei, die sich bis zu diesem Tag noch nie gesehen hatten, zwischen denen kein Wort oder auch nur ein Blick der Zuneigung geflossen war, und jetzt, in einer Stunde der Not, suchten unsere Hände instinktiv nacheinander.
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Wenn mir die Last der Schmerzen, des Elends und der Verachtung unerträglich wird, warum will man mich hindern, meinem Leiden ein Ende zu machen, und mich grausam eines Heilmittels berauben, das ich in den Händen habe?
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Wann wird unser Gewissen so zart, dass wir handeln, um menschliches Elend zu verhindern, anstatt es zu rächen?
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Im Gegenteil, auch im Unglück gibt es Schönheit. Wenn du nur danach suchst, entdeckst du mehr und mehr Glück und gewinnst dein Gleichgewicht zurück. Ein Mensch, der glücklich ist, wird andere glücklich machen; ein Mensch, der Mut und Zuversicht hat, wird niemals im Elend sterben" -
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Sobald wir uns jemanden imaginieren, der verantwortlich ist dafür, dass wir so und so sind usw. (Gott, Natur), ihm also unsere Existenz, unser Glück und Elend als Absicht zulegen, verderben wir uns die Unschuld des Werdens. Wir haben dann jemanden, der durch uns und mit uns etwas erreichen will.
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Die Reichen halten sich überflüssige Vorräte an Dingen, die sie nicht brauchen, während Millionen am Rande des Verhungerns leben. Würde jeder seinen Besitz auf das einschränken, was er braucht, so müsste niemand in Not leben, und alle wären zufrieden. So aber sind die Reichen nicht minder unzufrieden als die Armen.
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Eine Berufung ist, wenn du dich berufen fühlst - du schaust hinaus und siehst die Not - vielleicht ist es die Not der Armen, den Armen zu helfen. Vielleicht ist es das Bedürfnis, sich für das Rassenproblem zu engagieren, wie es Martin Luther King tat - er fühlte sich berufen.
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