Alle denken, ich bin anmaßend, wenn ich rede, lächerlich, wenn ich schweige, frech, wenn ich antworte, gerissen, wenn ich eine gute Idee habe, faul, wenn ich müde bin, egoistisch, wenn ich einen Bissen mehr esse, als ich sollte.
Lächerlichkeit Zitate
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Nichts ist lächerlicher als das reklamierte Eigentumsrecht an Ideen.
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Wir haben es satt, andere lächerlich zu machen und uns zu ihren Fehlern zu beglückwünschen.
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Ein jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten erscheint es lächerlich, in der zweiten wird es bekämpft, und in der dritten gilt es als selbstverständlich.
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Die kleinen Hoffnungen, Pläne und Freuden von Kindern sollten von erwachsenen Menschen respektiert und niemals grob durchkreuzt oder lächerlich gemacht werden.
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Zorn oder Hass in Worten oder Mienen blicken zu lassen ist unnütz, ist gefährlich, ist unklug, ist lächerlich, ist gemein.
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Ein Ehemann, der sich dem Joch seiner Frau unterwirft, wird zu Recht als lächerlich angesehen. Der Einfluss der Frau sollte völlig verborgen bleiben.
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Was unserem Wunsche nach uns Bewunderung verschaffen soll, das könnte leicht lächerlich und widerwärtig erscheinen.
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Man ist nie so lächerlich durch die Eigenschaften, die man besitzt, wie durch jene, die man zu haben vorgibt.
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Niemand ist lächerlich, der über sich selbst lacht.
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Zu glauben, dass Gott eine Vielzahl von Welten erschaffen hat, die mindestens so zahlreich sind wie das, was wir Sterne nennen, macht den christlichen Glauben gleichzeitig klein und lächerlich und zerstreut ihn im Kopf wie Federn in der Luft.
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Es ist merkwürdig, wie instinktiv man das Bild von sich selbst vor Abgötterei oder anderen Manipulationen schützt, die es lächerlich machen oder dem Original zu sehr ähneln könnten, um noch geglaubt zu werden.
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Wir besitzen so wenig Tugend, daß es uns lächerlich erscheint, den Ruhm zu lieben.
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Meine nur nicht, daß dir Leute, die du überlistet hast, so lächerlich sind, wie du es dir selbst bist, wenn sie dich überlistet haben.
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Es war einer jener Abende, an denen die Menschen spüren, dass Wahrheit, Güte und Schönheit eins sind. Am Morgen, wenn sie ihre Entdeckung zu Papier bringen, wenn andere sie dort lesen, wirkt sie völlig lächerlich.
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Wir sind alle Menschen und treiben am liebsten, was für uns nicht passt, was wir nicht verstehen und wobei wir uns lächerlich machen.
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Wer sich durch unsere List täuschen ließ, erscheint uns bei weitem nicht so lächerlich, wie wir uns selbst erscheinen, wenn die List eines anderen uns täuschte.
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So eitel ist der Mensch, daß er sich sogar auf seine Leiden etwas einbildet. Schon die Bibel sagt: Wen der Herr lieb hat, den züchtigt er. Mit welchem Behagen erzählt nicht mancher eine Krankheit. Doch sind Wunden diejenigen Orden, denen man ihre Lächerlichkeit noch am ersten vergibt.
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Wer unter Menschen zu leben hat, darf keine Individualität, sofern sie doch einmal von der Natur gesetzt und gegeben ist, unbedingt verwerfen; auch nicht die schlechteste, erbärmlichste oder lächerlichste. Er hat sie vielmehr zu nehmen als ein Unabänderliches, welches, infolge eines ewigen und metaphysischen Prinzips, so sein muss, wie es ist, und in den argen Fällen soll er denken: »Es muss auch solche Käuze geben«. Hält er es anders, so tut er unrecht und fordert den andern heraus, zum Kriege auf Tod und Leben.
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... Je mehr ich lernte, desto bewusster wurde mir die Tatsache, dass ich lächerlich war. So dass mir die Jahre harter Arbeit an der Universität letztlich nur dazu dienten, mir zu zeigen und zu beweisen, dass ich, je mehr ich mich in mein Studium vertiefte, ein völlig absurder Mensch war.
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Der Kobe-Wahn hat mich wirklich geärgert. Die meisten Praktiker hatten kein wirkliches Verständnis für das Produkt und haben es auf schreckliche und lächerliche Weise missbraucht und ausgenutzt. Kobe-Rindfleisch sollte nicht in Hamburgern verwendet werden. Das ist völlig sinnlos.
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Der Mensch wurde geboren, um mit seinen Mitmenschen zu leben. Trennt man ihn, isoliert man ihn, wird sein Charakter schlecht, tausend lächerliche Affekte werden in sein Herz eindringen, extravagante Gedanken werden in seinem Gehirn keimen, wie Dornen in einem unkultivierten Land.
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Ehrgeiz. Ein übermächtiges Verlangen, zu Lebzeiten von Feinden verleumdet und nach dem Tod von Freunden lächerlich gemacht zu werden.
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Die erste wahnsinnige Liebe, so spurlos sie gewöhnlich vorübergeht, und von so lächerlichen Erscheinungen sie begleitet wird, ist doch vielleicht das Ernsthafteste am ganzen Leben; wenigstens wird (und hierin liegt eben die bitterste Ironie) durch nichts jede Kraft des Menschen so aufs äußerste angespannt, als durch sie.
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In Japan sehe ich oft lächerlich aus. Es gibt keine Möglichkeit, in Japan zu essen, insbesondere Kaiseki in einem traditionellen Ryokan, ohne die Japaner furchtbar zu beleidigen. Jede Geste, jede Bewegung ist einfach so schrecklich falsch, und je mehr ich es versuche, desto lustiger wird es.
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Ich habe Angst, dass die Leute, die mich so kennen, wie ich normalerweise bin, entdecken, dass ich eine andere Seite habe, eine bessere und schönere Seite. Ich habe Angst, dass sie sich über mich lustig machen, mich für lächerlich und sentimental halten und mich nicht ernst nehmen. Ich bin es gewohnt, nicht ernst genommen zu werden, aber nur die "unbeschwerte" Anne ist daran gewöhnt und kann es aushalten; die "tiefere" Anne ist zu schwach.
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Der Tag wird kommen, an dem euch die Waffen aus den Händen fallen werden; der Tag wird kommen, an dem der Krieg zwischen Paris und London, zwischen Petersburg und Berlin ebenso lächerlich erscheinen und ebenso unmöglich sein wird, wie zwischen Rom und Amiens, zwischen Boston und Philadelphia.
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Ja, gewiß, es ist vieles am Menschen lächerlich und verächtlich. Aber der Mensch ist ja auch nur ein winziger Teil Gottes. Und was wäre Gott, wenn er nicht irgendwo auch lächerlich und verächtlich wäre. Gott schenkt sich nichts. Das wollen nur die Kurzsichtigen, die meinen, man könne das Eine ohne das Andere haben, ja noch mehr: man dürfe es.
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Zwischen Männern ist von Natur bloß Gleichgültigkeit; aber zwischen Weibern ist schon von Natur Feindschaft. Es kommt wohl daher, daß das odium figulinum, welches bei Männern sich auf ihre jedesmalige Gilde beschränkt, bei Weibern das ganze Geschlecht umfasst; da sie alle nur ein Gewerbe haben. Schon beim Begegnen auf der Straße sehen sie einander an, wie Guelfen und Ghibellinen. Auch treten zwei Weiber, bei erster Bekanntschaft, einander sichtbarlich mit mehr Gezwungenheit und Verstellung entgegen, als zwei Männer in gleichem Fall. Daher kommt auch das Komplimentieren zwischen zwei Weibern viel lächerlicher heraus, als zwischen Männern.
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Außerdem haben heutzutage fast alle fähigen Menschen furchtbare Angst davor, sich lächerlich zu machen, und sind deshalb unglücklich.
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